GlockenbachWelle – Bildbände, die Bände sprechen

GlockenbachWelle - Bildbände, die Bände sprechen - Prestel Verlag - Astrolibrium

GlockenbachWelle – Bildbände, die Bände sprechen – Prestel Verlag

Wir sind wieder da, wo wir hingehören. In der Glockenbachbuchhandlung tief im Herzen Münchens und wir sind stolz darauf, besondere Bücher, illustre Gäste und ein paar Neuigkeiten präsentieren zu können, die weitere Wellenschläge verursachen.

Die fünfte GlockenbachWelle – Bildbände, die Bände sprechen

Eine Buchhändlerin, zwei Blogger:innen und der Prestel Verlag im Gespräch für Literatur Radio Hörbahn

Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München
Die Runde: Pamela Scholz (Buchhändlerin), Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner), Arndt Stroscher (AstroLibrium) mit Pia Werner und Claudia Stäuble vom Prestel Verlag in München

Unterstützt von der Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung Petra Schulz.

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GlockenbachWelle – Bildbände, die Bände sprechen – Prestel Verlag

Was dürfen Sie von diesem Bildband-Podcast erwarten?

Wir sprechen über die Besonderheiten von Bildbänden in der heutigen Zeit, über das Wagnis solche hochwertigen und oft großformatigen Bücher zu verlegen, über die Risiken für den Buchhandel, diese Buchkunstwerke auf Büchertischen zu präsentieren und über vieles mehr rund um diese besondere Bücherwelt.

Dann werden Steffi und ich zwei Bildbände aus dem Prestel Verlag vorstellen, die es uns in ganz besonderer Weise angetan haben. Mountain Girls und AVUS 100 – Ein rasantes Jahrhundert. Unterschiedlicher können Bücher und Zielgruppen kaum sein. Anschließend lassen wir uns auf ein gewagtes „Blinddate mit Bildband“ ein. Die beiden Verlagsdamen haben eine Bildband-Neuerscheinung in ihrem Gepäck, die wir erst bei der Aufnahme des Podcasts sehen werden. Es wird spannend, ob sie uns auch hier begeistern können…. Herzlich willkommen zu unserem Dialog.

Worauf Sie sich im Podcast freuen dürfen: 

  • Ein interessantes Gespräch über das Wesen von Bildbänden.
  • Persönliches von Pia Werner aus der Presseabteilung.
  • Erhellendes von Claudia Stäuble aus der Programmleitungsperspektive.
  • Was man so liest im Verlag, wenn man die eigenen Bücher nicht liest.
  • Der Versuch, eine Podcast-Gebärdensprache zu erfinden.
  • Mein Angebot, an einer besonderen Stelle in Zeitlupe weiterzusprechen.
  • Männerbücher, die keine reine Männersache sind.
  • Frauenbücher, die in jeder Beziehung ihren Mann stehen.
  • Steffi und die Mountain Girls – Ein Bildband-Gipfelsturm.
  • In der Steilkurve der AVUS mit Ulf Schulz, mit dem ich im Vorfeld ausführlich telefonieren konnte.
  • Bildband-Tipps und Hintergründiges zum Großformatigen von Pamela
  • Ein Blinddate mit Bildband, über das auch hier nichts verraten wird. Ein erster Link führt von Literatur Radio Hörbahn zur Buchseite beim Prestel Verlag.
  • Eine emotionale Einladung nach Frankfurt am Ende des Podcasts
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GlockenbachWelle – Bildbände, die Bände sprechen – Prestel Verlag

Besonders wertvoll ist erneut die Sichtweise von Buchhändlerin Pamela Scholz. Es sind nicht nur ihre Buchtipps, die das Bildband-Gespräch erweitern. Es sind Bücher, die in der Kette der vorgestellten Bildbände einfach empfohlen werden müssen.

Die Buchhändlerinnen-Tipps:

Wie Sie die Welt noch nie gesehen haben“ National Geographic
Der Atem der Berge“ – Bruckmann Verlag
Wilde Isar“ – Natur Bildband – Südbayern“ GDT 

Mehr Informationen finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #GlockenbachWelle und auf den Projektseiten der Wellenreiter:innen…

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Spätestens jetzt sollten Sie rasant in den Podcast starten…

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GlockenbachWelle – Bildbände, die Bände sprechen – Prestel Verlag

Last but not least: Die GlockenbachWelle goes Buchmesse. Alle Informationen  zu unserem Messeauftritt vom 20. bis 24. Oktober am Bayernstand von XPLR-Media in Bavaria, in Kooperation mit dem Börsenverein des Buchhandels, Landesverband Bayern und der Bayerischen Staatskanzlei erfahren Sie auf unseren Social-Media-Accounts, insbesondere auf Instagram. Wir sehen uns in Halle 3.1 Stand D 11.

Wir sind besonders stolz, Teil dieser besonderen Überschrift zu sein: Frankfurter Buchmesse: 5 bayerische Erfolgsstories, die Du nicht verpassen darfst. Und ganz nebenbei sind wir für den Bayerischen Buchpreis am Start. Am selben Stand.

GlockenbachWelle bei Literatur Radio Hörbahn - Astrolibrium

Die GlockenbachWelle bei Literatur Radio Hörbahn – Ein Klick genügt…

GlockenbachWelle – Heidi Rehn

GlockenbachWelle - Heidi Rehn - Astrolibrium

GlockenbachWelle – Heidi Rehn

Herzlich willkommen zur vierten Ausgabe der GlockenbachWelle. Unser PodCast beginnt in München und zieht dann mit großem Gefolge nach Berlin. Es ist die Autorin Heidi Rehn, die uns zu einer hörbaren Vernissage ihres Schreibens verführt. Es sind ihre historischen Romane, die in München spielen, es sind Stadtspaziergänge mit der Wahlmünchnerin und es ist ihr neues Buch, das diesem PodCast seinen Namen gibt.

Die vierte GlockenbachWelle – „Vor Frauen wird gewarnt“ – Heidi Rehn

Eine Buchhändlerin, zwei Blogger:innen und eine Autorin im Gespräch

Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München
Die Runde: Pamela Scholz (Buchhändlerin), Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner), Arndt Stroscher (AstroLibrium) mit Heidi Rehn

Unterstützt von der Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung Petra Schulz

GlockenbachWelle - Heidi Rehn - Astrolibrium

GlockenbachWelle – Heidi Rehn

Heidi Rehn…

Die studierte Germanistin und Historikerin hat ihre Wahlheimat München in den letzten Jahren immer mehr zum Deutschen Eck der Literatur werden lassen. Aus dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein, an dem sie einst aufgewachsen ist, wurde immer mehr die beschauliche Isar, die sich durch ihre Romane schlängelt. Und das mit gutem Grund. Hier geht sie ihrer wahren Profession auf die Spur, beleuchtet die gravierenden politischen Umbrüche, die in Deutschland (und in hohem Maße in München) begannen und die Welt in Krieg und Verderben stürzten. Ihre Romane genießen noch kurz einen „Sommer der Freiheit“ vor dem Ersten Weltkrieg, um nach Kriegsende im „Tanz des Vergessens“ zu versinken und sich dem „Spiel der Hoffnung“ hinzugeben. Für Heidi Rehn wird der historische Kontext nie zur Kulisse ihrer Romane. Es ist umgekehrt. Ihr Schreiben zeigt die Auswirkungen der politischen Verwerfungen zu Beginn des längst vergangenen Jahrhunderts auf die kleinen Leute, die uns Lesern nahestehen.

Und Heidi Rehn schreibt nicht nur. Sie flaniert mit Lesern zu den Schauplätzen der Romane, die in München spielen. Ihre Spaziergänge sind inzwischen echter Kult in der Kulturmetropole an der Isar. Frei nach dem Motto: Mit Mark Twain zum Mississippi? Leider nicht möglich! Mit Ernest Hemingway nach Pamplona? Zu spät. Mit Jane Austen zum Landhaus von Mr. Darcy? Nein, echt nicht machbar. Aber: mit Heidi Rehn durch München? Jederzeit! Wir folgten der Schriftstellerin zu den Spuren ihres Romans Tanz des Vergessens. Die Radioreportage gehört noch heute zu unseren absoluten Highlights als „Radio-Aktive“ Blogger. Hier kann man sie hören.

Das Schreiben von Heidi Rehn ist, wie ihre Haltung, niemals unpolitisch und doch immer unterhaltsam. Wenn sie in einem „Lichtspielhaus“ den Projektor bedient, wird aus einem Roman ein sozio-politisches Kaleidoskop seiner Zeit. Wenn sie die Tochter des Zauberers ins Feld führt, nähert sie sich Erika Mann als Exilkünstlerin in den USA an und lässt die Tochter von Thomas Mann schon 1936 gegen das Nazi-Regime in der Heimat ankämpfen. Biografische Stoffe liegen Heidi Rehn. Sie verwebt Geschichten zu Geschichte. So auch in ihrem aktuellen Roman „Vor Frauen wird gewarnt„, in dem sie der Schriftstellerin Vicki Baum neues Leben einhaucht. Hier setzt unser PodCast an.

GlockenbachWelle - Heidi Rehn - Astrolibrium

GlockenbachWelle – Heidi Rehn

Worauf Sie sich im Podcast freuen dürfen:

  • Von Herzen kommende Buchempfehlungen von Heidi Rehn
  • Spannende Einsichten in das Leben einer Erfolgsautorin
  • München, Heidi Rehn und Steffis Frage… „Liebt Dich Deine Stadt?“
  • Heidi im Crossover mit allen Glockenbachwellenreitern
  • Eine Schreibmaschine, ein Paternoster und eine heikle Verlagsfrage
  • Die Sprengkraft im Schreiben von Vicki Baum
  • Die wilden Zwanziger in Berlin und Flapper Girls wie Zelda Fitzgerald
  • Biografisch oder Autobiografisch – Rezensentenfehler, die keine sind
  • Buchtipps der Glockenbachbuchhandlung
  • Der erste Gast bei der Aufzeichnung und vieles mehr…
GlockenbachWelle - Heidi Rehn - Astrolibrium

GlockenbachWelle – Heidi Rehn

Besonders wertvoll ist erneut die Sichtweise von Buchhändlerin Pamela Scholz. Es sind nicht nur ihre Buchtipps, die sich an den Roman von Heidi Rehn anschmiegen. Nein, es sind diesmal auch ihre Fragen zur Stimme von Vicki Baum, die sie aktiv ins Gespräch eingreifen lassen und Wellen schlagen. .

Die Buchhändlerinnen-Tipps:

MOABIT“ von Volker Kutscher – Illustriert von Kat Menschik – Galiani Verlag
Stern 111“ von Lutz Seiler – Suhrkamp Verlag
Fabian – Die Geschichte eines Moralisten“ von Erich Kästner – Atrium Verlag

GlockenbachWelle - Heidi Rehn - Astrolibrium

GlockenbachWelle – Heidi Rehn

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GlockenbachWelle bei Literatur Radio Hörbahn - Astrolibrium

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Die Bilderbuch-GlockenbachWelle

Bilderbuch-Glockenbachwelle - Mixtvision Verlag - AstroLibrium

Bilderbuch-Glockenbachwelle – Mixtvision Verlag

Herzlich willkommen zur dritten Ausgabe der GlockenbachWelle. Diesmal sind es Bilderbücher, die im Mittelpunkt unseres Podcasts stehen und was liegt da näher, als einen ganzen Bilderbuchverlag einzuladen? Mit dem Münchner Mixtvision Verlag ist heute nicht nur ein Branchenprimus und Gewinner des Deutschen Verlagspreises zu Gast, in Person von Sabine Ginster haben wir die kompetente Gesprächspartnerin für ein Herzensthema gefunden, das uns Erwachsene ständig herausfordert und inspiriert.

Was macht die Bedeutung von Bilderbüchern aus, wie können wir die Impulse aus Bilderbüchern ins tägliche Leben übertragen? Welche Rolle nehmen wir Erwachsenen in der Begleitung der jüngsten Lesenden ein? Wie gehen wir mit Altersempfehlungen um? Und natürlich, wie arbeitet ein Verlag, der sich diesen Büchern verschrieben hat?  Wie findet man in Coronazeiten neue Talente und Illustrator:innen und welche großen Entdeckungen konnte man in der weiten Welt der Kinder- und Jugendliteratur für sich verbuchen?

Diese Fragen beantworten wir im Gespräch mit Sabine Ginster, der Social-Media-Leiterin und Lektorin des Münchner Mixtvision Verlages.

Bilderbuch-Glockenbachwelle - Mixtvision Verlag - Astrolibrium

Bilderbuch-Glockenbachwelle – Mixtvision Verlag

Die dritte GlockenbachWelle – ein Bilderbuch von einer Welle

Eine Buchhändlerin, zwei Blogger:innen und eine Lektorin im Gespräch

Der Ort: Die Glockenbachbuchhandlung München – via SKYPE
Die Runde: Pamela Scholz (Buchhändlerin), Steffi Sack (Nur Lesen ist schöner), Arndt Stroscher (AstroLibrium) mit Sabine Ginster vom Mixtvision Verlag

Unterstützt von der Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung Petra Schulz und mit Dank an Tom Dulovits für das digitale Remastern des Skype-Meetings. 

Bilderbuch-Glockenbachwelle - Mixtvision Verlag - Astrolibrium

Bilderbuch-Glockenbachwelle – Mixtvision Verlag

Drei besondere Bilderbücher aus dem Sortiment des Mixtvision Verlages stehen heute stellvertretend für die Vielfalt dieses Genres im Mittelpunkt unseres Gesprächs. Sie sind so unterschiedlich, wie Bilderbücher nur sein können. Sie sprechen uns auf ihre ganz eigene Art und Weise an, sind zum Teil absolute All-Ager und in einem Fall als Inspirationsquelle des Freestyle-Geistes von Kindern mehr als unverzichtbar für die kleine Bibliothek in den eigenen vier Wänden. Wir werden sie einzeln besprechen. Um sich die Bilder dieser Bücher zu vergegenwärtigen bieten sich unsere Rezensionen an.

Hier geht´s lang – Die Links führen zu unseren Buchvorstellungen:

Die große Wörterfabrik“ von Valeria Docampo und Agnès de Lestrade

Was wäre, wenn man für Wörter bezahlen müsste? Gäb es es dann wortreich und wortarm wirklich? Und wie könnte man jemanden von seiner Liebe überzeugen, wenn man zu arm wäre, die richtigen Worte aussprechen zu dürfen? Wäre der Preis für die Wörter zu hoch, gäbe es dann gar keine Liebe mehr? 

Als die Schweine ins Weltall flogen“ von Susanne Straßer

Denn plötzlich gibt es kein richtig oder falsch mehr, keine eindeutigen Antworten oder Erklärungen. Und dennoch geben die Bilder, die sich tatsächlich jeglicher Logik entziehen bzw. sich fernab der Realität abspielen, den Eltern Anlass, sich mit ihren Kindern über die Begrifflichkeiten auszutauschen… (Steffis Rezension)

Seesucht“ von Marlies van der Wel

Was hier „Seesucht“ heißt, trägt für viele Kinder und Jugendliche andere Namen. Der Transfer zu ihren Visionen und Träumen fällt leicht. Vielleicht ist es ihre Sportsucht, die Reitsucht, die Ballettsucht oder einfach die Sucht nach Freiheit. Darüber lässt sich nach diesem aufrüttelnden Bilderbuch trefflich reden. Wovon träumst Du?

Bilderbuch-Glockenbachwelle - Mixtvision Verlag - Astrolibrium

Bilderbuch-Glockenbachwelle – Mixtvision Verlag – Astrolibrium

Worauf Sie sich im Podcast freuen dürfen:

  • Drei ausgewählte Bilderbücher aus dem Mixtvision-Programm näher betrachtet. Die große Wörterfabrik, Als die Schweine ins Weltall flogen und Seesucht.
  • Buchempfehlungen und Persönliches aus dem Leben einer Lektorin.
  • Ein Bilderbuch-Schaufenster von Steffi und ein besonderer Malwettbewerb, dessen Gewinner:in heute gekürt wird (hier geht´s zum Bilderbuchfenster)
  • Bilderbuchtipps aus dem Leben einer Buchhändlerin von Pamela Scholz
  • Ein Kreuzverhör zu den wichtigen Fragen rund ums Bilderbuch und natürlich
  • die Vorschau auf unsere nächste Welle.
Bilderbuch-Glockenbachwelle - Tipps von Pamela Scholz - Astrolibrium

Bilderbuch-Glockenbachwelle – Tipps von Pamela Scholz

Besonders interessant ist diesmal der Auftritt der Buchhändlerin Pamela Scholz, die nicht nur gemeinsam mit Sabine Ginster das schönste Malwettbewerb-Kinderbild auswählt, sondern ihre persönlichen Bilderbuch-Tipps in unser Lesen bringt. Hier wird ein Kreis geschlossen, der unsere Verneigung vor dem großen Lebenswerk von Eric Carle zum Ausdruck bringt… Die kleine Raupe Nimmersatt lebt weiter… 

Die Buchhändlerinnen-Tipps:

Sulwe“ von Lupita Nyong – Mentor Berlin
Alle Farben des Lebens“ von Lisa Aisato – Woow Books
Vielleicht“ von Kobi Yamada – Adrian Verlag

Die Wahl des schönsten Malwettbewerb-Bildes ist ein Gänsehautmoment. Es ist toll, dass der Mixtvision Verlag nicht nur den Gewinner mit einem Buch überraschen wird. Auch die anderen Kinder, deren Werke noch im Schaufenster zu bewundern sind, dürfen sich ein kleines Geschenk in der Glockenbachbuchhandlung abholen. Dann mal los mit Euch, Ihr kleinen großen Künstler:innen…

Bilderbuch-Glockenbachwelle - Mixtvision Verlag - Astrolibrium

Bilderbuch-Glockenbachwelle – Mixtvision Verlag

Mehr Informationen finden Sie auf unseren Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #GlockenbachWelle und auf den Projektseiten der Wellenreiter:innen…

Sehens- und lesenswert: Wenn Bilderbücher zu Wellenreitern werden von Steffi

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Spätestens jetzt sollten Sie den Ritt wagen: Der dritte PodCast ist on Air

GlockenbachWelle bei Literatur Radio Hörbahn - Astrolibrium

GlockenbachWelle bei Literatur Radio Hörbahn – Mit einem Klick zum Podcast

Die GlockenbachWelle – Eine Premiere

GlockenbachWelle - Astrolibrium - Glockenbachbuchhandlung

GlockenbachWelle

Herzlich willkommen zu einem besonderen literarischen Stapellauf. Nach langer und intensiver Vorbereitung laden wir euch ein, unserem neuen Interview-Format zu folgen. Wir, das sind die Glockenbachbuchhandlung in München, Literatur Radio Hörbahn und meine Wenigkeit. Wir wollen gemeinsam neue Akzente setzen, einen Impuls geben und in einer Symbiose aus Buchhandel, Radio und Literaturblog auf interessante Bücher und ihre Schöpfer*Innen aufmerksam machen. Dabei kommt es uns darauf an, nicht mehr das reine Interview in den Mittelpunkt zu stellen. Es ist mehr als wichtig für dieses Projekt, die Location und ihr Umfeld nicht nur zur Kulisse dieses Formats zu machen. Nein, hier tanzt der literarische Bär, hier spielt sich das Leben im Kontext der Bücher ab, die in einer inhabergeführten Buchhandlung liebevoll unter die Leute gebracht werden.

Und genau hier sind wir. Im Münchner Glockenbachviertel, einem der Stadtviertel mit großer Tradition. Hier wurde seit 1476 in einem Gießhaus in Form gegossen, was für das aufstrebende München so wichtig war. Der kleine Bach trägt schon seit 1575 den wohlklingenden Namen Glockenbach. Große und kleine Geschichten machen das Viertel zu einem Herzstück Münchens. Eine Tuchfabrik, ein alter Pestfriedhof und ein paar Bezeichnungen, die zur Recherche veranlassen, prägen dieses Viertel. Wer weiß heute schon noch, was ein Brechhaus ist oder was man unter dem Wort Pechwinkel versteht. Es dauerte schon seine Zeit, bis die fortschreitende Urbanisierung Münchens aus der Ansiedlung der Pechsieder ein Viertel mit neobarocken Häusern für die besser betuchten Bürger werden ließ. Und doch blieb es tief im Herzen ein Viertel der kleinen Leute, in dem sich München von einer anderen Seite zeigte. Ein bunter Ort für große und kleine Begegnungen, weltoffen und geprägt von Toleranz und Lebensfreude. Hier schlagen Freigeister ihre Zelte auf. Hier finden wir die Glockenbachbuchhandlung, die sich der Tradition des Viertels verschrieben hat.

GlockenbachWelle - Astrolibrium - Glockenbachbuchhandlung

GlockenbachWelle

Wo sonst, wenn nicht hier könnten wir eine bessere literarische Welle erzeugen, auf der es sich gut reiten lässt? Wo sonst ließen sich Autoren und Autorinnen finden, die in der Nachbarschaft der Glockenbuchhandlung leben, hier schreiben und grübeln, in welche Bücherwelt sie uns bald entführen werden? Genau hier setzen wir an und am 19.03. feiert unser Format Premiere. Das erste Interview wird aufgezeichnet und kurze Zeit später auf der Plattform von Literatur Radio Hörbahn als PodCast verfügbar sein. Aber das reicht uns nicht aus. Wir möchten euch gerne in die Situation der Interviews mitnehmen, euch fühlen und sehen lassen, in welcher Atmosphäre sich die Gespräche abspielen. Wir werden auf unseren Facebook- und Instagram-Kanälen Impressionen, Videos und Outtakes veröffentlichen, die euch nicht nur zu Zuhörern unserer PodCasts machen.

Worauf ihr euch freuen könnt sind Interviews, in denen Schriftsteller*Innen nicht nur über ihre Werke Auskunft geben. Wir haben ein paar Eckpunkte im Format, mit denen sich unsere Gesprächspartner auseinandersetzen müssen:

  • Welche Bücher aus dem Bestand der Buchhandlung würden sie empfehlen?
  • Welchen Bezug haben sie zum Glockenbachviertel und zu München?
  • Wie reagieren die Kulturschaffenden auf unvermutete Fragen?
  • Und dann… Ja dann sprechen wir über das aktuelle Buch des Gastes!

Am Ende des Gesprächs kommt das reale Leben einer echten Buchhändlerin ins Spiel. Hier runden wir das Interview ab und lassen die Fachleute zu Wort kommen. In aller Tiefe widmen sich die Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung Petra Schulz und ihre Mitarbeiterin Pamela Scholz genau den Fragen, mit denen sie täglich konfrontiert sind. Wenn Kunden das Buch gelesen haben, das wir aktuell vorstellen, welche Bücher sollte man dann lesen, wenn man vom inhaltlichen Fieber gepackt ist? Bücherketten im direkten Austausch mit Büchermenschen zu knüpfen gehört zu den Kernkompetenzen guter Buchhändler*Innen. Hier kommen sie zu Wort. Hier sprechen sie Empfehlungen aus, die sich sehen und lesen lassen können. Und auch das ist noch nicht alles!

GlockenbachWelle - Astrolibrium - Glockenbachbuchhandlung

GlockenbachWelle – Die Premiere – Am Götterbaum

In der Glockenbachbuchhandlung wird das jeweils aktuelle „GlockenbachWelle“- Buch natürlich entsprechend präsentiert und signierte Autogrammkarten der Autoren oder Autorinnen liegen für die Kundschaft bereit. So versuchen wir, einige Kreise aus der digitalen Welt in das reale Leben zu schließen. Impulse zu geben, das ist es wovon wir träumen. Und, wenn wir schon mal träumen, dann darf es auch erlaubt sein, davon zu träumen, wie sich unser Format nach einer Pandemie entwickeln kann. Auch, wenn wir sicherlich gerade in dieser Zeit adäquate Antworten auf Social Distancing suchen, wollen wir in der Zukunft diese Interviews auch gerne vor Zuhörern führen. Wir hoffen, dass dies keine reine Zukunftsmusik bleibt.

Ja, und womit fangen wir an? Die GlockenbachWelle erreicht „Am Götterbaum von Hans Pleschinski, erschienen im C.h. Beck Verlag. Ein Roman, der sich durch eine große Affinität zu München auszeichnet. Ein Stadtspaziergang durch die Weltstadt mit Herz, der nur einem Ziel dient: Einem längst vergessenen Literaturnobelpreisträger ein bleibendes Denkmal zu setzen. Denn genau das ist in München nicht gelungen. Es ist die Paul-Heyse-Unterführung am Hauptbahnhof, die an den großen Schriftsteller erinnert. Hat er das verdient? Gibt es keine andere Alternative? Könnte man aus seiner ehemaligen Münchner Villa nicht ein großes Kulturzentrum entstehen lassen? Fragen, mit denen sich drei engagierte Frauen beschäftigen, die vom Rathaus zum Königsplatz spazieren, um sich vor Ort vom Zustand dieser Villa zu überzeugen. Lokalkolorit trifft auf Literaturgeschichte. Unter dieser Überschrift wird sich Hans Pleschinski unseren Fragen stellen. Der Autor wohnt nahe bei der Glockenbachbuchhandlung und ist somit wahrlich der beste Premierengast, den man sich wünschen kann.

Werdet „GlockenbachWellen-Reiter“ – Schaut euch am Freitag auf den Kanälen der Glockenbachbuchhandlung oder von AstroLibrium die ersten Impressionen an. Danke fürs Lesen und Hören.

Hier geht`s zu unseren Projektseiten:
Glockenbachbuchhandlung und AstroLibrium
sowie Literatur Radio Hörbahn

Und hier geht´s ohne Umwege zum ersten PodCast. „Am Götterbaum“
Den aktuellen Hintergrundartikel zum PodCast findet ihr hier

GlockenbachWelle - Astrolibrium - Glockenbachbuchhandlung

GlockenbachWelle

Was wir scheinen – Hildegard E. Keller

Was wir scheinen - Hildegard E. Keller - Astrolibrium

Was wir scheinen – Hildegard E. Keller – Astrolibrium

Hannah Arendt (1906 – 1975), Ikone, Jahrhundertdenkerin, vergöttert, verfolgt und beschimpft. Intellektuelle mit hohem Spaltbarkeitsfaktor, unversöhnliche Kämpferin auf verlorenem Posten. Emigriert, immigriert, polyglott, heimatlos. Jüdische Professorin mit professioneller Haltung. Unverbiegbare, anlehnungsbedürftige, unerhört und verzweifelt Liebende. Zwischen den Fronten stehender Prototyp einer Influencerin mit Sprengkraft, Zeitzeugin des weltumfassenden Eichmann-Prozesses in Israel und Fettnapftreterin im Urteil über einen Massenmörder. Wie kann man sich dieser Frau nähern, die einerseits so unnahbar wie ein fremder Kontinent und andererseits so greifbar wie der rote Faden des Erinnerns an den Holocaust ist? Ich wollte ihren Leben begegnen. Im ersten Schritt sollten mir drei Bücher dabei helfen, eine Frau zu verstehen, die oft unverstanden blieb:

Was wir scheinen - Hildegard E. Keller - Hannnah arendt Astrolibrium

Was wir scheinen – Hildegard E. Keller

Die drei Leben der Hannah Arendt – Graphic Biography von Ken Krimstein
Im Vertrauen – Briefe 1949 – 1975 Hannah Arendt und Mary McCarthy – Hörbuch
Eichmann in Jerusalem. Ein Bericht von der Banalität des Bösen, Hannah Arendt

Drei Literaturwege, die für mich in einen Königsweg zur Annäherung an Hannah Arendt mündeten. Und doch fühlte sich dieses Lesen nicht ganz vollständig an, weil in den drei oben genannten Werken vieles verborgen blieb. Die polarisierende Diva hatte es erfolgreich verstanden, ihre private Seite zu verbergen, wenige Einblicke in die Welt ihrer Emotionen zu gewähren und ausschließlich ihre politisch-literarischen Ambitionen in den Vordergrund zu stellen. „Was wir scheinen“ von Hildegard E. Keller verspricht diese Lücke zu schließen. Ein Lebensroman über eine Frau, die nun in allen Facetten ihres Seins erlesbar sein würde. Als Tochter, Geliebte, Ehefrau, Professorin, Freundin und Witwe. Als vertriebene Getriebene und Opfer ihrer Standhaftigkeit. In der Fiktion liegt oftmals die große Chance, sich einem Menschen zu nähern und ihm dabei Raum zu lassen, der bisher unbeschrieben, unerzählt und unausgesprochen war.

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Was wir scheinen – Hildegard E. Keller

Es ist ein Wagnis, einen Roman über das Leben und Schaffen einer umstrittenen historischen Person zu schreiben, da immer die Gefahr besteht, dass die damaligen Kontroversen um Hannah Arendt wiederbelebt werden und sich negav auf den Roman auswirken. Wer jemals ein Interview mit ihr gesehen hat, wird mir vielleicht  zustimmen, dass sie hier teilweise arrogant, distanziert, herb und wenig sympathisch wirkt. Könnte ein Roman jene bewusst erzeugten Bilder korrigieren, uns neugierig auf den Menschen hinter der Fassade der intellektuellen Kämpferin machen? Ich war gespannt darauf, zu erlesen, wie sich Hildegard E. Keller an die schillernde Hannah Arendt heranwagt, um sie für eine breite Leserschaft greifbar zu machen. Man merkt ihrer Geschichte schnell an, dass sie nicht das Ziel verfolgt, einer abstrakten Figur näherzukommen.

Schon im ersten Kapitel fühlte sich mein Lesen wie eine literarische Reanimation an. Als sei ich Augenzeuge, wie die Schriftstellerin mit ihrem Autorinnen-Defibrillator Kontakt zur Vergangenheit aufnimmt, zwei Elektroden aufsetzt und mit dem Ruf „Weg vom Tisch“ einen Impuls aussendet, der zum Wiedererwachen der Frau führt, die zu den umstrittensten Charakteren ihrer Zeit gehörte. Und schon verfliegt jedes Rauschen des bisher Gelesenen, Gehörten und Gesehenen. Wir begegnen der Totgeglaubten in einem Zugabteil und vernehmen ihre Gedanken, ihren inneren Monolog und fühlen die Träume, die sie begleiten. Hier beginnt eine Reise an der Seite von Hannah Arendt in immer wiederkehrenden Zeitschleifen, Rückblenden und Aufzügen. Hier, im Jahr 1975 beginnt meine persönliche Begegnung mit ihr. Und die erste Erkenntnis trifft mich wie ein leuchtender Blitz. Sie wirkt nahbar, natürlich und alles andere als unsympathisch.

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Was wir scheinen – Hildegard E. Keller

Dies ist der Technik und der Erzählkunst von Hildegard E. Keller zu verdanken. Sie tritt Hannah Arendt nicht zu nah, lässt sie nicht als Ich-Erzählerin ihres eigenen Lebens auftreten, sondern bedient sich der personalen Erzählform, um aus der kurzen Distanz sehr tiefe Einblicke gewähren zu können. Die Autorin sagte kürzlich in einem Zoom-Meeting dazu: „Hannah will keinen Thron, sie will keinen Klappstuhl, sie will mit uns am Tisch sitzen.“ Man spürt, dass es ihr augenscheinlich darum geht, einen Menschen zu erzählen. Ihn von den Zwängen der Faktenlage zu befreien, und in einem Roman mit neuem Leben und einer Individualität zu versehen, die authentisch aber frei von formalen Vorschriften ist. Endlich, dachte ich mir. Endlich fallen die Schleier, die Hannah Arendt selbst blickdicht gewebt hatte. Nach aller Theorie endlich ein Treffen in der fiktionalen Realität eines Romans, der Hannah Arendt schon auf den ersten Seiten gerecht wird.

Hier packt mich die pure Neugier, endlich aus erster Literatur-Hand zu erfahren, wie Hannah Arendt ihr Leben sah. Wie sie zu den Menschen stand, die ihre Wege säumten, begleiteten und ihr dabei auch im Weg standen. Namen tauchen auf, die nur in ihren Erinnerungen so plastisch erscheinen können. Namen von Menschen, die sich im Arendt-Universum um sie drehten, wie die Planeten um die Sonne. Jaspers, Walter Benjamin, Martin Heidegger, Kurt Blumenfeld, Heinrich Blücher, Theodor W. Adorno, Günther Stern, Mary McCarthy und viele andere werden im Verlauf dieser Geschichte zu realen und fühlbaren Weggefährten eines facettenreichen Lebens. Wir erleben die Fluchten der Hannah Arendt, ihre Ängste und den inneren Kampf gegen die Nazis des Dritten Reichs. Die Kapitel wandern im Rhythmus eines Zuges zurück in der Zeit und kehren immer wieder zum letzten Fluchtpunkt im letzten Lebensjahr 1975 zurück.

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Was wir scheinen – Hildegard E. Keller

Jeder interessierte Lesende wird einen eigenen Weg durch diesen Roman finden. Jeder findet seine Ankerpunkte, die faszinieren und inspirieren. Ich war natürlich mehr als interessiert am Aspekt „Adolf Eichmann„. Für Hannah Arendt blieb er der Mann im Glaskasten. Für sie blieb er der Administrator des Holocaust, über den sie oft berichtet und geschrieben hatte. Seinen Prozess in Israel hatte sie beobachtet und die Welt fast in Aufruhr versetzt, als sie darüber schrieb, dass Eichmann nur ein blasser Buchhalter sei, nicht aber das monströse Monster, das man weltweit erwartet hatte. „Die Banalität des Bösen“ nannte sie ihn. Diese Begegnung prägte sie, dieser Eindruck ließ Hannah Arendt nicht mehr los und jahrzehntelang stand sie für die scheinbare „Verharmlosung“ eines Täters im Kreuzfeuer. Die Israel-Kapitel dieses Romans sind für mich plausibel und unfassbar dicht in ihrer erzählerischen Wucht. Der Wendepunkt im Leben dieser Kämpferin gegen Unterdrückung und Rassismus wurde für mich nie zuvor im Kontext der Realität so grandios beschrieben.

„Was wir scheinen“ rückt Hannah Arendt und ihr Leben in ein neues Licht. Jener abstrakten Diva einer längst vergangenen Zeit eine so intensive Vitalität einzuhauchen, ist eine herausragende literarische Leistung. Ich entdeckte völlig unbekannte Seiten an der Frau, über die ich schon einiges zu wissen glaubte. Die Lyrikerin Arendt wurde mir zum ersten Mal so intensiv, poetisch und feinfühlig nähergebracht. Bereichernd und im Zusammenhang mit dem erneut erwachenden rechtsradikalen Gedankengut in unseren Tagen, ist dieser Roman in jeder Hinsicht als besonders lesenswert zu betrachten. Hier liest man sich nicht in eine biografische Welt voller Fakten und Daten hinein. Wir sind im Herzen einer empathischen Lebensgeschichte gefangen, die nicht nur Aficionados von Hannah Arendt begeistern wird. Mir scheint, „Was wir scheinen“ ist ein größerer Wurf im literarischen Kalender dieses Jahres und stellt einen diametralen Gegensatz zu Hannahs Sicht auf ihr eigenes Leben dar.

„Was wir sind und scheinen,
ach wen geht es an.
Was wir tun und meinen,
Niemand stoß` sich dran.“

Hannah Arendt saß weder auf einem Thron noch auf einem Klappstuhl, sondern mit mir am Tisch, während ich mit ihr ein Leben durchschritt, das zuvor aus drei Leben bestand. Dieses vierte Leben, Was wir scheinen, gehört nun zu meinem Königsweg des Lesens und Hörens dazu.

Was wir scheinen - Hildegard E. Keller - Hannnah arendt Astrolibrium

Was wir scheinen – Hildegard E. Keller