Herkunft von Saša Stanišić

Herkunft von Saša Stanišić - AstroLibrium

Herkunft von Saša Stanišić

Eigentlich kenne ich ihn aus Fürstenfelde. Er feierte dort ein literarisches Fest bevor er mich dem Fallensteller auslieferte und an den Ort des Geschehens zurückkehrte. Er, das ist Saša Stanišić. Deutschsprachiger Schriftsteller aus Bosnien-Herzegowina, mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für seinen Roman „Vor dem Fest“ ausgezeichnet, für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit vielfachen Literatur-Ehren überhäuft. Er stammt aus Višegrad, einer bosnischen Kleinstadt, ist Sohn einer Bosniakin und eines Serben. Er floh mit seinen Eltern vor dem Bosnienkrieg im Jahr ´92 nach Deutschland. Er war gerade mal vierzehn Jahre alt, als es das alte Jugoslawien von den Landkarten fegte und sich explosionsartig in seine multi-ethnischen Bestandteile zerlegte.

Er schrieb bisher über sehr besondere Menschen in Biotopen ihrer ganz eigenen Heimat. Saša Stanišić ist für mich einer der ganz großen traurigen Clowns der Literatur. Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll, wenn man ihn liest oder ihm zuhört. Er verzaubert Menschen mit knallbunten literarischen Lustballons, verführt sie mit absolut aberwitziger Wortakrobatik zum Staunenlachen und enthüllt beiläufig, dass im Zentrum seiner Geschichten eine unübersehbare Portion bittersüßer Melancholie verborgen ist. Eine Grundstimmung, die ihn als Beobachter aufmerksam und hellhörig macht, und die verhindert, dass belanglos Dahergesagtes belanglos bleibt. Er legt seine Stimme tief in die Wunden unserer Gesellschaft. Aus gutem Grund.

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Herkunft von Saša Stanišić

Wenn er bisher von Heimat und Identität erzählte, so konnte man vermuten, dass er sich selbst in den Figuren seiner Romane spiegelte. Er zerrte die Randgestalten kleiner Dörfer ans Licht, rückte sie in den Mittelpunkt und ließ sie dann gegen die Windmühlen aus Vorurteil und Vorbehalt ankämpfen. Er schrieb über eigene Menschenschläge mit Eigenarten in eigenartigen Landschaften. Und doch zeigte er uns deutlich, was Heimat bedeutet, welches Gefühl ein Zuhause vermittelt und wie wichtig Identität und Zuhause sind. Der innere Kompass eines Menschen richtet sich zumeist nach dem Ort aus, dem man seine Prägung und Sozialisierung verdankt. Abstrakt war es nicht, was er schrieb. Und doch zeigte er selten sein wahres eigenes Gesicht hinter den Protagonisten jener Romane und Erzählungen. Jetzt lässt er die Maske fallen.

Herkunft“ heißt sein neues Buch. Eine Kollektion von Texten über die Zufälligkeit der eigenen Biografie, vom kaum zu beeinflussenden Schicksal, dem man lebenslänglich ausgesetzt ist. Es sind Geschichten voller Schubläden und Stempel, die unser Leben prägen und die doch nur auf unsere Abstammung zielen. Herkunft. Ein relativer Begriff. Saša Stanišić begibt sich auf die Suche nach allem, was seine Herkunft ausmacht. Er erzählt von Jugoslawien, beschreibt seine Flucht, besucht seine Verwandten, die sich immer noch in Višegrad befinden. Er schreibt über seinen Neubeginn, Versuche einer Integration in Schulen, schwere Lebenswege nach einem Neuanfang. Nicht nur für ihn. Besonders für seine Eltern.

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Herkunft von Saša Stanišić

Und doch finden wir in diesen Geschichten keine Tagebuchaufzeichnungen, rein autobiografische Schilderungen oder Lebenserinnerungen. So leicht macht er es uns dann doch nicht. Saša Stanišić ist Literat. Und was für einer. Er verwischt seine Spuren in der Fiktion und betont stets, dass er das zuvor Erwähnte eigentlich gerne anders in Erinnerung behalten hätte. Er fabuliert sich um den Kern des eigenen Seins herum und laviert sich damit nicht ins Aus. Es ist nur ein wenig Distanz, die er zu sich aufbaut, um das Innenleben und die Psychologie des Erlebten treffender beschreiben zu können. Er bleibt der Wortmagier in einer Sprache, die nicht seine Muttersprache ist. Er bleibt der mahnende und zweifelnde Vater eines in Deutschland geborenen Sohnes in dem Land, das nicht sein Vaterland ist. Er bleibt authentisch und wahrhaftig, obwohl wir verstehen müssen, dass seine eigentliche Stärke in der Fiktionalisierung liegt.

Saša Stanišić ist ist kein Verräter der eigenen Familie. Er skizziert Menschen nach ihren realen Vorbildern. Wie er diese Skizzen jedoch ausmalt, wie er sie mit Leben füllt, das ist alleine seine Sache. Und doch lässt er zu, dass wir uns hineinversetzen können, wenn er von Außenseitern spricht; von den „Jugos“, die nach Deutschland fliehen; von Stereotypen, die man doch besser individuell betrachten sollte. Er nimmt uns mit in die Heimat, die ihm genommen wurde. Die Heimat, die heute weit entrückt scheint. An den Gräbern der Vorfahren stellt er sich die Frage nach seiner Herkunft. Wo kommt er her? Gibt es darauf eine Antwort? Ist es ein ganz präziser Ort oder eine Region. Ist Herkunft etwas, das man verlieren oder auch mitnehmen kann? Ist Herkunft sentimental geprägt oder lässt sie sich mit Menschen aus der Vergangenheit verbinden?

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Herkunft von Saša Stanišić

Ist Herkunft unveränderbar? Wird sie von Sprache bestimmt? Kann man sich selbst aussuchen, wo man gerne hergekommen wäre? Saša Stanišić spielt mit diesen Bildern ebenso, wie er mit seinen sprachlichen Mitteln spielt. Es ist ein Spiel auf allerhöchstem Niveau, weil Saša Stanišić in einer eigenen Liga schreibt und erzählt. Er bindet uns mit ein, weil er in der Lage ist, Perspektiven einzunehmen, die wir zu kennen glauben. Und dann dreht er den Spiegel um und stellt ungefragt Fragen nach unserer Herkunft. Er hat mich in die Fankurve von Roter Stern Belgrad mitgenommen und mir ein Fußballspiel gezeigt, das ich nur zu gut kannte. Ich trug damals die Farben des anderen Teams. Ich stand auf der anderen Seite. Auf der des FC Bayern München. Wir haben verloren und sind ausgeschieden. Wir waren enttäuscht und am Boden zerstört.

Saša Stanišić zieht mich auf die andere Seite. Auf die der Fans, die zum letzten Mal gemeinsam für ein Jugoslawien jubelten, das schon zersplitterte und sich anschließend bis aufs Messer bekämpfte. Saša Stanišić hat mir ein Gefühl vermittelt, was ihm dieses Spiel auch noch heute bedeutet. Plötzlich sah ich mich den Sieg eines anderen Teams bejubeln. Keine Ahnung, wie er das macht. Er ist kein Erzähler – er ist ein Mentalist, der sich in meine Gedanken schleicht und Empathie zu einer Perspektive macht, die man selbst einnimmt. Keinem seiner Texte fehlt es an Relevanz. Jeder Text zeigt die Gefahren auf, in denen unsere Heimat (und vielleicht jetzt ja auch ein stückweit die seine) schwebt. Populisten bestimmen, schüren Angst, bringen Menschen ins Taumeln, lassen Werte in Flammen aufgehen und hinterlassen auf verbrannter Erde die niemals zu beantwortende Frage nach der Herkunft.

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Herkunft von Saša Stanišić

Das Buch Herkunft wird für mich grandios ergänzt durch das Hörbuch. Hier liest der Autor selbst. Man muss ihm zuhören, weil er sein Schreiben auf ein ganz anderes Level hebt. Er liest mit leichtem Akzent. Er liest weich, zart, unglaublich sympathisch in jeder Akzentuierung. Sein Humor wird unerhört hörbar. Eine melancholische Stimmung zieht sich wie ein roter Faden durch die Texte. Man möchte ihm zurufen, dass man ihn verstanden hat. Dass man selbst mit Flüchtlingen anders umgehen würde, dass man in Zukunft die Augen offenhält. Manchmal möchte man, dass Saša Stanišić einfach unser Lachen hört und unsere Nachdenklichkeit spürt. Er investiert so viel in sein Schreiben, dass man im Gefühl lebt, ihm etwas schuldig zu sein. Vielleicht begleicht dieser Artikel einen Teil meiner Schuld.

Das Hörbuch beinhaltet ausgewählte Texte aus dem Buch „Herkunft“. Auf 5 CDs mit einer Laufzeit von 5 Stunden und 39 Minuten bietet es einen guten Querschnitt der Buchvorlage. Aber, wie ich schon sagte, keinem Text fehlt es an Relevanz. Kombiniert Lesen und Hören. Vervollständigt alle denkbaren Perspektiven zu einem Bild und lasst euch überraschen, wie es Saša Stanišić gelingt, selbst in den Texten, die ihr selbst lest, seine Stimme in euer Ohr zu zaubern. Der Sammler eigener Erinnerungen kommt auch an seine Grenzen. Das ist bemerkenswert. Angesichts der Demenz seiner Großmutter verzweifelt er daran, wie flüchtig das Erinnern ist und was mit ihr alles verlorengeht. Ein Moment, in dem man ihm gerne sagen würde, dass man dies selbst erlebt hat und sehr gerne vergessen würde. Leider unmöglich. Das macht unsere Herkunft aus…

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Herkunft von Saša Stanišić

Herkunft – Saša Stanišić Buch:
Luchterhand Verlag / Hardcover / 368 Seiten / 22 Euro
Hörbuch: Der Hörverlag / ausgewählte Texte / gelesen vom Autor / 5 CDs / 5 Stunden und 39 Minuten Laufzeit / 22,00 Euro

Saša Stanišić bei AstroLibriumHier.

„Fallensteller“ von Saša Stanišić – Zurück in Fürstenfelde

Saša Stanišić - Fallensteller - Astrolibrium

Saša Stanišić – Fallensteller

Als Ferdinand Klingenreiter das Publikum, liebe Freunde, Familie, liebe Kinder, um Ruhe für seine Große Illusion bat, lachten einige, die meisten redeten weiter.

Das ist wohl das Schicksal der großen Clowns. Sie verbergen die tiefen Wahrheiten und Enttäuschungen ihres Lebens hinter bunter Maske, aufgemaltem Lächeln und einer an Situationskomik nicht armen Show. Illusionen und Fluchten sind Programm und erst der zweite Blick offenbart die nicht aufgeschminkte Träne im Auge des Clowns. Sie sind augenscheinlich die Alleinunterhalter im Einerlei und doch tragen sie eine große Tragik in die Manege, die uns unter die Haut geht.

Saša Stanišić ist einer der ganz großen traurigen Clowns der Literatur. Man weiß nicht ob man lachen oder weinen soll, wenn man ihn liest, seinen Geschichten folgt und vielleicht sogar das Vergnügen hat, ihn bei seinen Lesungen zu erleben. Er verzaubert seine Manege mit knallbunten Lustballons, verführt mit aberwitziger Wortakrobatik zum Staunenlachen und enthüllt fast beiläufig, dass der Kern seiner Vorstellungen mit einer unübersehbaren Portion bittersüßer Melancholie garniert ist.

Saša Stanišić - Vor dem Fest - Astrolibrium

Saša Stanišić – Vor dem Fest

Erst spät, kam es Klingenreiter in den Sinn, dass sein Talent keines zur Unauffälligkeit gewesen war. Es war … den Leuten schlicht egal, ob er anwesend war oder nicht. Womöglich ist aber auch das ein Talent, Leuten egal sein.

Wie jeder große Clown bleibt sich Saša Stanišić in seiner Rolle treu. Egal zu sein gehört nicht zu seinen Talenten. Weder als Schriftsteller, noch als Mensch. Die Figuren seiner Geschichten jedoch kämpfen seit jeher mit dem bedrückenden Gefühl, dass sich niemand so wirklich für sie interessiert. Sie stehen am Rande, wirken unsicher und sind uns Lesern dabei so sympathisch nah, weil sie ungeschönt in ihrem Jammertal vor sich hin existieren und aus dieser geschützten Deckung heraus ihre Umwelt beobachten.

So kennen wir ihn selbst aus seinem preisgekrönten Roman „Vor dem Fest“. So haben wir das kleine Nest Fürstenfelde in der Uckermark erlebt und so haben sich die Menschen in dieser „Egalzone“ unseres Landes in unsere Herzen gestohlen. Komisch wirkten sie nur auf den ersten Blick. Doch unfreiwillig komisch waren sie nie. Allzu tief waren die fiktiven Charaktere angelegt, allzu zerrissen waren die Wesenszüge, die sich früher durch Haltung und heute nur noch durch Haltungsschäden auszeichneten.

Saša Stanišić - Fallensteller

Saša Stanišić – Fallensteller

Er hatte die Kiste selber entworfen. Fast fünfzig Jahre in einem Sägewerk angestellt, und mit siebenundsiebzig die erste eigene Anfertigung, vom Entwurf bis zur Herstellung.

Hatte uns Saša Stanišić schon mit „Vor dem Fest“ in eine Falle gelockt, aus der es kein Entrinnen gab, so kehrt er mit seinen Erzählungen und Kurzgeschichten unter dem klangvollen Titel „Fallensteller“ zurück in unser Lesen und Hören. Der Erzählraum ist nicht geschlossen, obwohl einige der Geschichten miteinander verwoben sind. Was sie jedoch wirklich verbindet ist diese eine große Manege, in der Stanišić seine kleinen und großen Helden des Alltags auftreten lässt. Komische Käuze sind sie allesamt. Traurige Clowns mit Sicherheit auch, aber das ist literaturimmanent in den Werken des Autors.

Ferdinand Klingenreiter ist vielleicht einer der Vorreiter dieser Geschichten. Er ist den Menschen egal, er ist unauffällig, lebt am Rande und hat im Sägewerk der Familie nie etwas von bleibendem Wert geleistet. Und doch steht er plötzlich auf der Bühne. Er, der nutzlose Schüchterne ist nun „Freddie, der Fantastische“ und zeigt seine wahre und einzige Begabung. Alles ist Illusion, alles ist Zauberei und alles kann verschwinden, auch wenn es vorher gar nicht da war. Seine Show geht in die Geschichte ein als:

Die große Illusion am Säge-, Holz- und Hobelwerk Klingenreiter Import Export  

Saša Stanišić - Fallensteller

Saša Stanišić – Fallensteller

Illusionär ist keine der Geschichten und doch sind sie allesamt Fallen. Der Leser geht ihnen auf den Leim, betrachtet das Oberflächliche, schmunzelt über abstruse und skurrile Gedankenflüge und ist verleitet laut loszulachen, wenn der Wortwitz siegt. Doch spätestens dann erkennt man den Köder, der einen in die Falle gelockt hat. Es sind die tiefen Themen unserer Zeit, die von Flucht, Krieg und Verlust handeln. Es sind Themen, die in den Protagonisten verborgen sind und die wir schichtweise zurück ans Tageslicht bringen.

Fast schon spielerisch verirren wir uns in den Wirren menschlicher Abgründe und werden zu Zeugen der verzweifelten Selbstbefreiungsversuche. Eine syrische Malerin verarbeitet ihre Traumatisierung in Aquarellen, ein Handlungsreisender verschwindet in Brasilien ohne ganz zu verschwinden, ein junger Mann erlebt im Ferienlager Albträume weil er die Natur zuvor nur in Form von Holzschränken wahrgenommen hatte und zwei junge Männer mischen die Aktivistenszene gehörig auf. Menschenrechte ohne Rechte Menschen. Das Anliegen dringt durch.

Die größte Falle innerhalb der zwölf Geschichten stellt jedoch diejenige dar, die diesem Buch seinen Titel gab. Fallensteller. Was für eine Überraschung, wieder in der Uckermark zu sein. Die Rückkehr nach Fürstenfelde ist für Leser, die schon in „Vor dem Fest“ mit Stanišić unterwegs waren das eigentliche Highlight in diesem Zyklus. Ja, hier darf man erneut über Lada und all die Hinterwäldler lachen, die einem Fallensteller in die Falle gehen. Wäre Naivität ein Ortsschild, es trüge den Namen Fürstenfelde. Wir sind wieder zuhause und werden auf Schritt und Tritt an den Autor selbst erinnert, der durch sein preisgekröntes Werk dafür gesorgt hat, dass Reisebusse voller Fans auf der Suche nach den Schauplätzen des Romans die beschauliche Ruhe des Dorfes stören.

Saša Stanišić - Fallensteller

Saša Stanišić – Fallensteller

Ich habe den „Fallensteller“ gehört. Auf vier CDs bietet der Livemitschnitt der Lesung von Saša Stanišić das ungefilterte „Ich-war-dabei-Erlebnis“ und macht die sprachliche Dynamik des Schriftstellers fühlbar. Er reißt mit und fesselt. Teilweise sogar sich selbst, wenn er bekennt:

Ich bin gerade so begeistert von meinem Text, dass ich Wasser im Mund habe.

Die feinen Untertöne seines Vortrages machen das Hörbuch aus dem Hause „Der Hörverlag“ für mich zu einem besonderen Hörereignis. Es ist brillant zu erleben, wo Stanišić über sich selbst lacht, wo die pointierten Wortwitze tatsächlich verborgen sind und wann eine Geschichte auf ihren Höhepunkt zusteuert. Brillant ist der Erzähler dann, wenn er auf das Ende einer Erzählung zusteuert. Dann wird seine Stimme weich, sanft und verbindlich. Man weiß, dass große Schlussworte folgen. Man beugt sich vor, damit man nichts versäumt. Man ist mittendrin.

Natürlich trägt Stanišić seine Erzählungen bei dieser Lesung gekürzt vor, aber er erzählt, was er weglässt, leitet über, überspielt die entstehende Leere und begleitet sein Publikum. Einen direkteren Hörspaß kann ich mir kaum vorstellen. Perfekt wäre es, das im Luchterhand Verlag erschienene Buch vor dem Hören zu kennen. Aber wer ist schon immer perfekt. Mir genügt das Hörbuch. Es verleitet zum Schwelgen.

Saša Stanišić - Vor dem Fest und Fallensteller

Saša Stanišić – Vor dem Fest und Fallensteller

Im März 2014 fragte meine Tochter, welches Fest die Leute in meinem Buch denn feiern, wenn es soweit ist. Ich habe ihr ein wenig von den Menschen in Fürstenfelde erzählt und sie hat mir ein Bild zu diesem Buch gemalt. Menschen. Alle auf dem Weg zu diesem Fest. Jetzt hat sie es wieder entdeckt und ich habe ihr vom „Fallensteller“ erzählt. Schön, ein Bild für zwei Bücher zu haben. Ein Menschenbild. So offen.

Die Menschen aus der Uckermark - by Lena

Die Menschen aus der Uckermark – by Lena

Weiter geht´s mit „Herkunft – Texte über Heimat, Identität und einen Neuanfang…

Herkunft von Saša Stanišić - AstroLibrium

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