Der Clown sagte Nein – Mischa Damjan und Torben Kuhlmann

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Der Clown sagte Nein – Mischa Damjan und Torben Kuhlmann

Es ist schon ein besonderes Jubiläum, das in Zürich gefeiert wird. Der Schweizer Nordsüd Verlag wird sechzig. Sechs Jahrzehnte lang sind Kinder weltweit mit Kinder- und Bilderbüchern aus dieser Kreativschmiede der guten Gedanken aufgewachsen. In aller Munde waren die großen Geschichten, die dem Verlag ihren Stempel aufdrückten und umgekehrt. Der Regenbogenfisch, die Heule Eule, Lars – der kleine Eisbär und nicht zuletzt die legendären Mäusegeschichten aus der Feder von Torben Kuhlmann stehen heute stellvertretend für zahllose Bilderbuchwelten, in denen Klein und Groß im wundervollen Einvernehmen eintauchen können. Zeitlos erfolgreiche, zeitlos relevante Inspirationsquellen für die jüngsten Lesenden und Orte guter Erinnerungen für die älter gewordenen „Kinder“, die heute ihren Kindern mit diesen Büchern eine Freude machen.

Es ist wahrlich der beste Grund, dieses Jubiläum gebührend zu feiern. Wie könnte das besser gelingen, als der Tradition des Verlages zu folgen, einen echten Pionier der Bilderbuchgeschichte ins Feld zu führen und gleichzeitig der Gegenwart die Chance zu geben, uns bei der Neuinterpretation der Geschichte zur Seite zu stehen? Man nehme also das allererste Bilderbuch, das 1961 von der Schweiz aus die Welt eroberte, gönne dem damaligen Verleger Dimitrije Sidanski die verdiente Ehre, die von ihm unter dem Pseudonym Mischa Damjan verfasste Geschichte unverändert zu belassen, und gebe dem grandiosesten Illustrator des Verlages in der heutigen Zeit, Torben Kuhlmann den Auftrag das Bilderbuch neu zu illustrieren. Was dabei herauskommt? Eine Hommage an die traditionellen Bilderbücher aus der Schweiz, die Renaissance einer Geschichte, die niemals an Relevanz für Heranwachsende verliert und ein brillanter Bildersturm für alle Fans von Torben Kuhlmann…! Der Clown sagte Nein wird zur Bilderbuch-Festschrift.

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Der Clown sagte Nein – Mischa Damjan und Torben Kuhlmann

Und nicht nur das. Aus einer gediegenen Festschrift wird eine wahre Streitschrift, weil diese Geschichte von Gegensätzen und Widersprüchen lebt. Und genau das sollte in der Kindererziehung doch immer vermieden werden. Sicherlich im Jahr 1961, als es in den Kinderzimmern deutlich autoritärer zuging, als vielleicht heutzutage. Was wollte man da bitte mit einem renitenten Clown, der sich schon im Buchtitel verweigert? Ist es nicht lehrreicher, irgendeine Geschichte von Jasagern für künftige brave und folgsame Jasager:innen („gegendert“ wurde damals gottlob noch nicht, was auch die Frage nach einer Clownin gar nicht aufkommen ließ) auszuwählen und als Erziehungsmittel in die Hände der auch einst schon gestressten Eltern zu legen? (Man bedenke, die konnten die lieben Kleinen nicht einfach vor einem IPad parken oder in die KiTa bringen.) Was bitte sollte das? Konnte ein junger Verlag mit einer NEINsager-Geschichte überhaupt punkten, geschweige denn überleben? Ja. Es funktionierte…

Diese Geschichte kam an. Sie transportierte Werte und Wertvorstellungen in die guten Stuben von einst und vermittelte das Gefühl, wie wichtig es ist, sich treu zu bleiben und deutliche Grenzen zu ziehen, die man niemals übertreten würde. Das NEIN des Clowns wird hier nicht zur bloßen Verweigerungshaltung. Es ist der wahre Wendepunkt in einer Geschichte, die ohne diese Wende wohl in Selbstaufgabe geendet hätte. Für die wilden 1960er Jahre eine steile These. Zumindest für den Beginn des Jahrzehnts. Präsentiert die Geschichte doch ausgerechnet einen Clown, der sich der Autorität widersetzt und in der Folge seiner Auflehnung auch noch eine kleine Revolution im Zirkus auslöst. Da ist es schon wichtig, sich zu hinterfragen, ob man als Zirkusdirektor und Dompteur eigener Kinder plötzlich infrage gestellt werden möchte. Wer diesen Mut aufbringt, der wird mit Heranwachsenden belohnt, die auch starkem Gegenwind widerstehen können, weil sie wissen, wie man NEIN sagt, wenn das JA viel leichter wäre.

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Worum geht es also in „Der Clown sagte NEIN“? Es geht ganz einfach um Rollen, die Erwartungen, die man an sie knüpft und die wenigen Möglichkeiten, den Grenzen zu entfliehen, die mit diesen Rollenbildern verbunden sind. Der Clown Petronius spürt das deutlich. Jeden Abend. In jener Manege. Bis ihm die Clownsmütze platzt und er mit einem deutlichen NEIN zum Ausdruck bringt, dass es ihm keinen Spaß mehr macht, im Rampenlicht zu stehen und sich allabendlich zum Narren zu machen. Die Reaktionen? Sehr gemischt. Das Publikum lacht und nimmt ihn nicht ernst. Der Zirkusdirektor knallt mit der Peitsche und will wissen, was in den Clown gefahren ist. Die Antwort lautet:

„Ich will Geschichten erzählen!“

Mit einem Clown in der Sinnkrise käme man ja vielleicht noch zurecht. Als sich im Verlauf der Aufführung allerdings alle Zirkustiere weigern, ihre Dressurstücke zu zeigen, wird klar, dass der ganze Zirkus am Scheideweg steht. Hier verläuft die Zirkusrevolution allerdings gänzlich ohne Gewalt. Der inspirierende Funke zündet neue Ideen, die Tiere und der Clown finden zusammen, weil sie jetzt nicht mehr nur die Nummern der Show sind. Mitbestimmung, Selbstwertgefühl und die eigenen Träume beginnen für den Start einer neuen Welt zu sorgen. Und diese neue Welt existiert nicht auf den Trümmern des Zirkusses, sondern ist sogar mit ihm vereinbar. Was für eine Botschaft fürs Leben. Den eigenen Weg zu finden, bedeutet nicht, alles über Bord zu werfen. Neubeginn kann im wahren Leben auch ganz anders aussehen.

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Und nun kommt die zweite Ebene dieses Bilderbuchs zum Tragen. Die Bilder. Hier waren die Illustrationen der Erstausgabe eher abstrakt und unnahbar. Gian Casty galt 1961 als avantgardistischer Glasmaler, seine Bilder wirken jedoch heute wie aus einer Zeit gefallen, die Kinder kaum zu begeistern mag. Torben Kuhlmann hebt dieses Buch auf ein neues Level. Es sind warme, traumhafte und atmosphärische Zirkusbilder, mit denen er sich selbst treu bleibt. Sonst hätte auch der Zeichner Torben Kuhlmann sehr deutlich „NEIN“ gesagt. Von „Lindbergh“ über „Armstrong“, „Edison“ und „Einstein“ bis zu seiner „Maulwurfstadt„, wir haben uns inzwischen tausend Bilder seiner Bilder machen können. Wir wissen, wie er zeichnet, welchen Ausdruck er seinen Figuren mit auf die Reise gibt und wie detailverliebt dieser Künstler ist. Jede Illustration ein echtes Kunstwerk für sich. Im Dialog mit der Geschichte, ein Buchkunstwerk der besonderen Art. Ein Jubiläumsbilderbuch, zu dem man nicht NEIN sagen kann.

Ich schließe mich den Gratulanten an, zelebriere 60 Jahre NordSüd Verlag, weise auf all meine Rezensionen zu Büchern aus dieser Traumfabrik hin und verweise auch an dieser Stelle auf die JubiläumsanthologieBilderBuchBande“ mit mehr als dreißig der besten Geschichten aus sechzig Jahren NordSüd Verlag. Die Buchvorstellung folgt schon sehr bald… Genau hier. Werdet Teil der Bande. 

PS: Dreimal dürft Ihr raten, wer das Cover zur BilderBuchBande gezeichnet hat…

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Einstein von Torben Kuhlmann

Einstein von Torben Kuhlmann - AstroLibrium

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Das ist schon so eine Sache mit der Zeit. Mal rast sie davon, mal scheint sie kaum vergehen zu wollen und schleicht sich so dahin. Dann wieder hat man das Gefühl, sie hätte uns weit zurückgeworfen, nur um uns im nächsten Moment wieder in die Zukunft zu katapultieren. Es ist das subjektive Empfinden der Zeit, das uns immer wieder daran zweifeln lässt, ob unsere wertvollen Zeitmesser richtig funktionieren. Eigentlich messen Uhren ja keine Zeit. Sie zeigen sie nur an. Und so leben wir in einem ständigen Kampf zwischen gefühlter und angezeigter Zeit. Ein Kampf gegen Wecker, Normaluhren und Armbanduhren. Ein Kampf, den wir oft verlieren und zu spät zu einem Termin kommen, den wir gefühlt fast pünktlich erreicht hatten. Bei Büchern ist das vergleichbar.

Nehmen wir nur die Werke von Torben Kuhlmann. Seit vielen Jahren begeistert uns der Schriftsteller und Illustrator mit Bilderbüchern, die ihre ganz eigenen Wahrheiten zu erzählen scheinen. Und kaum hat man eines gelesen, wünscht man sich, die Zeit möge im Flug vergehen, bis ein neuer „Kuhlmann“ das Licht der Bilderbuchwelt erblickt. Und dann? Kaum ist es dann angekündigt, zieht sich die Zeit bis zum Erscheinen wie zäher Kaugummi und mag überhaupt nicht mehr vergehen. Während wir eines seiner Bücher lesen, steht sie dann wieder still und wir tauchen ab, während wir das Leben vergessen und  die Zeit verdrängen. Ein paar Tage danach haben wir schon wieder das Gefühl, es seien Jahre vergangen und Torben Kuhlmann habe schon ewig nichts mehr gezeichnet und geschrieben. Ich denke, die Fans des Multitalents kennen dieses Phänomen.

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Einstein von Torben Kuhlmann

Dabei hat sich das Warten immer gelohnt. Von „Lindbergh“ über „Armstrong“ bis zu „Edison“ und der „Maulwurfstadt„. Jedes seiner Bilderbücher stellt ein Highlight in meiner Bibliothek dar. Jedes seiner Werke relativiert populärwissenschaftliche Irrtümer und zeigt auf nachhaltige Art und Weise, warum es nicht immer Menschen waren, die als Pioniere in die Geschichte eingehen sollten. Kuhlmanns Mäuse haben die Welt in Wirklichkeit revolutioniert. Sie waren zuerst auf dem Mond, sie haben den Atlantik vor dem Menschen überflogen, sie haben das elektrische Licht erfunden und wer immer noch daran zweifelt, dem ist auch nicht mehr zu helfen. Es war an der Zeit, dass sich der Mäuse-Visionär endlich mit einem Thema beschäftigt, das uns täglich beschäftigt. Es war an der Zeit, endlich wieder einen echten Kuhlmann in Händen halten zu dürfen. Es ist an der Zeit, „Einstein“ zu feiern..

Zum ersten Mal traut sich Torben Kuhlmann an einen Nobelpreisträger heran. Es ist mehr als gewagt, die Wissenschafts-Geschichte neu zu schreiben. Es ist gewagt, in Bilderbüchern zum Bildersturm aufzurufen, Legenden vom Sockel zu stoßen und diese dann durch Mäuse zu ersetzen. Es ist gewagt, neue Legenden zu erfinden und sich in seinen Büchern derart weit aus dem Fenster zu lehnen. Noch gewagter jedoch scheint es, nun den unangefochtenen Meister der Relativitätstheorie und Nobelpreisträger des Jahres 1921 aufs Korn zu nehmen und ihm eine Maus unterzuschieben. Typisch Kuhlmann, könnte man sagen. Er macht auch vor den Größten der Großen nicht Halt.

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Einstein von Torben Kuhlmann

In „Einstein. Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit“ erleben wir eine Kuhlmann-Maus im Zustand riesiger Vorfreude. Das große Käsefest steht auf dem Plan. Ungeduldig macht sich die Maus im Jahr 1984 zum ersten Mal auf den Weg ins Mäuse- und Käseparadies Bern. Das Warten hatte sich elendig lange hingezogen. Die Zeit vor der riesigen Taschenuhr wollte kaum vergehen und als die Maus endlich in Bern angekommen war, erlebte sie den Schock ihres Lebens. Zu spät. Ein ganzer Tag zu spät. Statt Käse fand sie nur leere Kisten und Hallen vor. Was für ein Schlag in den kleinen Mäusemagen. Wer jedoch Torben Kuhlmanns Mäuse kennt, weiß, dass wir hier nicht am Ende einer Geschichte stehen, sondern gerade an ihrem Anfang. Hier gibt es kein Scheitern, hier gibt es kein „zu spät – Pech gehabt“. Hier gibt es nur den Moment, in dem sich die Maus die Frage stellt, ob sie die Zeit nicht um einen Tag zurückdrehen kann… Ein großes Abenteuer beginnt…

Torben Kuhlmann fabuliert und illustriert erneut auf höchstem Niveau. Er erreicht mit seiner Fantasie eine Zielgruppe, die heterogener und doch geschlossener gar nicht sein könnte. Kinder lassen sich von den warmen Bildern fesseln, Jugendliche sind vom ersten Augenblick durch den wissenschaftlichen Ansatz jenes Bilderbuchs gebannt und Erwachsene erleben ein Wechselbad der Gefühle, wenn sie mit der Mutter aller Fragen konfrontiert werden. „Warum?“ Die Maus erkundet das Geheimnis der Zeit, sie nähert sich experimentell, verstellt Uhren und beobachtet die Konsequenzen. Sie begegnet in Bern einem genialen Mäuse-Uhrmacher, der sie in die Geschichte der Uhren einweiht. Und doch weiß sie, dass es ihr niemals gelingen wird, das Käsefest zu erleben, indem sie die Uhrzeit verändert. Bleibt nur der gewagteste aller Gedanken. Eine Reise durch die Zeit.

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Einstein von Torben Kuhlmann

Torben Kuhlmann spielt mit allen Elementen einer fantastischen und doch auch wissenschaftlich angelegten Geschichte. Seine Ausflüge in die Theorie werden von der neugierigen Maus sofort in die Tat umgesetzt. Hier wird nicht nur gelötet, gebastelt und geschraubt, hier bedient sich die Maus der damals modernsten Technik, um ihren Sprung durch Raum und Zeit wagen zu können. H.G Wells und Die Zeitmaschine hat hier ein neues Mäuse-Level erreicht. Allerdings geht es nicht in die Zukunft. Es geht in die Vergangenheit. Zurück in der Geschichte. Ein Tag nur. Dann. Käsefest. So lautete jedenfalls der Plan. Am Ende der gewagten Reise ist jedoch nichts mehr, wie es zuvor einmal war. Wir schreiben das Jahr 1905 und die Maus ist ratlos, wie es ihr jetzt ohne elektronisches Superhirn gelingen könnte, wieder nach Hause zu kommen. Ganz ohne Computer scheint es unmöglich zu sein.

Jetzt hat uns Torben Kuhlmann genau da, wo er uns die ganze Zeit schon haben wollte. In einer Zeit, in der Wissenschaftler noch selbst denken mussten. In einer Zeit, die die Welt und die Technologie veränderte. In einer Zeit, über die wir heute nur noch staunen können. So öffnet er uns die Pforte zu einem Mitarbeiter des Patentamtes in Bern und verändert den Lauf der Zeit und dieser Geschichte. Die Maus trifft auf einen gewissen Albert Einstein. Torben Kuhlmann hat sich das gut ausgedacht. Er hat seine Geschichte brillant umgesetzt. Sein Mix aus wissenschaftlicher Geschichte und absolut an den Haaren herbeigezogener Mäuse-Legende ist faszinierend und brillant zugleich.

Einstein von Torben Kuhlmann - AstroLibrium

Einstein von Torben Kuhlmann

Wir gehen ihm erneut auf den Leim und landen in seiner literarischen Mäusefalle. So kann es doch gewesen sein. Warum eigentlich nicht?. Das klingt so logisch und wir kennen ja schon Mäuse, die auf dem Mond waren. Herrlich, wie es ihm erneut gelingt, uns eine Maus auf den Rücken zu binden. Seine Bilderbücher regen dazu an, sich in der Folge des Lesens und Staunens mit der Materie auseinanderzusetzen. Im Anhang findet sich ein atmosphärisch gestalteter Sachbuchteil zu Albert Einstein und zur Zeit. Lehrreich und interessant. Dieses Bilderbuch hat es erneut in sich. Zeitreisen werden intensiv auf den Prüfstand gestellt. Der Wert von Uhren und ihre Geschichte steht im Fokus der Betrachtung und nicht zuletzt öffnen sich Türen zu einer Wissenschaft, die uns immer noch rätselhaft erscheint. Ein Quantensprung für ein Bilderbuch.

Hier ist nichts relativ. Hier ist alles absolut. Absolut Kuhlmann. Jetzt sitze ich vor diesem Buch und wünsche mich in der Zeit zurück, um es erneut lesen zu können. In ein paar Tagen wird es mir wieder so vorkommen, als hätte Torben Kuhlmann schon ewig nichts neues mehr geschrieben. Hach, die Relativitätstheorie der Literatur ist und bleibt ein Buch mit sieben Siegeln Habt einfach Spaß mit „Einstein“…

Einstein von Torben Kuhlmann - AstroLibrium

Einstein von Torben Kuhlmann

Mehr zu Zeitreisen und Albert Einstein findet ihr jederzeit auf AstroLibrium. Ich halte die Zeit für euch an, damit ihr die Buchvorstellungen ganz in Ruhe lesen könnt.

Neues vom Meister-Illustrator zum 60. Geburtstag vom NordSüd Verlag

Der Clown sagte Nein - Mischa Damjan und Torben Kuhlmann - Astrolibrium

Der Clown sagte Nein – Mischa Damjan und Torben Kuhlmann

„Everest“ von Sangma Francis und Lisk Feng

Everest - Das Bilderbuch - AstroLibrium

Everest – Das Bilderbuch

Bilderbücher erzählen große und kleine Geschichten, indem sie das geschriebene Wort durch das Medium der kindgerechten Illustration ergänzen und vertiefen. Sie sind Impulse für die kindliche Fantasie. Dabei vereinfachen die Autoren und Gestalter dieser Bilderbuch-Welten ihre Botschaften so sehr, dass sie im gemeinsamen Betrachten und Lesen ihre Magie entfalten können, da ihre Werke leicht verständlich sind. Auf diese Art und Weise erschließen sich dann den jüngsten Lesern selbst komplexere Sachverhalte. Bilderbücher sind mehr als nur Ablenkung und reine Unterhaltung. Sie sind der Einstieg in die große Welt der Bücherliebe und bestimmen oftmals den weiteren Leseweg eines Menschen. Manchmal vermitteln sie sogar mehr Wissen, als man ihnen auf den ersten Blick zutraut.

Shackletons Reise von William Grill - astrolibrium

Shackletons Reise von William Grill

Ein Musterbeispiel für ein Bilderbuch, das sich zum kindlichen Standardwerk der großen Polarexpeditionen erhebt, ist „Shackletons Reise“ von William Grill.

Dem Autor gelingt mit diesem Buch ein großer Wurf im Bilderbuchland. Er erzählt nicht nur eine wahre Geschichte, er weckt die Abenteuerlust und öffnet uns die Augen für drohende Gefahren. William Grill begeistert mit einer kindlich abstrakten Detailtreue seiner Illustrationen, die den jungen Betrachtern Raum gibt, sich in sie hineinzudenken und selbst Teil der Besatzung zu werden. Planänderungen werden erklärt, Krankheiten und Fachbegriffe in einem Glossar erläutert und selbst das Überleben im Inneren eines umgedrehten Rettungsbootes wird anschaulich erklärt. Diese erzählenden Bilderbücher sind Initialzündungen für den kindlichen Geist. Sie fördern das Denken und bewegen in ihrer spielerischen Komplexität mehr, als man sich vorstellen kann.

Everest - Das Bilderbuch - AstroLibrium

Everest – Das Bilderbuch

Ich habe lange nach einem neuen Bilderbuch gesucht, das diesem hohen Anspruch gerecht werden könnte. Ich lese gemeinsam mit Kindern, ich bin dankbar, wenn sie aus sich heraus und inspiriert durch solche Bücher eigene Transferleistungen erbringen, die ihrem Alter vielleicht noch gar nicht entsprechen. Ich bin fündig geworden. Erneut beim NordSüd Verlag und erneut in einem großformatigen Bilderbuch, das in seinem Design sehr an William Grill erinnert. Und noch dazu bin ich fündig geworden in einem Thema, das mich seit Jahren intensiv beschäftigt. Es ist der Mount Everest. Das Dach der Welt. Es ist die Faszination, die vom höchsten Berg der Erde ausgeht, es sind Gefahren und Risiken, die ihn so geheimnisvoll machen und nicht zuletzt ist es die Frage, wie weit der Mensch gehen darf, um die Natur zu bezwingen.

Everest“ von Sangma Francis und Lisk Feng ist meine Bilderbuchentdeckung des Jahres, wenn es darum geht, neben der reinen Unterhaltung existenzielles Basiswissen zu vermitteln. Lehrreich, spielerisch, komplex, ökologisch, historisch, unterhaltsam und facettenreich kommt dieses Bilderbuch daher. Ein kolossaler Berg in buntem Gewand. Und das in einem Jahr, in dem sich die Erstbesteigung des Chomolungma, der Mutter des Universums, zum 66 Mal jährt. Dieses Bilderbuch wird dem Mythos „Everest“ mehr als gerecht. Man darf den Berg im Himalaya als Naturwunder bestaunen, man darf die Bergsteiger und ihre Helfer bewundern. Man darf sogar davon träumen, sich selbst der Herausforderung eines Gipfelsturms zu stellen. Träumen darf man. Das Bilderbuch ruft jedoch eher dazu auf, woanders nach Zielen zu suchen, die der Natur nicht schaden. In jeder Sehnsucht gibt es einen unbestiegenen Berg. Jedes Kind hat seinen Everest. Der Everest im Buch ist so heilig, wie die Natur, die ihn ausmacht. Und so sollte er bleiben.

Everest - Das Bilderbuch - AstroLibrium

Everest – Das Bilderbuch

Für die Autorin Sangma Francis ist der „Everest“ mehr als ein Berg. Sie reduziert ihn nicht nur auf das alpine Element oder die Herausforderung an Extremsportler. Hier erweitert das Buch den Horizont und beschreibt eine Region, ihre Menschen, die Flora und Fauna am Fuß des Mount Everest und die religiösen und mythologischen Faktoren, die das Massiv so wichtig für die Menschen machen. Legenden bis hin zum Yeti finden ihren Platz in diesem Bilderbuch. Aber natürlich ist es auch der Mensch, der nicht aus Nepal stammt, der Mensch, den die Höhe des Gebirges magisch anzieht, der Mensch, der Unmenschliches leistet, um ihn zu bezwingen. Doch wozu? Was bringt es, diesem Mythos die Faszination zu rauben, indem man ihn einem Massentourismus zugänglich macht? Sangma Frances findet die richtigen Themen rund um den Everest. Sie findet die richtigen Worte, um jüngsten Lesern ans Herz zu legen, was ihr am Herzen liegt. 

Und sie fand mit Lisk Feng die richtige Illustratorin, die alle Facetten des Everest in ganz eigenen, abstrakt vereinfachten, und doch brillanten Zeichnungen mit Leben füllt. Wort und Bild gehen hier Hand in Hand und bilden eine magische Seilschaft, die bis in die höchsten Höhen aufzusteigen vermag. Vom Fuß des Gebirges bis zu seinem Gipfel in 8848 Metern Höhe. Doch wenn man plötzlich Lust bekommt dieses Abenteuer selbst zu wagen, dann blenden Autorin und Illustratorin im kongenialen Zusammenspiel Bilder ein, die nachdenklich machen und abschrecken. Müll auf dem Everest. Menschen über Menschen, vereint zu endlosen Kolonnen, die in den idealen Zeitfenstern versuchen, in Reichweite des Gipfels zu gelangen. Rushhour am Berg. Selten so veranschaulicht und selten so abschreckend beschrieben. Die Botschaft ist klar: Lasst ihn in Ruhe! Gebt ihm seinen Frieden. Ihr zerstört den heiligen Berg.

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Everest – Das Bilderbuch

In vielfacher Hinsicht ein grandioses und lehrreiches Buch. Es schmälert nicht den menschlichen Erfindungsreichtum, die Leistungen der Bergsteiger, die ihn als Pioniere bezwangen, die traurigen Schicksale der Verschollenen und Gescheiterten. Es hebt in besonderer Weise die Fähigkeiten der Sherpas hervor, ohne die Expeditionen niemals möglich gewesen wären und waren. Das Buch versetzt seine kindlichen Betrachter mit Detailreichtum in die Lage, sich genau vorstellen zu können, was man benötigt, um es bis zum Gipfel zu schaffen. Eine Liste der Ausrüstungsgegenstände findet sich ebenso im Buch, wie wichtige Hinweise über Sauerstoff und die Fähigkeiten, über die man als Bergsteiger verfügen sollte, um sein Ziel zu erreichen.

Darüber hinaus wird unser Augenmerk jedoch deutlich auf den Klimawandel und das ökologische Gleichgewicht in dieser Region gelenkt. Selbst für Erwachsene ist dieses Buch eine illustrierte Goldgrube, der es gelingt, auf 80 Seiten in die Tiefe seines verborgenen Schatzes vorzudringen. Und natürlich finden wir in der Ahnengalerie jener erfolgreichen Bezwinger des Everest auch Reinhold Messner, womit das Buch seinen Bogen in mein bisheriges Lesen spannt. Der „Absturz des Himmels“ beschäftigt sich zwar mit dem Matterhorn, ist jedoch für mich ein brillantes Werk des großen Meisters, das die Faszination der höchsten Berge nachvollziehbar macht.

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Everest – Das Bilderbuch

Die Todeszone kostet auch in diesem Buch ihre Opfer. Von Mallory und Irvine wird ebenso berichtet, wie von vielen weiteren gescheiterten Expeditionen. Ich habe mich in meinem Lesen bereits einer der größten Tragödien am Mount Everest angenähert und da ich ja kein Bergsteiger bin, habe ich mir Rat bei einer hochalpinen Kletterin gesucht. Gemeinsam haben wir die Bücher verglichen, die sich mit der Katastrophe vom 10. Mai 1996 beschäftigen, bei der alleine acht Bergsteiger ihr Leben verloren. Buchsicht und Bergsicht. So haben wir diesen Vergleich genannt. Jon KrakauersIn eisige Höhen“ steht im Mittelpunkt dieser Betrachtung. Die Seilschaft der Bücher setzt sich aus jenen Berichten zusammen, die Überlebende dieses schwarzen Tages verfasst haben. Hier gelangen Sie zum Special: Gipfelsturm – Tod in eisigen Höhen – Eine Reportage.

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Everest – Eine besondere Reportage

„Everest“ von Sangma Francis und Lisk Feng erhält einen Ehrenplatz in meinem „Everest-Bücherregal“. Ökologischer, multikultureller und inhaltlich facettenreicher ist mir bisher kein Bilderbuch über den Weg gelaufen. Großes Bilderbuch-Kino…

(Everest – Francis / Feng / NordSüd Verlag / 80 Seiten / Übersetzer: Harald Stadler / 20 Euro)

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Und schon geht es mit der Schlagintweit-Expedition zurück zum Himalaya.

Edison – Torben Kuhlmann geht ein Licht auf

Edison von Torben Kuhlmann

Wir leben im Zeitalter der LEDs. Glühbirnen sind schon längst verboten und aus dem Handel verschwunden. Unsere Kinder können sich kaum noch daran erinnern, wie der Glühfaden in einer Glühbirne aussah, wie zart ihr Lichtschein war und wie zerbrechlich dieser dünne Faden wirkte, wenn der Leuchtkörper seine Leuchtkraft verloren hatte. Es ist eine neue Zeit, in der wir leben. Eine Zeit, die den großen Erfindungen von einst nun Schlagworte wie Energiesparpotenzial, Recyclingfähigkeit und Nachhaltigkeit zur Seite stellt. Besseres Licht soll es heute geben. Damals war es eher wichtig, dass man kein Petroleum oder Walöl mehr brauchte, um die gute Stube zu erleuchten. Damals war es nur wichtig, dass es hell wird. Eine Epoche des Lichts wurde eingeläutet. Heute bleiben davon jedoch zumeist nur die Namen der Erfinder in Erinnerung. Bell – Telefon. Eiffel – Turm. Litfaß – Säule. Tesla – Strom. Diesel – Motor. Edison – Glühlampe.

Edison von Torben Kuhlmann

Sie waren Pioniere ihrer Zeit. Sie haben das Leben der Menschheit verändert, haben vieles erleichtert und die Türen in die Zukunft aufgestoßen. Damit stehen diese Erfinder in einer Reihe mit anderen Pionieren, die ihren Mut in die Waagschale der Geschichte warfen, um die Menschheit einen entscheidenden Schritt nach vorne zu bringen. Ohne Charles Lindbergh keine Transatlantik-Flüge. Ohne Neil Armstrong keine Mondlandung. Das sind die Fakten. Das können wir überall nachlesen und daran kann man festhalten, wenn mal wieder an der Fähigkeit des Menschen gezweifelt wird, die Welt ein stückweit besser zu machen. Zweifel kommen hier nicht auf. Also eigentlich. Nun. Fast…

Edison von Torben Kuhlmann

Wäre da nicht ein still vor sich hin illustrierender Rebell, der sich ganz harmlos als Bilderbuchautor und Kommunikationsdesigner bezeichnet. Unverfänglich. Eigentlich. In Wahrheit jedoch verdreht er schon seit Jahren unseren kleinsten Lesern und auch uns den Kopf, indem er die Geschichte der Menschheit in harmlos wirkenden Bilderbüchern auf ebenjenen Kopf stellt. Fakten hin. Fakten her. Er stellt die großen Leistungen einer ganzen Spezies infrage. (Hinweis zu Schreibweise: infrage stellen bedeutet anzweifeln. In Frage stellen meint, Antworten zu einer offenen Frage suchen, oder einen bekannten Sachverhalt zur Diskussion stellen, ohne diesen zu bezweifeln. Exkurs – Ende). Hier ist schon wichtig, dass wir genau verstehen was uns in Kuhlmanns Bilderbüchern erwartet. In jedem Fall revolutioniert er mit seiner Fantasie die rein faktische Welt. Basta.

Edison von Torben Kuhlmann

Zum wiederholten Mal stelle ich mich nun seinen ketzerischen Schriften. Also mal unter uns. Im Mittelalter hätte man ihn sicher verbrannt. Aber das nur so am Rande. Ich habe Lindbergh und Armstrong gelesen und betrachtet. Ich konnte anfangs nicht glauben, was ich sah und las. Alles Mäusewerk? Die großen Leistungen der Pioniere in der Geschichte der Menschheit sollen nur möglich gewesen sein, weil Mäuse den Lauf der Welt verändert haben? Ich habe Torben Kuhlmann sogar für Literatur Radio Bayern dazu interviewt und den Eindruck gewonnen, dass er ganz genau weiß, wovon er hier schreibt und was er zeichnet. Doch anstatt endlich Ruhe zu geben, wagt er sich jetzt in die Sphäre der großen Erfindungen vor und will uns doch wohl nicht im Ernst erzählen, dass dem großen Thomas Alva Edison, dem Erfinder der Glühlampe, nur deshalb ein Licht aufgegangen ist, weil. Nein. Das kann nicht sein! Nicht erneut. Nicht schon wieder eine Maus.

Edison von Torben Kuhlmann

Oh doch. „Edison – Das Rätsel des verschwundenen Mauseschatzes“ (NordSüd Verlag) ist die konsequente Fortsetzung seiner Mäusetiraden. Werft alle eure Zweifel über Bord. Vergesst, was ihr jemals in der Schule gelernt habt und lasst euch auch auf dieses Abenteuer aus der Welt der Mäuse ein. Nach dem Flug über den Ozean und der Landung auf dem Mond geht es nun in die Unterwasserwelt, die auch heute noch eher im Dunkeln liegt. Torben Kuhlmann bringt Licht in die Sache. Er erzählt die grandiose Geschichte einer Maus, die sich auf die Suche nach einem Schatz macht, den ihr einer ihrer Vorfahren hinterlassen hat. Nur wie hinkommen? Der Ozeandampfer auf dem sich besagter Vorfahr befand, ist gesunken und liegt auf dem Meeresboden. Was kann also näherliegen, als mit Hilfe einer gelehrten Maus ein Unterseeboot zu konstruieren, und diesen Schatz zu bergen? Na dann. Besiegt die Zweifel und geht mit der Maus auf eine ganz besondere Tauchfahrt und entdeckt, was dies alles mit Edison zu tun hat.

Edison von Torben Kuhlmann

Meisterhaft illustriert. Wundervoll erzählt. Edison ist ein Bilderbuch-Wunder aus der Feder von Torben Kuhlmann. Wer sich in „Lindbergh“ verlor und mit „Armstrong“ ins Weltall startete, der muss nun unbedingt abtauchen. Es ist eine ganz eigene Liga in der Torben Kuhlmann zeichnet und schreibt. Es ist eine Liga, die ihn unvergleichbar im Bilderbuch-Kosmos macht. Diese drei großformatigen Bücher gehören in jede bibliophil veranlagte Familie. Gemeinsames Kinder- und Erwachsenenstaunen ist garantiert. Und wer an den Thesen von Torben Kuhlmann zweifelt, der soll doch bitte Sachbücher oder Wikipedia lesen. Ich hätte im Mittelalter bestimmt an seiner Seite gebrannt, weil ich ihm auf die Maus gegangen bin… öhm… auf den Leim…!

Torben Kuhlmann und seine Bilderbuchwelten

Ach ja. Wer nicht an Mäuse glaubt, der kann ja zu den Maulwürfen ziehen 😉

Einstein von Torben Kuhlmann - AstroLibrium

Einstein von Torben Kuhlmann

In „Einstein. Die fantastische Reise einer Maus durch Raum und Zeit“ erleben wir eine Kuhlmann-Maus im Zustand riesiger Vorfreude. Das große Käsefest steht auf dem Plan. Ungeduldig macht sich die Maus im Jahr 1984 zum ersten Mal auf den Weg ins Mäuse- und Käseparadies Bern. Hier geht´s zum neuen Meisterwerk.

Zu Gast im Bücherstadt Kurier – Kinderbücher und mehr…

Mit „Zuhause“ zu Gast im Bücherstadt Kurier

Gemeinsame Lesezeit ist ein wahres Geschenk. Wer erinnert sich nicht gerne an Geschichten, die von Oma oder Opa vorgelesen wurden, oder an die Bilderbücher, die man mit seinen Eltern vor- und zurückblätternd, wild gestikulierend und lachend erlebte? Und wer hat noch nie in seinem Leben auf der letzten Seite eines solchen Buches die magischen Worte „NOCHMAAAAL“ ins Kinderzimmer gejauchzt?

Ihr erinnert Euch?

Dann versteht Ihr auch, warum ich heute mit einem Gastbeitrag beim Team vom Bücherstadt Kurier zu Gast bin. Einen ganzen Monat geht es dort um den Zauber der Bücher, die unsere kleinsten und jüngsten Leser auf die Spur des guten Lesens bringen können. Dies ist mein „Zuhause“, aber ich schaue mich auch gerne in anderen Häusern um, die dem Lesen gewidmet sind. Und mit dem Bilderbuch Zuhause von Carson Ellis aus dem NordSüd Verlag, beschäftigt sich mein Gastbeitrag zur Kinderbuchaktion im Bücherstadt Kurier. Merke: #kindermonat #litkinder…

Hier könnt ihr die Tür zu diesem bilderbuchhaften Zuhause öffnen.

Mit „Zuhause“ zu Gast im Bücherstadt Kurier

Wenn Ihr wiederkommen möchtet, dann erwarten Euch hier viele weiter gute Tipps in allen Kategorien, die das Leserherz erfreuen. Ob Romane, Biografien und Sach­bücher oder Jugend- und Kinderliteratur. Alles dies ist unter der Überschrift Lesenswege zu finden. Und wer eher visuell an die Sache herangehen mag, für den habe ich auch was. Mein Literatur-Schaufenster ist das Artikelmosaik, das alle Buchcover zu den Artikeln zeigt, die ich hier verfasst habe. Also, herzlich willkommen in der kleinen literarischen Sternwarte AstroLibrium.

Kommt einfach mit einem fröhlichen „Noch­maaaaaaaaaaaaaal“ zurück und fühlt Euch beim Team des Bücherstadt Kuriers wie zuhause…