Tausend Monde von Sebastian Barry

Tausend Monde - Sebastian Barry - AstroLibrium

Tausend Monde – Sebastian Barry

Tausend Monde sind wohl vergangen, seit die Tage ohne Ende ihre Spuren in meinem Lesen hinterlassen haben. Ein indianisches Zeitmaß, das ebenso für einen Wimpernschlag, wie für eine halbe Ewigkeit stehen kann. Als ich den ersten Teil dieses Epos in Händen hielt, war schon klar, dass Sebastian Barry ihn weiterführen würde. Ich entschloss mich dazu, mit dem Lesen so lange zu warten, bis beide Bücher Teil meiner Bibliothek wären und ich nahtlos weiterlesen könnte. Eine Entscheidung, die sich heute als genau richtig erwiesen hat. Zu sehr sind die beiden Teile miteinander verwoben und zu lange hätte es gedauert, eine beeindruckend erzählte Geschichte an ihr Ziel bringen zu können. Es ist die bewegende Geschichte der Weg- und Lebensgefährten Thomas McNulty und John Cole. Es sind die Indianerkriege und der Wilde Westen, die einen Handlungsrahmen skizzieren, den Barry in schillernden Farben ausmalt. Am Ende des ersten Teils gelingt es beiden, ein kleines Indianermädchen zu retten. Und so endeten auch meine Gedanken zu Tage ohne Ende:

Tausend Monde – Sebastian Barry - AstroLibrium

Tausend Monde – Sebastian Barry

Beiden gelingt das Unerwartete. Sie werden für die kleine Indianerin Winona zu richtigen Eltern. Sie nehmen das Mädchen als Tochter in ihr Leben. Die Überlebende des großen Massakers, an dem beide beteiligt waren, wächst bei ihnen auf, bis sie von der eigenen Geschichte eingeholt werden. Eine facettenreichere Geschichte kann man kaum erwarten. Eine authentische Geschichte voller Zuneigung und Brutalität, Krieg und Seelenfrieden, innerer Zerrissenheit und Suche nach Akzeptanz. Und nebenbei sogar noch die Geschichte des Wertekanons, auf dem die amerikanische Verfassung gerne beharrt, ihn aber im täglichen Leben konterkariert. Es sind „Tage ohne Ende„, die es tief ins Leseherz schaffen.

Meine Geduld wurde bestätigt. Ich wollte das Buch erst lesen, wenn die Fortsetzung am Horizont sichtbar wäre. Im September erscheint nun Tausend Monde ebenfalls bei Steidl. Hier erzählt uns das Lakota-Mädchen Winona seine Geschichte. Auf diesen Perspektivwechsel bin ich mehr als gespannt und ich werde natürlich berichten. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass dieser Roman erneut die Grenzen dieses Genres sprengen wird. Versprochen. Ich werde Winona begleiten. Bald ist es so weit.

Genau hier bin ich heute angelangt. „Tausend Monde“ später. Ein Wimpernschlag für mich, eine Ewigkeit für Winona, der ich jetzt in ihren Teil der Geschichte folge. Ein bewegender Moment, die ersten Worte im Buch zu lesen: „Ich bin Winona.“

Tausend Monde - Sebastian Barry - AstroLibrium

Tausend Monde – Sebastian Barry

Wie sieht ihre Sicht der Dinge aus? Wie fühlt sich die jetzt 17jährige Lakota, die seit Jahren ihre Herkunft leugnen und doch für alle deutlich als Indianerin erkennbar, unter Weißen leben muss? Ein Mädchen, für das es nur völlige Assimilation gibt, um seinen Platz im Leben zu finden? In einem Land, in dem Law and Order eher für den Zustand tiefer Gesetzlosigkeit steht, Reiter mit weißen Kapuzen ihre Lynchjustiz zelebrieren und die Befreiung des Sklaven nach dem Ende des Amerikanischen Bürgerkrieges nur ein Gerücht zu sein scheint? Und sie mittendrin. Weniger wert, als ein Schwarzer und im Herzen doch immer noch ihrem Stamm verbunden. Jenem Stamm, der vor langer Zeit von der US-Kavallerie ausgelöscht wurde. Unter Beteiligung eben jener beiden Männer, die sich nach dem Massaker so liebevoll um sie gekümmert hatten. Welche Stürme in ihrem Herzen toben, kann nur Winona selbst erzählen.

Sebastian Barry schlüpft in ihre Haut, er spricht ihre Stimme und die Sprache einer jungen Frau, die seit Jahren unter Weißen lebt und eine passable schulische Bildung genießen durfte. Es ist nicht mehr der Slang eines Thomas McNulty aus dem ersten Teil, der diese Erzählung so authentisch macht. Jetzt sind es die Innenansichten eines Mädchens an der Schwelle zum Erwachsenwerden, die diesem Text Tiefe verleihen. In Rückblicken berichtet Winona von der Welt, in der sie aufgewachsen war und erzählt dann vom Leben an der Seite der beiden Männer, die sie einst bei sich aufgenommen hatten. Eine Allianz von Menschen, die weit außerhalb der Normenwelt leben. Sie, die Indianerin und ihre „Eltern“ zwei Männer, die wie ein altes Ehepaar miteinander leben. Im konservativen Westen bilden sie auf ihrer Farm eine Zielscheibe für alle denkbaren Anfeindungen.

Tausend Monde - Sebastian Barry - Astrolibrium

Tausend Monde – Sebastian Barry

Es ist Sebastian Barry gelungen, den Spannungsbogen des ersten Teils in seine Fortsetzung zu übertragen und eine Geschichte weiterzuerzählen, die nicht nur der indianischen Urbevölkerung, sondern auch den Menschen gerecht wird, denen es nicht egal war, wie rechtlos die Nachfahren der stolzen Indianerstämme leben mussten. Aus diesen Elementen der konsequenten Benachteiligung und Unterdrückung lässt der Autor eine Welt entstehen, die uns zu Verbündeten der Underdogs in dieser Erzählung macht. Wir kämpfen gegen Ungerechtigkeit, widersetzen uns den aufflammenden und nicht auszurottenden rassistischen Sichtweisen der weißen Bevölkerung, erkennen in Winona eine junge Frau, die ihren eigenen Weg gehen will und bereit ist, konsequent für sich und die Menschen in ihrem Umfeld einzustehen. Eingebettet in eine plausible und spannende Story, bringt Barry die Stärken und Schwächen seiner Protagonisten zum Vorschein.

Aus Winonas Perspektive und mit ihren Worten schließt er die Kreise, die wir als Lesende so gerne geschlossen sehen wollten. Es sind Worte, die angesichts eines ersten Teils dieses Romans unglaublich tief unter die Haut gehen:

„Wie kam es, dass ich das Glück hatte, Männer um mich zu haben, die so gut wie Frauen waren? Ich glaube, nur eine Frau weiß, wie man leben soll; ein Mann ist meist zu hastig, vorschnell. Diese Waffe mit schon halb gespanntem Hahn verwundet aufs Geratewohl. In meinen Männern dagegen fand ich unerschütterliche, lebendige Weiblichkeit. Welches Glück. Welche Fülle von wirklichem Reichtum!“

Tausend Monde - Sebastian Barry - Astrolibrium

Tausend Monde – Sebastian Barry

Sebastian Barry erzählt einen wichtigen Teil der amerikanischen Geschichte aus irisch-indianischer Perspektive. Es ist genau dieser Mix, der „Tage ohne Ende“ und „Tausend Monde“ zu einer unzertrennlichen Einheit macht. Auf den letzten Seiten des Romans geriet ich in arge Zweifel, ob es dem Autor gelingen würde, diese Geschichte überhaupt zu einem Ende bringen zu können. Zu spannend ist das Finale, zu eng wird es für alle Beteiligten. Winona nimmt ihr Schicksal selbst in die Hand, um diejenigen zu schützen, denen sie alles verdankt. Als sie des Mordes an einem Weißen beschuldigt wird, erhebt sich die stolze Indianerin, um „ihre Männer“ nicht in Gefahr zu bringen.

„John Cole, der Kiel meines Bootes,
Thomas, die Ruder und die Segel.“

Absolut lesenswert. Fesselnd, menschlich, bewegend und spannend. Was will man mehr von einem Buch? Auf in den Wilden Westen. Es gibt noch vieles zu entdecken, was uns im Mainstream bisher vorenthalten wurde. Das ist keiner. 

Bestätigen auch Constanze auf Zeichen & Zeiten und Petra auf Literatur Reich

Tausend Monde - Sebastian Barry - AstroLibrium

Tausend Monde – Sebastian Barry

Weiter geht´s mit Sebastian Barry: „Annie Dunne“ – Auf nach Irland

Annie Dunne von Sebastian Barry - Astrolibrium

Annie Dunne von Sebastian Barry

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Tage ohne Ende von Sebastian Barry_Astrolibrium

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Sebastian Barry gehört zweifelsfrei zu den besten irischen Autoren unserer Zeit. Sein Schreiben verkörpert die Sprachmelodie der immergrünen Insel so sehr, dass es unmöglich ist, sich dem Zauber dieser besonderen Welt zu entziehen. Dabei erzählt er keine melodramatischen Rührstücke voller Lokalkolorit. Bei seinen Romanen stehen die Menschen im Mittelpunkt, die nicht nur Irland den Stempel aufgedrückt haben. Es sind die Legionen von Auswanderern, die auf der Suche nach einem besseren Leben ihren Lebensraum verließen, um ihr Glück in der Fremde zu suchen. Es war die tiefe Armut, die dafür verantwortlich war, dass die von der Britischen Krone unterdrückten Arbeiter und Bauern in die Welt zogen. Die Besiedelung der Vereinigten Staaten von Amerika wäre ohne irische Einwanderer nicht möglich gewesen. Städtebau, Eisenbahnen und nicht zuletzt die amerikanische Armee wären undenkbar ohne irisches Blut.

Als starrköpfig, heimatverbunden, treu, trinkfest und verwegen werden Iren nicht nur in der Literatur bezeichnet. Sie stehen auch heute noch zu den weitverbreiteten Klischees und Zerrbildern, weil sie sich gut damit arrangieren können. Es ist der große Stolz auf das grüne Kleeblatt, der sie eint und doch wurden sie von der Weltgeschichte oft genug so weit verwirbelt, dass sie sich in fremden Ländern plötzlich gegeneinander kämpfen sahen. Auf nicht wenigen Schlachtfeldern im 19. Jahrhundert erlebte man auf beiden Seiten der formierten Schlachtreihen das grüne Kleeblatt und die Harfe auf den Fahnen der gegnerischen Parteien. Für waschechte Iren ein wahrer Schock, von dem sie sich lange nicht erholen sollten. Ein tiefer Riss durch eine gemeinsame Geschichte, der sich wie eine nie vernarbte Wunde durch die Jahrhunderte zog. Sebastian Barry schrieb auch darüber…

Tage ohne Ende von Sebastian Barry_Astrolibrium

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Wenn man das berücksichtigt, ist es schwer, seinen Roman Tage ohne Ende in ein Genre-Schema zu fassen. Was sich augenscheinlich wie ein Western anfühlt und im Gewand einer uramerikanischen Erzählung über Indianerkriege, die Besiedlung des Wilden Westens und den Bürgerkrieg daherkommt, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein irischer Roman, den es an einen anderen Schauplatz verschlagen hat. Sebastian Barry ist virtuos darin, sich ein Land und seine Geschichte untertan zu machen, wenn es darum geht von den Menschen zu erzählen, die ihm am Herzen liegen. Er ist nichts anderes als ein irischer literarischer Auswanderer, der sein Glück auf fremdem Boden sucht. Das muss man wissen, bevor man sich der Szenerie nähert, die sich wie „Tage ohne Ende“ durch das Lesen zieht. Es ist der tiefe irische Grundton einer Erzählung, der hier die Fanfarenstöße der US-Kavallerie ersetzt. Es ist das Kleeblatt und die Harfe auf den Flaggen der Konföderierten und Unionssoldaten, das zum Hoheitszeichen der Soldaten wird, unter dem sie kämpfen.

Western? Kriegsroman? Indianerstory? Western-Trail-Erzählung? Was denn nun, fragen wir uns, wenn wir am Ende der ersten „Tage ohne Ende am Lagerfeuer sitzen und unseren beiden Weggefährten Thomas McNulty und John Cole zuhören. Nichts von alledem oder alles im neuen Gewand? Aus meiner Sicht ist dieser Roman alles und doch wieder nur fragmentarisch das, was man von ihm halten mag. Er ist Sozialstudie und Psychogramm seiner Protagonisten zugleich, fordernd und sogar überfordernd für Leser und Rezensenten, weil sie nicht zu fassen bekommen, was sie hier erwartet. In großen Aufzügen erfüllt Sebastian Barry die Erwartungen an den Wilden Westen des ersten Drittels im 19. Jahrhunderts. Man schmeckt das Land, man riecht die Menschen und fühlt die Einsamkeit von zwei jungen irischen Einwanderern, die um ihr Überleben kämpfen. Als Mädchen verkleidet treten die beiden 17-jährigen Jungs in einem Saloon auf. Frauenmangel schrieb die seltsamsten Geschichten. Dies ist eine davon.

Tage ohne Ende von Sebastian Barry_Astrolibrium

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Kein Job, den man lange durchhalten kann. Besonders, weil nur die eigene Jugend dem Beuteschema der Saloon-Kunden entspricht. Für den miesesten Lohn aller Zeiten verpflichten sich die Jungs zum Dienst in der US-Kavallerie. Jetzt sind wir mittendrin im typischen Atemhauch eines Westerns. Indianerkriege, Geleitschutz für Siedlertrecks in unwirtlicher Landschaft, das Fort Kearny mit seinem endlosen Mangel an allem und die Kameradschaft der Soldaten. Und doch unterscheidet sich alles vom Western, wie man ihn sich eigentlich vorstellt. Sprachlich verzaubert uns Sebastian Barry mit der Stimme von Thomas McNulty, aus dessen Sichtweise er diese Geschichte erzählt. Fast schon Slang, nicht gestelzt und fein ausformuliert, verknappt und pur entdecken wir Seiten an unseren Weggefährten, die das Genre zu sprengen scheinen. Thomas und John sind nicht nur durch ihr Schicksal miteinander verbunden. Es ist aufrichtige Liebe und eine verzweifelte Leidenschaft, die sie in den schlimmsten Momenten ihres Lebens retten.

An dieser Stelle zeigen sich die Probleme von Lesenden und Rezensenten, die nur kaum in Worte fassen können, was ihnen nun begegnet. Von „schwulen Soldaten“ ist oft die Rede, von „Homosexualität im Western“ den „beiden verliebten Soldaten“ und schon zieht man Vergleiche zu „Brokeback Mountain“, einem Film, in dem dieses Thema im Cowboy-Milieu die zentrale Rolle spielt. Völlig daneben, diese Vergleiche. Was sich mit drei Zitaten leicht belegen lässt. Sehen wir uns nur an, warum Thomas McNulty nach dem Dienst an der Waffe Frauenkleider anzieht, um seinen inneren Frieden zu finden:

Tage ohne Ende von Sebastian Barry_Astrolibrium

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Ich fühle mich als Frau, mehr als ich mich je als Mann gefühlt habe, trotzdem ich einen Großteil meines Lebens Soldat gewesen bin.

Als Frau bin ich entspannt, als Mann verkrampft. Als Mann sind meine Glieder gebrochen, als Frau geheilt. Ich lege mich mit der Seele einer Frau zu Bett wache auch mit ihr auf.

Vielleicht bin ich als Mann zur Welt gekommen, und ich habe mich in eine Frau verwandelt. Vielleicht war der Junge, dem John Cole begegnete, schon damals ein Mädchen.

Hier haben wir eine zutiefst authentische Geschichte über eine „Trans-Frau“ vor uns, die sich im Alltag als Mann verkleiden muss, um im Wilden Westen überleben und durchhalten zu können. Aus der Sicht von Thomas McNulty erleben wir jene Massaker an der indianischen Urbevölkerung, wir ziehen in den Bürgerkrieg, kämpfen in brutalen Schlachten gegen irische Landsleute, desertieren und werden wieder aufgespürt. Und dabei tobt das eigentliche Gefecht in Thomas selbst. Nur John Cole bleibt ihm treu bis zur Selbstaufgabe. Ein großer irischer Roman, das sagte ich bereits. Eine Geschichte voller Wendungen und unerwarteter Höhepunkte. Eine Liebesgeschichte zweifelsohne und auch die Geschichte einer Rettung…

Tage ohne Ende von Sebastian Barry_Astrolibrium

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Beiden gelingt das Unerwartete. Sie werden für die kleine Indianerin Winona zu richtigen Eltern. Sie nehmen das Mädchen als Tochter in ihr Leben. Die Überlebende des großen Massakers, an dem beide beteiligt waren, wächst bei ihnen auf, bis sie von der eigenen Geschichte eingeholt werden. Eine facettenreichere Geschichte kann man kaum erwarten. Eine authentische Geschichte voller Zuneigung und Brutalität, Krieg und Seelenfrieden, innerer Zerrissenheit und Suche nach Akzeptanz. Und nebenbei sogar noch die Geschichte des Wertekanons, auf dem die amerikanische Verfassung gerne beharrt, ihn aber im täglichen Leben konterkariert. Es sind „Tage ohne Ende„, die es tief ins Leseherz schaffen.

Meine Geduld wurde bestätigt. Ich wollte das Buch erst lesen, wenn die Fortsetzung am Horizont sichtbar wäre. Im September erscheint nun Tausend Monde ebenfalls bei Steidl. Hier erzählt uns das Lakota-Mädchen Winona seine Geschichte. Auf diesen Perspektivwechsel bin ich mehr als gespannt und ich werde natürlich berichten. Ich bin mir jetzt schon sicher, dass dieser Roman erneut die Grenzen dieses Genres sprengen wird. Versprochen. Ich werde Winona begleiten. Hier geht es weiter!

Tage ohne Ende von Sebastian Barry_Astrolibrium

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Weitere Western bei AstroLibrium finden Sie hier. Über Sebastian Barry schrieb ich anlässlich seines Romans Ein langer, langer Weg. Und nach Irland möchte ich sie auch gerne literarisch entführen. Hier geht´s lang. Lesen Sie gut.

Tage ohne Ende von Sebastian Barry_Astrolibrium

Tage ohne Ende von Sebastian Barry

Weiter geht´s mit Sebastian Barry: „Annie Dunne“ – Auf nach Irland

Annie Dunne von Sebastian Barry - Astrolibrium

Annie Dunne von Sebastian Barry