Kein Platz für HASS

Die Würde des Menschen ist unantastbar

Die Würde des Menschen ist unantastbar

In eigener Sache – Ein Statement

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“

Diesem 1. Artikel unseres Grundgesetzes fühle ich mich treu verpflichtet. Dieses Recht steht nicht grundlos über allen anderen verbrieften Bürgerrechten.

Wer dieses Recht mit Füßen tritt und im Leben oder in seinem Verhalten in sozialen Netzwerken dazu aufruft, Menschen aufgrund ihrer Abstammung, ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Beweggründe zur Flucht in unser Land oder aus anderen Gründen auszugrenzen und zu beleidigen sollte wissen, dass er bei mir NICHTS zu suchen hat.

Hass und Gewaltaufrufe gegen Minderheiten, die Duldung von Verunglimpfung sowie das aktive und schleichende „Sündenbock-Suchen“ verstoßen gegen meine inneren Grundprinzipien.

Ich habe mein Leben unter diesen Stern gestellt und meine Kinder zu aufrechten Menschen erzogen, die die Würde ihrer Mitmenschen vorbehaltlos achten. Ich schreibe auf AstroLibrium „Gegen das Vergessen der Opfer von Gewalt und Unterdrückung“. Ich schreibe Gegen das Vergessen des Holocaust„. Ich schreibe dagegen an, dass sich unsere Geschichte wiederholt.

Volksverhetzung, Fremdenhass, Flüchtlingshass und andere in letzter Zeit deutlich hervortretende Tendenzen stoßen bei mir auf eine klare Linie der NULLTOLERANZ. Für diese Menschen schreibe ich nicht. Mit ihnen diskutiere ich nicht und ich gebe ihnen keinen Platz in meinem Leben.

astrolibrium kein platz für hass spacer

Auf AstroLibrium ist kein Platz für Hass. Hier ist kein Platz für Menschenhasser. Kein Platz für politische oder religiöse Extremisten, gleich welcher Richtung. Der freie Geist und die Fähigkeit zur Empathie sind wesentliche Grundlagen für eine sinnvolle und vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Herausforderungen unserer Zeit.

Ich trete dafür ein, Menschen zu helfen, die sich in ihrer größten Not an uns wenden. Die in einen Teil der Welt strömen, der aus vielen Gründen lebenswerter und sicherer ist, als die eigene Heimat. Ich trete dafür ein, jeden Menschen ernst zu nehmen.

Dafür stehe ich mit jedem geschriebenen Wort, meinen Handlungen und mit jeder Faser meines Herzens. Menschenverachtung ist mir fremd. Sie stellt in jeglicher Form einen persönlichen Angriff auf mich selbst dar.

HIER IST KEIN PLATZ FÜR HASS! Ich beziehe Stellung und wehre mich.

Arndt Stroscher

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PS: Menschen die sich mit Literatur beschäftigen sind umgeben von Büchern, die ihre Gefühle berühren. Sie sind umgeben von großen und kleinen Geschichten, die ihnen zeigen, was Gewalt in Wort und Tat anrichten kann. Ich lebe in der Literatur und sie ist eine meiner Waffen gegen HASS… (Ein Beispiel? Gerne… Die Insel)

Das kann man sich auch bei Literatur Radio Bayern anhören:

Der Fotograf von Auschwitz - Die Rezension anhören? Ein Klick genügt!

Der Fotograf von Auschwitz – Die Rezension anhören? Ein Klick genügt!

Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren. Vor Ort suchen Koordinatoren in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe dringende Unterstützung. Es kostet eure Zeit und es gibt viele Betätigungsfelder. Übersetzen, Betreuen, Begleiten bei Behördengängen und vieles mehr ist bei der hohen Zahl der täglich eintreffenden Hilfesuchenden kaum realisierbar.

Blogger für Flüchtlinge - Zur Homepage

Blogger für Flüchtlinge – Zur Homepage

Und wer weitere Möglichkeiten sucht und helfen möchte, der wird bei der Aktion Blogger für Flüchtlinge von Karla Paul fündig. Eure Spenden helfen direkt vor Ort und hier kann man den konstanten Fortschritt der Spendenaktion für „Moabit hilft“ in Berlin beobachten. Seid dabei!

Blogger für Flüchtlinge... Hier geht´s zur Spendenaktion

Blogger für Flüchtlinge… Hier geht´s zur Spendenaktion

7 Gedanken zu „Kein Platz für HASS

  1. Öffentliche Beiträge auf AstroLibrium – Facebook

    Reiner Engelmann – „Wir haben das KZ überlebt“ – cbj Verlag​

    Oft werden Autoren gefragt, warum sie immer weiter über den Holocaust schreiben… „So was kann doch nicht wieder passieren und wir können das bald nicht mehr lesen!“ Reiner Engelmann wurde das auch bei seinem letzten Buch „Der Fotograf von Auschwitz“ gefragt.

    https://astrolibrium.wordpress.com/2014/12/19/der-fotograf-von-auschwitz-von-reiner-engelmann/

    Oft werde ich gefragt, warum ich so beharrlich „Gegen das Vergessen“ lese und schreibe, warum ich mit Peggy Steike gemeinsam dafür eintrete, dass sich unsere Geschichte nicht wiederholt.

    Wir werden gefragt, ob es nicht langsam reicht. Warum wir mit diesem Thema auch noch Schülern auf die Nerven gehen. Ob wir nicht sehen würden, dass so etwas in Deutschland nicht mehr möglich ist.

    https://astrolibrium.wordpress.com/vergissmeinnicht/gegen-das-vergessen/

    ES REICHT NICHT!

    Es wird nie reichen. Auch wenn das „PACK“ da draußen (O-Ton Vizekanzler und damit legaler Begriff für Rechtsradikale und Neonazis) diese Bücher nicht liest, auch wenn es unsere Artikel nicht zur Kenntnis nimmt und die Bilder von Peggy Steike nicht betrachtet.

    WIR sollten es tun und denen davon erzählen, die noch nicht zum „Pack“ gehören. Gegen das Vergessen und für unsere Zukunft.

    Denn gäbe man dem „Pack“ die Möglichkeit, den Flüchtlingen das anzutun, was ES ihnen und Andersdenkenden gerne antun würde, dann würden WIR uns wundern, wie solche Bücher in 70 Jahren aussehen und welche Gesichter uns aus diesen Büchern vorwurfsvoll anschauen. Und wir würden uns wundern, welche Fratze der deutschen Geschichte uns angrinsen würde…

    Die Anständigen stehen auf… Mit allen Mitteln und mit den Büchern in der Hand… und nicht nur damit… Bald mehr zum neuen Buch von Reiner Engelmann…

  2. Lieber Arndt, ich gebe dir ja so recht. Und auch der Vizekanzler hat ein Recht auf Abscheu und Widerwillen.
    Das PEGIDA Problem zeigt mir allerdings auch eins: Regierung darf diverse Sachen nicht: Bürger als „Pack“, „Abschaum“, „widerlich“ und und und bezeichnen. Regierung hat ihre Auffassung scharf, direkt, angreifend, verfolgend… aber ohne solche Wertungen zu treffen und kund zu tun. Möglichst eher als MP Tillich und Kollegen.
    Die Beobachtungen in Richtung Sachsen zeigen mir, dass diverse Aussagen z.B. des BMJ ansonsten aber auch Leute aufregen, die dem rechten Spektrum nicht unbedingt zuzurechnen sind.

    „Legaler Begriff?“

    Ich bin durchaus der Überzeugung, dass du mich verstehst.
    Viele Grüße aus MeckPom

    • Natürlich verstehe ich Dich, Uwe, aber diese Bezeichnung ist ganz besonders im Zusammenhang mit meinen Beiträgen auf meiner Facebook-Seite zu verstehen. Klarte Kante zeigen und die Worthülsen der Politiker an den Pranger stellen, gehört auch dazu… In Begriffen sind sie groß.

      Dazu der Beitrag von gestern:

      O-Ton Kanzleramt…. Angela Merkel…

      „Es ist abstoßend, wie Rechtsextreme und Neonazis versuchen, ihre dumpfen Hassbotschaften zu verbreiten. Wer so handelt wie die Gewalttäter von Heidenau, stellt sich weit außerhalb unserer Rechtsordnung.“

      Fragen:

      Warum befinden sich diese Rechtsextremen und Neonazis auf freiem Fuß?
      Wer sitzt gerade in unseren Haftanstalten und blockiert deren Kapazitäten?
      Muss man NOCH WEITER „AUSSERHALBER“ der Rechtsordnung stehen, um strafrechtlich belangt zu werden?

      Worte…

      PS: Harper Lee schrieb in ihrem Roman „Gehe hin, stelle einen Wächter“ vom „Weißen Pack“ in den Südstaaten der USA der 1950er Jahre, das alles unternahm, um die Schwarzen klein zu halten, einzuschüchtern und das eigene Recht voller Neid und Hass über das anderer Menschen zu stellen.

      „White Trash“ – weißer Abschaum… ich finde, es gibt Parallelen.

  3. Es gehört verdammt viel Mut dazu, öffentlich Klartext gegen Radikale aus allen Richtungen zu reden und das auch noch auf einem Blog der im Impressum die Adresse seines Betreibers veröffentlicht. Die meisten Verunglimpfungen in sozialen Netzwerken verbergen sich hinter Nicknames. Krawall auf der Straße geht mit Vermummung einher. Ich hoffe, dass diese klaren Worte Gehör finden, weiter verbreitet werden und dass sich der Shitstorm im Hintergrund für Sie in Grenzen hält.

    Ich habe gespendet und versuche auch klare Kante zu zeigen.

    • Shitstorm ist ein Wort, das ich bisher nur von anderen Menschen kannte. Naja, zumindest habe ich da wohl ein kleines Stürmchen angezogen. Musste ich einkalkulieren, da ich auch bei Facebook unter meinem Klarnamen schreibe.

      Danke für die Spende und die Unterstützung.

  4. Ich bewundere Dich für Deinen Mut, lieber Arndt. Möge er Dir erhalten bleiben. Gerade in der Hinsicht, was Du derzeit an Reaktionen erlebst. Denn das sind nicht nur gute.
    Aber es braucht mutige Menschen, um andere aufzurütteln.

    • Danke Anne-Marit.

      Klartext zu sprechen ist manchmal mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden, da wir Blogger über das Impressum und über den Klarnamen eben nicht anoym schreiben. Das unterscheidet uns von vielen Fake-Account-Besitzern oder Nick-Name-Usern in sozialen Netzwerken.

      Das war mir vorher völlig bewusst und trotzdem ist es erstaunlich, was mein Mail-Postfach gerade so ausspuckt, wenn ich nach Hause komme. Das ändert nichts an dieser Seite oder meiner Positionierung.

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