Gegen das Vergessen – Hanas Koffer kommt zu Euch

Hanas Koffer von Karen Levine geht auf große Reise

Hanas Koffer von Karen Levine geht auf große Reise

In den vergangenen Wochen habt ihr mit viel Interesse die Projekte „Gegen das Vergessen der Opfer des Holocaust hier auf AstroLibrium verfolgt. Ihr wart mit Peggy Steike und mir in Schulen und Kinderheimen und habt sehr direkt die Geburtsstunde unserer Hannah erlebt. Diesen Schwerpunkt wollte ich bewusst in dieser noch recht neuen Blog-Welt schaffen und freue mich deshalb umso mehr, wie groß das Interesse an diesen Artikeln ist. Danke dafür.

Ebenso erfreuen sich die aktuell zu diesem sensiblen Thema erschienen Bücher großen Interesses. Vom Comic über Das versteckte Kind bis zur Anne Frank – Gesamtausgabe. Die Leser-Frequenz auf all diesen Artikeln und Buchvorstellungen überzeugt mich nachhaltig davon, auf dem richtigen Weg zu sein. Und dieser Weg ist nicht nur durch den Blick in den Rückspiegel der Geschichte gekennzeichnet. Aktuelle Ereignisse lassen aufhorchen und zeigen, dass man aus der Geschichte zu lernen bereit sein muss, um ihre Wiederholung im Keim zu ersticken.

Deshalb gehen wir mit unserem Schulprojekt „Hannah“ direkt zu den Schülern. Wir wollen die traurigen Schicksale von einst in den Mittelpunkt stellen und das Erinnern schuldfrei und doch gezielt ermöglichen. Jede Schulklasse ist heute dazu in der Lage für einzelne Mitschüler einen täglichen kleinen Holocaust zu verursachen – diese laute Botschaft gegen Ausgrenzung, Mobbing und Gewalt geht Hand in Hand mit uns hinaus in die Welt.

AstroLibrium gibt dem Erinnern einen Namen

AstroLibrium gibt dem Erinnern einen Namen

Nun möchte ich auch einen entscheidenden Schritt in eure Richtung gehen und mein Schreiben und Denken zu euch nach Hause bringen. Nicht nur Schulen und Kinderheime besuchen, sondern auch die Leser dieser Artikel zu aktiven Mitstreitern zu machen – das ist Ziel dieser besonderen Aktion.

„Hanas Koffer“ von Karen Levine ist eine der tragenden literarischen Säulen unseres Schulprojekts. Das bewegende Jugendbuch aus dem Ravensburger Verlag erzählt die Geschichte eines Koffers mit der Aufschrift „Hana Brady – Waisenkind“. Er fand seinen Weg von der Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz nach Tokio, wo eine engagierte Lehrerin ihren Schülern etwas Greifbares zum Erinnern an den Schrecken des Holocaust bieten wollte.

Niemand hätte jemals gedacht, dass es den japanischen Schülern gelingen würde, dieses letzte Andenken an ein kleines jüdisches Mädchen mit Leben und Hoffnung zu füllen. Eine zutiefst traurige und doch schöne wahre Geschichte, die uns vieles lehrt. Die absolute Sinnlosigkeit und Anonymität im Sterben ist wohl die größte Last, von der man Opfer der Shoa auch nach Jahrzehnten ein wenig befreien kann. Hana Brady ist dafür zum Sinnbild geworden.

Hanas Koffer - Eine Lesereise gegen das Vergessen - AstroLibrium

Hanas Koffer – Eine Lesereise gegen das Vergessen – AstroLibrium

Dieses Buch wird sich auf den Weg zu euch machen. Ich habe eine kleine Kassette zusammengestellt, in der sich alles befindet, was ihr benötigt, um Teil des lebendigen Erinnerns zu werden. In meiner kleinen Bücherkiste befinden sich neben einer Ausgabe von „Hanas Koffer“ ein Notizbuch für eure eigenen Gedanken, Recherche-Bilder zu meinem Artikel, einige lesenswichtige Utensilien zur eigenen Orientierung im Buch und ein paar kleine symbolische Überraschungen, die euch noch sehr lange an diese Lesereise erinnern werden… Es ist eine perfekte Rezensentenkiste geworden, die auf eine lange und weite Reise bestens vorbereitet ist.

Und so kannst du zu einer Etappe der Reise von „Hanas Koffer“ werden:

  • Du möchtest das Buch unbedingt lesen
  • Du recherchierst gerne und findest vielleicht Interessantes zu Hana Brady
  • Du möchtest deine Gedanken im gemeinsamen Reise-Notizbuch festhalten
  • Du lässt uns (vielleicht auch auf Facebook) teilhaben an deinem Lesen
  • Du verschickst die Kassette nach dem Lesen zum nächsten Gastgeber
  • Du bleibst mit den Lesern des Buches in Kontakt und verfolgst den Reiseweg
  • Du trägst die Botschaft der kleinen Hana Brady mit deinen Mitteln in die Welt

Dann bist du hier genau richtig und die große Reise kann beginnen. Ohne Stress und Zeitvorgaben, ohne Verpflichtungen, nur flankiert von Wünschen und Hoffnungen und mit dem Ziel eines großen gemeinsamen Leseerlebnisses, dessen Extrakt sich später im Notizbuch wiederfinden wird. Ich hoffe auf eine lange Reise.

KOMMENTIERE EINFACH DIESEN ARTIKEL UND SCHON BIST DU EINE DER WICHTIGEN STATIONEN EINES BESONDEREN BUCHES AUF SEINER REISE DURCH DIE WELT!

Eine Reise beginnt - Mit Gedankensamen und Vergissmeinnicht - AstroLibrium

Eine Reise beginnt – Mit Gedankensamen und Vergissmeinnicht – AstroLibrium

Ich werde eine Reiseliste zusammenstellen und die Adressen der ersten Etappen im Notizbuch eintragen. Und mich selbst setze ich an eine beliebige Stelle, um ein Fazit zu ziehen, Erkenntnisse einzusammeln, einen Artikel für alle Wegbegleiter zu schreiben und dann schicke ich das Buch weiter. Natürlich mit frisch aufgefüllter Reisekiste.

Die kleine Aufmerksamkeit für alle Teilnehmer hat für mich persönlich mehr als nur reinen Symbolcharakter. Wie ein Gedankensamen wird „Hanas Koffer“ seine Kreise ziehen und unter dem Motto Vergissmeinnicht zu ganz besonderer Pracht erblühen. Dem Buch liegen Vergissmeinnicht-Samen bei. Pflanzt sie ein, wenn ihr zu lesen beginnt. Hegt und hütet die zarten Pflänzchen und in ein paar Monaten werden wir uns an dieser Gemeinsamkeit mehr als erfreuen können.(Hier könnt ihr lesen, was diese Pflanze für mich bedeutet).

Seid dabei. Lest, fühlt, denkt, lebt, grübelt, schreibt, haltet fest, erzählt, tauscht aus, empfindet, weint, hofft, lacht und empört euch gemeinsam mit uns. Es wird eine ganz besondere Reise für ein ganz besonderes Mädchen. Eines von vielen Opfern des Holocaust. Ein Schicksal, das uns zeigt, was sich nicht wiederholen darf. Ich freue mich auf eure Kommentare und werde den Leseweg des Buches hier und auf meiner Facebookseite aktiv begleiten. Mein Vergissmeinnicht pflanze ich ein, wenn das Paket seine lange Reise beginnt.

Darüber hinaus habe ich inzwischen eine offene Facebook-Gruppe mit dem Namen Hanas Koffer – Ein Reisetagbuch gegründet, in der sich jetzt alle Gastgeber dieser Bücherreise und viele wichtige Wegbegleiter dieses Projekts zum Gedankenaustausch eingefunden haben. Wir freuen uns über Zuwachs ;-).

AstroLibrium und Peggy Steike - Eine Projektvorschau

AstroLibrium und Peggy Steike – Der Fotograf von Auschwitz – Eine Vorschau

Jeder, der kommentiert, wird Teil der Reise und es ist nicht das letzte Projekt, bei dem ihr den Weg des Erinnerns aktiv begleiten könnt… Der Auschwitz-Fotograf Wilhelm Brasse wird in diesem Jahr zur sehr wichtigen Station für AstroLibrium und Peggy Steike werden. Nicht ohne euch!

UPDATE zum Reiseweg von Hanas Koffer:

Die Gastgeber und ihre Gruppe bei Facebook

Die Gastgeber und ihre Gruppe bei Facebook

DIE GASTGEBER und ihre Berichte:

1. Anne Parden

Anne Parden - LITTERAE ARTESQUE - Mit einem Klick zu ihrem tollen Bericht

Anne Parden – LITTERAE ARTESQUE – Mit einem Klick zu ihrem tollen Bericht

2. Verena-Julia

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Verena-Julia hat ihre Gedanken nicht nur im beiliegenden Notizbuch verewigt

Eine wunderschöne Lese-Impression von Verena-Julia aus den gemeinsamen Tagen von: hier klicken

3. Irmgard Veit

Irmgard Veit hat ihre Eindrücke auf ganz besondere Weise festgehalten...Link unter dem Bild

Irmgard Veit hat ihre Eindrücke auf ganz besondere Weise festgehalten…

Irmgard Veit und ihr besonderer Beitrag: Das Leben ist kein Kinderspiel 

4. Susi Naschke

hanas koffer unterwegs station 4 susi naschke

Susi Naschke mit wundervollen Lese-Impressionen

Susi hat ihre Gedanken zu Hana Brady im beigefügten Notizbuch festgehalten

5. Eva Mirschel und 6. Julia Groß

hanas koffer unterwegs station 5 eva und 6 julia

Eva und Julia bereichern das Tagebuch mit tiefen Eindrücken

Tiefe Gedanken sind im Notizbuch für immer verewigt.

7. Gedenkstätte des SS Außenlagers / KZ Hinzert

Ein sehr bewegender Artikel im Trierischen Volksfreund zur Veranstaltung in Hinzert und unserem Projekt: hier

Hanas Koffer in der KZ Gedenkstätte Hinzert

Hanas Koffer in der KZ Gedenkstätte Hinzert – Mit einem Klick zu Impressionen

8. Anja Schmidt und „Zwiebelchens Plauderecke“ – auch in einer Rezension

station 8 anja schmidt

Anja Schmidt und ein ganz besonderes Geschenk für Hana

9. Jutta Beckensträter – im Mai 2015 – Der Weg geht weiter

Jutta Beckensträter - Ein wichtiges und gutes Gefühl

Jutta Beckensträter – Ein wichtiges und gutes Gefühl

10. Uwe Rennicke auf Littera ArtesqueMehr als nur ein Artikel – Viel mehr

Hanas Koffer bei Uwe Rennicke und Litterae Artesque

11. Rudolf Fröhlich auf Littera Artesque – Voller Überraschungen und mit Bildern

hanas koffer unterwegs rrudolf fröhlich

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85 Gedanken zu „Gegen das Vergessen – Hanas Koffer kommt zu Euch

  1. Das ist eine sehr schöne Idee und passt hervorragend zu Deinem Engagement gegen das Vergessen. Ich würde gerne teilhaben an der Reise und würde dies zu gegebener Zeit auch in unserem Blog festhalten.

  2. Ich finde es eine sehr gute Idee und das Buch sollte Pflichtlektüre in den Schulen werden. Bin schon sehr gespannt auf die Reise.

  3. Lieber Arndt!
    Durch eine Fussball-Buch-Spaß Aktion haben sich unsere Wege gekreuzt – wie es nunmal im Leben immer so ist!
    Gerne wäre ich ein Ziel auf Hanas Reise. Dabei reifte gerade die Idee in mir, einen befreundeten Religionslehrer zu fragen, ob ich es evtl. auch einer seiner Klassen vorstellen darf.
    Dies würde dann allerdings erst nach den Sommerferien in NRW passen.
    Liebe Grüße, Silke

    • Wenn sich Wege auf humoriger und tiefer Bahn kreuzen, dann ist es eine wundervolle Station, die Hanas Koffer bei dir einlegen darf…

      Es freut mich sehr, das so bewegend zu lesen…

      Willkommen…..

  4. Ich würde das Buch gerne lesen und als „Lesezeitzeugin“ meine Gedanken und Gefühle mit allen teilen. Eine sehr schöne Idee der kleinen Hana viele Paten zur Seite zu stellen. Danke für dein Engagement und diesen so ernsten wie humorvollen, aber immer spritzigen Blog.

    • Liebe Irmgard… ohne die Dich wäre die Reise nicht die, die es jetzt wird… Eine ehre, dich als wichtige Station in die Reiseplanung aufnehmen zu können.

      Und Blumenerde für das Vergissmeinnicht ist ja schon da 😉

      Herzlichst willkommen.

  5. Eine großartige Idee und kreative Art, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen! Leider bin ich durch meine Masterarbeit zu sehr eingebunden, sonst würde ich gerne mitmachen. Daher werde ich gebannt verfolgen, wohin der Koffer reisen wird und was es bei den teilnehmenden Bloggern dann zu entdecken geben wird!
    Ganz nebenbei möchte ich auch noch ein großes Kompliment für dein Engagement aussprechen, mit dem du mich immer wieder aufs Neue inspirierst – im Hinterkopf sammeln sich immer mehr Ideen für eigene Projekte.

    • Das ist ganz lieb von Dir und vielleicht ist das Buch noch auf Reisen, wenn Du Master bist und schwupps, kommt es zu Dir..

      Rotwerdmodus – an…danke fürs Lob 😉

      Viel Spaß beim Verfolgen und alle Daumen gedrückt für Deine wichtige Arbeit!!!

      • Falls Hanas Koffer in zwei, drei Monaten noch herumreist, würde ich dann natürlich gerne einsteigen. Es wäre toll, wenn das klappt – schließlich bin ich nun so neugierig auf das Projekt geworden! Wenn ich so sehe, wie viele Blogger teilnehmen möchte, bin ich zuversichtlich, dass Hanas Koffer lange unterwegs sein wird und dass sich viele spannende Eindrücke ergeben werden.

        Einen schönen Sonntag wünscht dir
        Kathrin

      • Natürlich ist „Hanas Koffer“ dann noch unterwegs…. wir haben eine Gruppe bei Fabook gegründet,in der sich alle Gastgeber treffen…

        Es wäre mehr als toll, dich dort begrüßen zu können…
        zuhause und pflanzen Vergissmeinnicht 😉

        Bis gleich

        Arndt

  6. Arndt, ich finde Deine Idee sehr schön. Du investierst Zeit für ein wichtiges Projekt. Zeit vergeht, rasend und das Vergessen schleicht sich ein. Fatal!

    Wir lesen *nur* davon, wir sehen *nur* die Bilder und können uns wage vorstellen was die vielen Millionen Menschen die mittendrinn waren, die schreckliches erlebt haben für Qualen erlitten.

    Es ist immer wieder Zeit sich zu erinnern und gegen das allgemeine Vergessen anzukämpfen. Wir alle wissen was damals schreckliches geschah und kennen wenige Einzelschicksale – sei es aus den eigenen Reihen oder durch die Geschichten die uns in der Schule erzählt wurden. *Das Tagebuch der Anne Frank* und *Liebe Anne – Ein Buch für Anne Frank* sind mit die geläufigsten Bücher.

    *Hanas Koffer* kenne ich nicht, noch nicht. Es ist interessant, wie viele Jahre der Koffer in einem Glaskasten im Museum lag, die Besucher sich die Nasen platt drückten oder vorüber gingen… bis eine Schulklasse auf die Idee kommt zu recherchieren wem er gehörte, wer Hana war und was geschah… Es sind meist Kinder, die solche Denkanstöße geben, einzigartig. Auch das der Bruder der Museumsleiterin ein Überlebender ist führt vor Augen wie nah die Tragödie immer sein wird und hilft das Geschehene in den Generationen weiterzugeben und zu mahnen… Gänsehaut…

    Ob ich eines der hoffentlich vielen Reisestationen werde oder nicht, ich werde dieses Buch auf jeden Fall lesen. Gegen das Vergessen. Danke für die vielen Artikel …

    • Liebe Susie… Ein Päckchen Vergissmeinnicht liegt für Dich hier schon bereit. Deine Worte „Gegen das Vergessen“ berühren mich.

      Das Thema muss immer wieder eingeflochten werden, bei allem Spaß den wir haben und bei allem Genuss, den wir in unserem Leben genießen dürfen.

      Ich bin stolz darauf, dass „Hanas Koffer“ auch zu Dir reisen wird und wir dann mit einem zarten Pflänzchen wieder etwas mehr gemeinsam haben.

      Danke für diese tollen Zeilen..

      Willkommen auf dem Weg…

      • Je mehr ich mich wieder mit der Vergangenheit beschäftige umso mehr erinnere ich mich an Geschichten die wir in der Schule erfuhren. An die Deutschstunden zum Tagebuch der Anne Frank und zu dem was mir meine Großtante am Telefon erzählte…

        Meine Großtante erzählte mir vor Jahren etwas was ich mein Leben lang nie vergessen werde. Bevor sie politisch verfolgt fliehen musste lebte sie noch hier am Ort. Ihre Reise führte sie von einem Ort zum anderen, auch nach Trier… von dort dann über den großen Teich. Heute lebt sie in Amerika. Dort habe ich sie gefunden, während der Zeit als ich nach einen Ahnen väterlicherseits geforscht habe. Es ist viel zu Tage gekommen und ich habe liebe und interessante Menschen getroffen und gefunden. Meine Großtante in Amerika zu finden, von der ich nicht wusste war genial. Doch sie hatte auch vieles zu erzählen was mich bis heute nicht loslässt.

        Dazu eine Erklärung… Wir hatten hier am Ort eine „Euthanasie“-Anstalt (Aktion T4). Hier wurden mehr als 14.000 Kranke, Behinderte und Häftlinge aus Konzentrationslagern ermordet (Kohlenstoffmonoxid).
        Heute ist dieser Teil der Anstalt eine Gedenkstätte.

        Meine Großtante erzählte das die Transporte täglich kamen, die Menschen wurden zur Anstalt *transportiert*, eingepfercht in Wagenanhängern, Hilfe schreiend, wimmernd… sie streckten die Arme heraus und schrien. Meine Großtante sagte auch: „Alle haben es gewusst aber alle haben es geleugnet, ich nicht, ich habe es gesehen und werde es nie vergessen.“
        Was sie weiter erzählte war grausam und erschreckend: „Wenn der Offen an war dann schneite es aus dem riesigen Schornstein… auch im Sommer… es war kein Schnee… es war die Asche der ermordeten Menschen.“
        Allein jetzt diese Zeilen zu schreiben tut weh, es zerrt und treibt mir die Tränen in die Augen. Mir wird schlecht, mir kleinem Licht – wie sollen sich da die gefühlt haben die in den Wagons ausharten, die in den Kammern standen – die starben…

        … wie gesagt, Deine Mission ist wichtig und bereits jetzt kämpft man gegen das Vergessen an.
        Das was meine Großtante mir erzählte hatte ich verdrängt, nicht vergessen aber verdrängt.

        Sie erzählte aber auch das die Amerikaner die vor den Russen da waren ihr Schokolade ans Krankenbett brachten… sie lag damals im Krankenhaus.

        Sie erzählte viel und ich hörte ihr gerne zu. Wir kannten uns nicht. Ich rief an „Hey hier ist Susi aus Deutschland“ und wir verstanden uns auf anhieb.
        Ich hoffe ihr geht es gut.

        An der Uhrzeit merkst Du sicher, lieber Arndt, dass ich total aufgewühlt bin. Die Gedanken kreisen.

      • Mir fehlen gerade die Worte…

        Euthanasie… im Wortsinn „leichter oder schöner Tod“ ist wohl das Perfideste, was man Menschen antun konnte. „Behandlungen“ um sich von „unwertem Leben“ zu trennen“ – unglaublich.

        Die Erzählung Deiner Großtante enthält darüber hinaus einen ganz wichtigen Aspekt… „Alle wussten es“…

        Wenn man überall genau forscht und überall ein wenig unter der Oberfläche schaut, dann war es unmöglich, nicht zu wissen. Die Gesetze gegen die Juden waren alle öffentlich… die Vertreibungen waren öffentlich… Geschäfte wurden für Juden verboten… ihre Geschäfte wurden geschlossen.

        Ein schlauer Mann rechnete mal vor, dass 6 Millionen deportierte Menschen zu vielleicht 2 Millionen Familien gehörten, die alles zurücklassen mussten. 2 Millionen Sofas, Küchentische, 8 Millionen Stühle usw…

        Nichts davon blieb zurück… alles haben sich andere angeeignet… diejenigen, die nichts wussten.

        Mir wird schlecht. Es ist ein Privileg, eine Zeitzeugin wie Deine Großtante fragen zu können, was damals war. Schreib es auf… jede Einzelheit…. Danke für Deine emotionalen Zeilen…

        Arndt

    • Es kommen immer mehr Erinnerungen an Erzähltes…

      In der Nähe gab es eines von vielen KZ-Außenlagern des KZ Buchenwald… das KZ-Außenlager Leopard, Plömnitz (Codename: Leau)

      Die gepeinigten Menschen mussten immer durchs Dorf zum Schacht laufen. Eine ältere Frau warf ab und an ein Brot über den Zaun. Ein Aufseher meinte sie solle es lassen oder sich den Zaun von der anderen Seite ansehen.

      Die Tragweite dessen was damals geschah ist groß, wie Du schreibst… Wo sind das Hab und Gut, wo sind die vielen Leben die nicht gelebt wurden…

      Ich mag das Zusammenspiel von alten und neuen Möbeln und habe einige alte Stühle und eine große Seekiste… sie alle erzählen Geschichten. Wenn ich daran denke, dass in vielen Häusern oder Wohnungen *gestohlene Möbel*, angeeignete Dinge stehen… dann wird mir schlecht.

      Bleibt die Frage ob die Menschen wissen woher Ihre Möbel stammen… und wenn sie es wissen?
      Es kommen immer mehr Erinnerungen an Erzähltes…

      In der Nähe gab es eines von vielen KZ-Außenlagern des KZ Buchenwald… das KZ-Außenlager Leopard, Plömnitz (Codename: Leau)

      Die gepeinigten Menschen mussten immer durchs Dorf zum Schacht laufen. Eine ältere Frau warf ab und an ein Brot über den Zaun. Ein Aufseher meinte sie solle es lassen oder sich den Zaun von der anderen Seite ansehen.

      Die Tragweite dessen was damals geschah ist groß, wie Du schreibst… Wo sind das Hab und Gut, wo sind die vielen Leben die nicht gelebt wurden…

      Ich mag das Zusammenspiel von alten und neuen Möbeln und habe einige alte Stühle und eine große Seekiste… sie alle erzählen Geschichten. Wenn ich daran denke, dass in vielen Häusern oder Wohnungen *gestohlene Möbel*, angeeignete Dinge stehen… dann wird mir schlecht.

      Bleibt die Frage ob die Menschen wissen woher Ihre Möbel stammen… und wenn sie es wissen?

      Du siehst immer mehr dass sich bei uns allen das Gedankenkarussell dreht.

      • Nachtrag:

        Allein das KZ Buchenwald hatte an die 80 Außen- und Sonderlager. Dimensionen… in der Schule haben wir *nur* von den Konzentrationslagern und Euthanasie-Anstalten gehört. Was wir durch Erzählungen und Aufarbeitungen wissen ist enorm…

        Füge unsere Erinnerungen zusammen und mach etwas Großes daraus. Ich werde hier vor Ort recherchieren und in der Ahnenforschung meiner Familie alles heraussuchen was ich von meinen Ahnen erfuhr.

      • Wir sind auf dem Weg, etwas zu schaffen… kleine Geschichten vereinigen sich zu einem Ganzen.

        Bilder, Gedanken und Zeitzeugen… Verdrängtes kommt zum Vorschein… auch bei meiner Mutter… Da hat Ulla Meyer einen Stein losgetreten, der auch meine Mutter zum Reden brachte… durch Zufall…

        Jüdische Freundinnen im alter von 10, die nicht mehr in ihre Klasse durften und verschwanden… usw… das Thema ist mehr als aktuell…

        Lass uns dran arbeiten mit ganzem Herzen

      • Ein lieber Facebook-Freund war extra in Buchenwald vor wenigen Tagen und hat viele Fotos gemacht, damit ich mir das einfach mal in der Dimension vorstellen kann…

        Und es bleibt doch unvorstellbar…

        Und zur Frage des Wissens… nimm dir unsere Zeit… Nachbarn von dir verschwinden von heute auf morgen. Du kennst die Gesetze… sie dürfen nicht einkaufen, arbeiten, heiraten, Schule besuchen… usw

        Dann sind sie fort…. Scheiben eingeschlagen bei besonderen Veranstaltungen…. Aufschriften auf den Türen und Geschäften… usw… und sie hinterlassen alles in ihren Wohnungen…. Alles….

        Spielsachen der Kinder, Besteck, Möbel…

        Wieviel Fantasie gehört dazu, zu vermuten, dass sie einen Ausflug machen… Wieviel Fantasie gehört dazu zu denken, ich kann mir das nehmen….

        HIER WURDE GEWUSST

  7. Sehr gern wäre ich eine Station deiner tollen Aktion und würde das Buch gerne lesen 🙂 Gern auch etwas weiter hinter anderen Lesern^^

    • Und schon bist du auf der Reiseliste… das freut mich persönlich sehr, da ich Deine Meinung sehr schätze und sie im Reisetagebuch zu sehen, wäre mehr als wichtig.

      Herzlich willkommen… ich werde dich dann ein wenig weiter hinten einreihen, aber es ist eine gemütliche Reise… wirklich ganz langsam…

      Toll, dass Du dabei bist.

  8. Lieber Arndt,

    auch mein Leben kreuzte sich oft mit dem Thema Holocaust, begonnen mit großem Interesse in der Schule, dass mich während des Studiums nicht verließ und sich sogar in der Bachelorarbeit niederschlug. Gerade jetzt komme ich aus der wahnsinnig ergreifenden Oper Joseph Süß von Detlef Glanert (weiß nicht, ob du sie zufällig gesehen hast – wurde vor einigen Jahren in München uraufgeführt) und bin noch tief ergriffen. Gern würde ich Teil von Hanas Welt sein und mit an der Reise teilhaben!

  9. Lieber Arndt,

    du hast dir wieder einmal sehr viele Gedanken gemacht und ein wirklich tolles Projekt ins Leben gerufen. Der Koffer ist mit Liebe gepackt und ich denke, dies wir jeder spüren, der ihm für kurze Zeit ein neues Heim gibt.

    Wie ich dir ja schon geschrieben habe, beschäftigt mich diese Thematik sehr und die Schicksale, die sich hinter Briefen, Tagebüchern und Andenken verbergen. Das Buch „Hanas Koffer“ steht schon seit langem auf meiner Wunschleseliste und ich würde mich freuen, wenn Hana auf ihrer neuen Reise auch bei mir Station macht.

    Liebe Grüße
    Anja

    • Liebe Anja, vielen Dank für die sehr persönlichen Worte und ich habe das Gefühl, dass Du auch schon lange auf Hana Bradys Wunschliste stehst:

      Menschen mit diesem Herzen müssen es lesen und ich bin dankbar, dass dieses wichtige Buch und die Kassette bei Dir einziehen dürfen.

      Ich bin sehr gespannt darauf, was Du ihr mit auf den Weg geben wirst.

      Herzlich willkommen…

      Arndt

  10. Lieber Arndt, ich finde es großartig, was du hier ins Leben gerufen hast, auch und wegen deiner persönlichen „Schicksalsschläge“ der letzten Monate. Das Projekt gegen das Vergessen und Hana‘ s Geschichte berührt mich sehr.
    Ich bewundere dich mit welcher Kraft und liebe du dich diesem Projekt widmest. Ich freute mich sehr machte Hana’s Koffer bei mir Station.
    Herzliche Grüße, Jutta

    • Liebe Jutta, eine Vergissmeinnicht-Station bei Dir ist ein MUSS für Hanas Koffer. Und auch wenn es sich manchmal komisch anhört, ein solches Projekt gibt viel Kraft zurück.

      Allein die Rückkopplungen zu den Artikeln der letzten Wochen zu lesen, oder mit Schülern zu diskutieren ist unfassbar intensiv und eine Antriebsfeder für die Fortsetzung der Bemühungen.

      Das Reisenotizbuch wird durch deine Gedanken zum Buch sicherlich sehr bereichert werden. Schön, dass Du dabei bist.

      Herzlich willkommen…

  11. Guten Morgen,

    Wie bereits am Donnerstag erwähnt, finde ich dies eine so wundervolle Aktion, an welcher ich mit großer Freude teilnehmen würde.
    Die Thematik ist einfach viel zu wichtig um in Vergessenheit zu geraten. Ich finde es toll mit welchen Einsatz du“ gegen das vergessen“ betreibst. Einfach klasse, mach weiter so!!!

    Sind ja schon einige in der Liste eingetragen hoffe für mich ist auch noch ein kleines Plätzchen frei.

    • Liebe Cindy, da ich das Buch für eine sehr lange Reise vorbereitet habe ist auch völlig klar, dass jede der wichtigen Wegmarkierungen von ihm besucht wird.

      Danke für Deine Worte zum Projekt – ich bin da auf einem guten Weg und werde von vielen Seiten tatkräftig unterstützt.

      Es wurde wirklich Zeit, aus dem Internet herauszutreten und in Schulen darüber zu sprechen. Ebenso wurde es Zeit, ein solch wichtiges Buch reisefertig zu machen…

      Besorg Dir schon mal ein kleines Blumentöpfechen und sei bereit…

      Herzlich willkommen, Cindy…

      • Danke das ich daran teilhaben darf!

        Allein schon die tollen Kommentare hier, lassen auf einen tiefgründigen, bewegenden und emotionalen Austausch schließen. Freu mich schon sehr darauf.

        Blumentöpfchen wird besorgt und dann wird das zarte Pflänzchen gehegt und gepflegt.
        Gemeinsam gegen das vergessen.

        Danke Arndt!

      • Ja… die Kommentare hier sind mehr als tiefgründig und zeigen, welch besondere Menschen hier eine Lesekette bilden…

        Das bewegt mich sehr…

  12. Guten Morgen Arndt,
    dein Artikel, deine Ideen, dein Blog und die vielen tiefgehenden Kommentare machen mich sehr nachdenklich. Aus eigener Erfahrung weiß ich leider, was du mit einem kleinen Holocaust innerhalb der Schule meinst. Bei mir war das in der 9. und 10. Klasse so und es hat mich sehr, sehr viel Zeit und Tränen gekostet dies einigermaßen zu überwinden. Es war wirklich nicht einfach, da mein bester Freund, den ich schon aus der Krabbelgruppe kenne alles wusste und nichts unterbunden hat. Lange Zeit war ich deswegen sehr vorsichtig beim Kennenlernen neuer Menschen. Inzwischen habe ich aber mein Selbstvertrauen, meine Offenheit, mein Vertrauen in andere und meine Herzlichkeit wieder gefunden. Ich habe tolle Freunde, aber keinen davon kenne ich noch aus Schulzeiten. Das hat sich alles erst später neu entwickelt, nachdem ich nach dem Abitur 500km weit weg gezogen bin.
    In der Schule haben wir sehr wenig über den Holocaust gesprochen. Wir haben schon über den Nationalsozialismus und deren Folgen gesprochen – sind jedoch nicht sehr tief auf den Holocaust eingegangen, was ich sehr schade fand. Auch haben wir das Tagebuch der Anne Frank nicht gelesen oder andere Zeitzeugengeschichten.
    Aber ich habe ab und an Reportagen dazu angeschaut und war bereits zweimal im Konzentrationslager in Mittelbau-Dora und einmal in Theresienstadt. Was sehr erdrückend war und mich nachhaltig sehr nachdenklich gestimmt hat.
    Ich finde es sehr wichtig, dass wir uns mit dem Thema beschäftigen und die Erinnerungen daran aufrecht erhalten, weswegen ich auch wirklich gerne mitlesen und ein Teil zur Erinnerung an Hanas Geschichte beitragen möchte.
    Selbst bin ich Jahrgang 88 und in meiner Generation spielt das Thema eine zu viel geringe Rolle. Vielleicht lässt sich das ändern und ich kann auch meine Freunde anregen sich darüber mal Gedanken zu machen.
    Herzliche Grüße, die Verena.

    • Verena… genau das wollen wir in der Schule ein wenig ändern. Trauer und Betroffenheit ja… das ist nicht zu vermeiden, aber wir wollen es von persönlicher Schuld befreien und dazu aufrufen, sich ein einziges Erinnern zu suchen.

      Schüler, die wir bisher besucht haben empfinden diese Verantwortung als spannend und greifbar. Die Diskussionen laufen frei und der direkte Zugriff auf die heutige Zeit mit Mobbing wir besser.

      Diese Brücke bauen wir und es ist sehr schön, dich auf die Reiseroute von Hanas Koffer setzen zu dürfen.

      Es ist traurig, ja, aber wenn es diese Geschichte nicht gäbe, wäre von Hana nur der koffer geblieben. Und das ist zu wenig für ein ungelebtes Leben.

      Herzlich willkommen und ich bin gespannt,was du dem Notizbuch zu sagen hast nach dem Lesen…

      Ein Vergissmeinnicht auch für Dich…

      • In meinen Augen ist genau das der richtige Ansatz. Das Thema Kriegsschuld/Nachkriegsschuld spielt (bzw. spielte zumindest bei mir) eine viel zu große Rolle. Die Zeit dafür ist vorbei und es ist viel wichtiger aufzuklären, damit so etwas in Zukunft verhindert werden kann. Genau darum ist das auch so wichtig. Mir ist der Vergleich mit dem Mobbing noch nie gekommen, aber ich finde ihn sehr passend und Mobbing nimmt ja immer mehr zu. Ich bin Grundschullehrerin und selbst da tritt immer mehr das Problem vom Mobbing auf. Sehr erschreckend….
        Ein schlichtes Blumentöpfen steht auch schon bereit…

      • Wir machen den Schülern klar, dass jede Klasse es heute schafft, für einen Mitschüler einen kleinen Holocaust entstehen zu lassen.

        Ausgrenzung, Gewalt, Missachtung wegen Herkunft, Geld, Trend oder anderen Dingen. Und wir betonen, dass wenn dies im Kleinen geht, jeder der sich beteiligt, auch im Großen wieder dabei ist.

        Das sitzt.

        Und Schuld ist kein Thema… das wurde bei mir damals bis in den Exzess gelehrt. Unsere Jugend trägt keine Schuld… sie trägt maximal die Verantwortung, dass sich das nicht bei uns wiederholt.

        Und diese Verantwortung darf man Jugendlichen nicht aufschnallen,wie einen schweren Rucksack. Man sollte es versuchen, sie zu interessieren und zu begreifen, was damals mit heute zu tun hat:

        Wir haben das Gefühl, dass dieser Weg gut ist.

  13. Du hast dir sehr viel vor genommen. Ich habe nun eine Weile überlegt, las eben, dass sich Anne eingetragen hat und komme zu dem Schluss, klar, mache ich mit. Schließlich betrachte ich das Thema auch bereits seit langer Zeit, wenn auch aus etwas anderer Perspektive und ausbaubar ist es auch auf diesem Blog, angfangen habe ich ja schon.
    http://litterae-artesque.blogspot.de/2014/03/karatekadds-bucherblog-palastina.html

    Vielleicht kannst du mich hinter Anne Parden eintragen? (Adresse hast du ja schon.)

    Viele Grüße an den Unentwegten.

    • Danke für deine Bereitschaft – wir haben uns in Facebook zu einer gruupe vereint um die Reiseplanung zu besprechen. Schön, dich auch dabei zu haben…

      Ich füge dich der Gruppe hinzu und die ersten Etappen stehen fest, aber wir haben viel Zeit mit diesem Herzensprojekt.

      Herzlich willkommen

    • Grandios…. ich werde alles in die Wege leiten…. Toll Dich dabei zu haben 😉

      Habe dir eine Freundschaftsanfrage auf Facebook geschickt und lotse dich dann zu den anderen Gastgebern des Reisebuches…

  14. Pingback: Holocaust-Gedenktag 2014 – “Hanas Koffer” von Karen Levine | Archiv_AstroLibrium

  15. Ihr Lieben, mensch das ist ja eine tolle Aktion. Ich würde sehr gerne mit euch lesen, denken, reflektieren und austauschen. Da ich gerade in Rezensionsexemplaren ertrinke, wäre es lieb, mir meinen Platz recht weit hinten in der Reisegruppe zu reservieren!

  16. Hallo, ich wäre auch gerne dabei und würde das Buch gerne zusammen mit meiner 12. jährigen Tochter lesen und meine Mutter steigt bestimmt auch mit ein.
    Wir haben schon mehrere Bücher zu dem Thema gelesen.
    Eine tolle Idee.
    Gruss Caren

    • Hallo Caren…

      das klingt mehr als gut und damit hätten wir dann auch die eigentliche Zielgruppe für das Buch erreicht. Es ist ein so grandioses Jugendbuch, bei dem man die Kids allerdings nicht alleine lassen sollte.

      Dein Plan klingt genial und wir freuen uns auf dich…

      Herzlich willkommen (ihr beiden) 😉

  17. Ich habs ja gesagt, ich schließe mich dann an…..wenn mich eine Erkältung nicht kurzfristig ausgebremst hätte!!! Aber jetzt! Lieber Arndt, würdest Du bitte das Niliversum als Station aufnehmen! Ich freue mich sehr darauf, mich einreihen zu dürfen!!!

    Liebste Grüße
    Bine

  18. Ich habe diese schöne Aktion über den Blog „Phantásienreisen“ gefunden und würde mich gern daran beteiligen.- Mir ist es sehr wichtig, dass Erinnerung und Gedenken an dieses düsterste Kapitel der deutschen Geschichte nicht abnehmen, jetzt wo die Zeitzeugen immer weniger werden. – In Berlin gibt es im Informationszentrum des Holocaust-Mahnmals einen Raum der Namen. Dort werden die Namen der Opfer des Holocaust mit Geburts- und Sterbedaten vorgelesen und an die Wände projiziert. Von sehr vielen dieser Menschen fehlen Daten, manchmal sogar die Namen. Das hat mich sehr bewegt und ich möchte gern etwas dafür tun, um den Namenlosen wenigstens wieder einen Namen zu geben. Viele Grüße von Claudia

    • Liebe Claudia….

      es bewegt mich immer sehr zu lesen, mit welcher Motivation ihr euch alle hier beteiligen möchtet. Ich sage nur ein herzliches Willkommen und schicke dir gleich eine Mail, um dich zu uns zu lotsen 😉

      Schön, dich bei uns zu haben!

      Herzlich willkommen als Gastgeber 😉

  19. Pingback: AstroLibrium goes Buchmesse – Frankfurt 2014 | AstroLibrium

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  21. Pingback: Mit AstroLibrium ins neue Bücherjahr 2015 | AstroLibrium

  22. Pingback: Hannah – Eine Vernissage “Gegen das Vergessen” in Wort und Bild | AstroLibrium

  23. Ich würde sehr gerne miteinsteigen und eine Station auf Hanas Reise werden.
    Dieses Projekt und all die Kommentare hier zeugen einmal mehr davon, wie berührend und wichtig es ist dieses Thema nicht totzuschweigen.
    Und ich bin dankbar ein Teil dieses Projekts sein zu können.
    Liebe Grüße,
    Ronja

  24. Pingback: 27. Januar 1945 – Auschwitz ist frei… Aber was nun? | AstroLibrium

  25. Lieber Raily,
    Mir wäre es eine besondere Ehre eine Station auf Hanas Reise zu werden. Ich bin voller Begeisterung und Respekt für Dein Herzensprojekt „Vergissmeinnicht“, eine ganz großartige und mutige Idee.
    Seit meiner frühsten Kindheit beschäftigt mich das Thema der Shoah, Annes Frank´s Tagebuch begleitet mich seit vielen Jahren, Selma Meerbaum´s Gedichte berühren mein Herz und viele andere Erlebnisse der Überlenden oder Erinnerungen an sie füllen meine Bücher- Regale.
    Zu oft wird in unserer Gesellschaft das Erinnern verweigert und Geschichte pauschalisiert oder schlimmstenfalls 12 Jahre der menschenunwürdigsten Zeit in Deutschland unter den Teppich gekehrt. Für mich ist es jedes mal eine Art Schlag in die Magengrube. Unsere Generation hat, meiner Meinung nach, die Aufgabe sich zu Erinnern, weil es die vorherigen Generationen abgelehnt haben, aus welchen Gründen auch immer. Es heißt “ Ein Mensch ist so lange nicht tot, wie man sich an ihn erinnert.“ Und durch Dein Projekt tragen Du und Deine Mitstreiter*innen soviel dazu bei. Danke von Herzen dafür.

  26. Lieber Arndt,

    gerade habe ich Hanas Koffer für die weitere Reise fertig gemacht. Morgen geht das Paket zur Post, leider. Irgendwie kann ich mich nicht wirklich von Hana trennen. Es war eine besondere Zeit, in der Hana bei uns zu Hause zu Gast war.
    Nicht nur ich und die Mitglieder des Förderverein Gedenkstätte KZ Hinzert e.V. haben Hana kennengelernt, besonders meine Jungs wollten alles über Hana und Ihr Leben wissen.
    Vielen Dank hierfür.
    Eindrücke der Gedenkveranstaltung für die Opfer des Nationalsozialismus am 25. Januar 2015 haben wir beigelegt.
    Danke, das Du Hana auf die Reise geschickt hast.

    Liebe Grüße aus dem verschneiten Hunsrück
    Ricarda

    • Ich kann dieses Gefühl so gut verstehen. Aber wenn der Koffer nun weiterreist, sind beide Seiten reicher. An Wissen, an Gefühl und an inneren Werten.

      Danke für diese Wärme und eine sehr emotionale Station auf dieser Reise.

  27. Pingback: Glücksbloggerzeit | AstroLibrium

  28. Pingback: Fremdenhass und das Wörtchen “Neger” | Siljas Bücherkiste

  29. Ich werde das Buch mit meiner Klasse nach den Sommerferien lesen. Habe mir auf jeden Fall hier sehr gute Ideen geholt! Danke sehr! Die Idee mit den Vergissmeinnicht werde ich aufgreifen! Liebe Grüße Knut

    • Das klingt sehr gut… Es besteht auch die Möglichkeit, dass wir die Route des Buches anpassen und wir einen Abstecher zu ihrer Klasse einplanen.

      Wäre sicherlich eine Überlegung wert… Was denken Sie?

      • Der Koffer reist von Leser zu Leser. Wie man dem Artikel entnehmen kann, hat er schon einige Stationen absolviert. Auch die Gedenkstätte eines Konzentrationslagers. Wir können diese Reise an jeder Stelle mit einer neuen Station versehen und ihre Klasse wäre Teil dieses Weges… Inkl. Vergissmeinnicht.

      • ah also Vergissmeinnicht habe ich selbst schon bestellt 🙂 das iseine gute Idee, dann würde ich mitmachen, wenn es nichts kostet.

      • Oh… es kostet etwas… Zeit, Liebe, Empathie, Leidenschaft und ein paar Tränen. Und natürlich das Porto für die Weiterleitung an die nächste Adresse.

        Das hier ist ein Ort, an dem kosten keine Relevanz haben. Es geht um die ideelle Menschenkette „Gegen das Vergessen“….

        Schreiben Sie mir doch bitte eine Mail, wann „unser“ Koffer bei Ihnen und Ihren Schülern willkommen wäre und wohin die Reise geht.

        Dann ändern wir die Route…

        Ich maile sie an…

  30. Guten Abend, ich bin auf diese seite aufmerksam geworden. was passiert eigentlich mit dem koffer nach einer bestimmten anzahl an stationen? beste grüße michael von der recke

    • Das ist bisher ein gut gehütetes Geheimnis für das es jedoch bereits erste Indizien und Kontakte gibt, die ihre Vorzeichen voraus werfen.

      Ich sage nur Tokio… Vielleicht benatwortet dies die Frage.

  31. Hallo, ist der Koffer noch unterwegs? Wäre es möglich ihn in die Klasse 7c des Wilhelm Gymnasium in Hamburg zu bekommen? Gespannte Grüße Rosely

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