Michael Köhlmeier: „Der Mann, der Verlorenes wiederfindet“

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet – Michael Köhlmeier

Ambivalent. Anders kann ich mein Gefühl nicht beschreiben. Die ersten Seiten der Novelle „Der Mann der Verlorenes wiederfindet“ von Michael Köhlmeier ließen mich ein wenig daran zweifeln, ob nun das richtige Buch zur richtigen Zeit seinen Weg zu mir gefunden hatte. Ich entdeckte es auf einem Spaziergang durch Salzburg und erfuhr im Gespräch mit Buchhändlern der dort ansässigen Traditionshäuser, dass gerade dieser Autor von seinen Landsleuten geschätzt wird, da er mit seinen Themen und seiner sehr speziellen Sprache immer wieder ins Herz seiner Leser trifft.

Das Mädchen mit dem Fingerhutgehört auch in meiner Bibliothek zu den Büchern, die in ihrer Relevanz und sprachlichen Besonderheit einen Ehrenplatz erobert hat. Jetzt war ich gespannt auf mein neues Lesen an der Seite des österreichischen Multitalents aus Vorarlberg. Er begeistert mit Musik, Film und Literatur, seine Märchenstunden sind legendär und sein manchmal experimentell wirkender Schreibstil schleicht sich auf sehr verschlungenen Pfaden mitten ins Hirn. Vom Herzen gar nicht zu reden. Yiza bleibt für mich immer ein verlorenes Mädchen, zeitlos erzählt, metaphorisch tief angelegt und im besten Sinne ein streitbares Buch voller Empathie für entwurzelte fliehende Menschen. Ein Fingerhut liegt noch heute neben dem Buch und seiner brillanten Hörbuchfassung, die Köhlmeier selbst liest.

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet – Michael Köhlmeier

Und nun? Was hat er diesmal mit mir vor? Er schreibt über einen Heiligen. Er hat sich selbst in das Jahr 1231 zurückversetzt und beschreibt eine skurrile Szene auf dem Vorplatz des Klarissinnen-Klosters in Arcella. Hier ist er gerade angekommen, mehr tot als lebendig, „Der Mann, der Verlorenes wiederfindet“. Es handelt sich um Antonius, einen Franziskaner-Mönch, der schon zu Lebzeiten als Heiliger verehrt wurde. Jetzt ist er am Ende seines Weges angelangt. Zum Sterben legt man ihn vor das Kloster. Allein ist er nicht, da ein solches Ereignis selten ist. Wann kann man schon selbst  Zeuge der Heimholung eines Heiligen in den Himmel werden? Dreitausend Gläubige sind hier um Gottes Werk zu erleben. Und nun warten sie.

Köhlmeier inszeniert gewohnt brillant und sprachlich so authentisch, als wäre er gerade dem Mittelalter entsprungen. Und doch frage ich mich sofort, was er eigentlich erzählen will. Welche Relevanz liegt heute im Sterben dieses Heiligen? Was bedeuten uns klösterliche Traditionen, Überlieferungen, Sichtweisen und Streitereien? Ich kann mich gut an mein Lesen von „Der Name der Rose“ von Umberto Eco erinnern. Es war geprägt von großen Zweifeln angesichts der theologischen Dimensionen und Dispute. Ich war unsicher, ob ich diesem theologisch überfrachteten Roman folgen konnte. Und doch liebe ich ihn heute. Dieser Gedanke hielt mich aufrecht und ich folgte Antonius in seine letzten Stunden vor dem Kloster von Arcella.

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet – Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier hat ein brillantes Thema gewählt, das offenbart sich, wenn man Antonius an sich heranlässt. Das Wunder des Lesens schlägt zu, wenn wir uns die Zeit nehmen, den Schutzheiligen für Verlorenes ein wenig besser kennenzulernen. Die Vita ist wichtig, essenziell und für die gesamte Novelle von Belang. Die Innenansichten des Eremiten und Mönches lassen uns seinen Lebensweg verstehen. Nur so vermögen wir zu ergründen, woher die Legendenbildung stammt, die sich um ihn rankt. Nur so lässt sich über Wunder reden, die seinen Weg flankierten. Nur so werden wir schließlich Teil der Dreitausend. Das ist es was Köhlmeier will. Wir stehen vor dem Kloster und warten.

„Chronist, erzähle…“ – so schallt der Ruf nach Neuigkeiten über den Platz. Und genau da will Köhlmeier mit sich selbst hin. Wir fordern ihn dazu auf, sein Wissen mit uns allen zu teilen und er schlüpft gern in die Rolle des Chronisten eines beispiellosen Lebens. Auf diese unvergleichbare Art und Weise erfahren wir alles über Antonius, die erste Predigt, seine erste Liebe, die nie in Erfüllung ging und die Momente des tiefsten Glaubens, aber auch jene des Zweifelns. Wir werden zu Zeugen des inneren Kampfes zwischen Demut und Hochmut. Übermut und Neid. Und nicht zuletzt erleben wir eine Zeit, in der nach den Mongolen der Islam zum größten Feind der Christenheit wird.

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet – Michael Köhlmeier

Jetzt wird es relevant. Jetzt wird es greifbar, denn jetzt beginnt diese Novelle über ihre Grenzen hinaus in unser Leben auszustrahlen. Die Botschaften des Antonius sind zeitloser, als man denkt. Wenn er über Liebe spricht, den Hass analysiert und erklärt, warum es so leicht ist, Hass zu säen, dann zieht es uns plötzlich den Boden unter den Füßen weg. Wir erkennen die Automatismen von heute. Wir erkennen Nächstenhass, wo eigentlich Nächstenliebe sein sollte und wir verstehen, warum das so ist. Es sind große Lesemomente, die Michael Köhlmeier uns hier schenkt. Es ist Erkenntnis, die er mit uns teilt und es ist intelligent, wie er sich Themen nähert, die wir bisher schlichtweg als gottgegeben und unveränderbar hingenommen haben.

„Nie ist mir aufgefallen, dass unser Vaterunser nur aus Imperativen besteht. Wir befehlen Gott. Dürfen wir das denn?“

Köhlmeier hinterfragt das nicht zu Hinterfragende und öffnet die Türen, die eigenen Anmaßungen einsortieren und eingestehen zu können. Wir bitten nicht. Wir fordern. Es zieht sich wie ein roter Faden durch diese Novelle. Wir lernen angesichts des Sterbens eines Heiligen, wie unheilig das Leben ist. Wir beschäftigen uns mit dem Bösen und es ist erhellend, auch hier zu sehen, wie leicht es sein kann, das Böse selbst zu schaffen. Der größte literarische Kunstgriff gelingt Köhlmeier im Perspektivwechsel. Es schwenkt in die Menge. Er lässt einige der Dreitausend selbst zu Wort kommen, erzählt auch die Geschichten dieser Menschen und berichtet über die Hoffnungen, die sie nach Arcella getrieben haben. Und aus ihrem Mund werden wir zu Zeugen des größten Wunders.

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet – Michael Köhlmeier

Kurz vor seinem Tod erhebt sich Antonius und predigt ein letztes Mal. Worüber er spricht, das hören wir von den Zeugen. Wir erleben, dass es nicht nur eine Predigt war, die das Volk erreichte. Jeder fühlte sich angesprochen. Jeder war der Adressat dieser letzten Worte. Und so unterschiedlich die Hoffnungen sind, so unterschiedlich sind die Zeugenaussagen dieser Menschen. Er sprach über Hass. Nein. Er sprach über Liebe. Jeder hatte diesen Moment anders in Erinnerung. Und jeder fühlte sich angesprochen. Eine Fähigkeit, die den Rednern heute verlorengegangen scheint. Antonius sprach nie über sich selbst. Er sprach zu den Menschen. Für die Menschen.

„Der Mann, der Verlorenes wiederfindet“ umfasst nur 156 Seiten und doch haben wir es mit einem großen Buch zu tun. Es gibt uns Sichtweisen, Werte, Haltungen und Gefühle wieder, die wir verloren haben. Diese Novelle ist ein Traktat gegen Hass und blindes Vorurteil. Die eingewobenen kleinen persönlichen Geschichten gehören zu den Glanzlichtern dieses Buches. Es ist zeitlos. Und es ist noch dazu amüsant, da es nicht vor der Skurrilität eines übersteigerten Glaubens halt macht. Oder kann man sich allen Ernstes jemanden vorstellen, der einem sterbenden Heiligen zur Hilfe kommt? Würde das nicht die ganze Vorstellung stören und dazu führen, dass man die Heimholung am Ende noch versäumt. Nein. Da muss man als Heiliger schon durch.

Der Mann, der Verlorenes wiederfindet – Michael Köhlmeier

Findet Verlorenes wieder. Selten sind 156 Seiten so bewusstseinserweiternd.

Michael Köhlmeier live in München. Überzeugend und so empathisch wie sein Buch.

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Das Mädchen mit dem Fingerhut – Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Was macht aus einem Text ein absolut zeitlos relevantes Werk? Wodurch werden die Worte eines Schriftstellers zu einem Meilenstein der Literatur? Einerseits ist es die Relevanz eines Themas, andererseits ist es die Universalität der erzählten Geschichte, die aus einem Buch viel mehr als nur ein Buch machen.

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Und nicht zuletzt ist es das Gefühl des Lesers, etwas Einzigartiges vor Augen zu haben, etwas so Besonderes, dass man sich noch Jahre später an die Protagonisten, den situativen Kontext und die Handlungsfäden erinnern kann. Dies verleiht einem Text den Status eines Lebensbuches. All dies stellt sich in meinem Lesen oder Hören nicht sonderlich oft ein. Wenn es jedoch passiert, dann ist es als hätte man eine Goldader im Bergwerk der Literatur entdeckt.

Ich mag genau deshalb aus gutem Grunde schon jetzt betonen, dass ich „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ des österreichischen Autors Michael Köhlmeier für einen der wichtigsten deutschsprachigen Texte der letzten Jahre halte und ich werde auch erklären, warum dies für mich so ist. Ich möchte euch gerne mitnehmen in eine Geschichte, die märchen- und meisterhaft erzählt, zeitlos konstruiert und in einem polyglotten Erzählraum beheimatet ist. Und das, obwohl genau das Mädchen, von dem die Geschichte handelt alles hat, nur keine Heimat.

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier – Hanser Literaturverlag

Ohne jegliche zeitliche Einordnung, ohne örtliche Präzisierung treffen wir ohne große Einleitung oder erklärende prologisierende Umwege auf ein Mädchen, das von einem „Onkel“ in einer Stadt, vor einem Laden, ausgesetzt wird. Hungrig, ausgezehrt, allein, aber gut instruiert, was sie tun soll, um von einem gewissen Bogdan etwas zu essen zu bekommen.

„Sie solle nicht sagen, dass sie Hunger habe. Sie solle gar nichts sagen. Er werde ihr zu essen geben, und es werde besser sein als alles, was sie in ihrem Leben gegessen habe. Im Laden stellte sie sich vor die Theke und verschränkte die Hände auf dem Rücken und sagte nichts. Sie schaute den Mann an, der hinter der Theke stand.“

Sechs Jahre ist sie alt, augenscheinlich fremd im Land und ganz sicher heimatlos. Erst später erfahren wir ihren Namen. Yiza, sagt sie, weil man sie so genannt hat. Sie versteht weder die Sprache der Menschen in der Stadt, noch kennt sie sich dort aus. Und als der „Onkel“ sie abends nicht mehr am Treffpunkt abholt ist Yiza auf sich selbst gestellt.

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Hier beginnt die Odyssee eines kleinen hilflosen Mädchens, dem wir auf seinen Wegen und bei seiner Suche nach etwas zu essen folgen. Wir klettern mit Yiza in einen Container, ernähren uns von Abfall, landen mit ihr in einem Heim für heimatlose Kinder und treffen an ihrer Seite auf zwei Jungen, die das gleiche Schicksal teilen. Heimatlos und auf der Flucht. Hier verbinden sich ihre Wege. Gemeinsam fliehen sie aus dem Heim. Vor den unangenehmen unverständlichen Fragen der Beamten und letztlich auch aus Angst noch mehr zu verlieren. Abschiebung. Diese Drohung schwebt über ihnen.

Yiza, Schamhan und Arian sprechen unterschiedliche Sprachen, aber sie folgen einem einfachen Plan. Raus in die Welt. Ihren Instinkten folgen und vielleicht ein Haus finden, dessen Bewohner es gerade erst verlassen haben. Ein warmes Haus mit vollem Kühlschrank, mit Fernsehen und richtigen Betten. Einen sicheren und verborgenen Ort, an dem sie für sich selbst sorgen. Nur einen Fingerhut nimmt Yiza mit aus dem Heim. Sie trägt ihn auf dem verletzten Daumen, wie ein Schutzschild gegen alles Unheil der Welt.

Sie ist „Das Mädchen mit dem Fingerhut“. Sie ist das kleine Mädchen, das fortan mit seinen beiden Freunden durch die unwirtliche Natur flüchtet, um endlich einen Ort zu finden, an dem sie sicherer sind. Eine Illusion. Denn überall, wo Essen zu vermuten ist, wo Heizungen das Innere von Wohnungen mit Wärme erfüllen, überall da stoßen sie an Zäune – Grenzen – Mauern. Sie bleiben Flüchtende am Rande der Gesellschaft.

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Hier muss man sich auf die Sprache von Michael Köhlmeier einlassen. Hier muss man sich ihm anvertrauen, so wie sich Yiza den größeren Jungs anvertraut. Hier muss man sich treiben lassen, denn Köhlmeier erklärt nicht, beschreibt nicht in stilvollendeter Prosa. Er begibt sich sprachlich auf die Ebene des reduzierten Erzählens. Er blendet Gefühle aus. Er wird zum Kriegsberichterstatter einer gemeinsamen Flucht.

Das Wunder, das er hierdurch beim Leser bewirkt, ist in seiner Tragweite enorm. Die Auslassung aller Emotionen und die neutral observierende, passive Begleitung der Kinder lösen im Leser aus, was den Kindern nicht widerfährt. Wir öffnen unsere Türen, lassen die Zäune und Mauern fallen und beobachten unseren Wohlstand aus der Sicht hungriger und ängstlicher Kinder auf der Flucht.

Hier graben sich die Worte und Sätze von Michael Köhlmeier in unser Bewusstes und Unterbewusstes ein. Hier setzt er Anker und die Widerhaken seiner Geschichte sind von erstaunlichem Ausmaß. Alles, was er nicht unmittelbar beschreibt, ruft er in uns wach. Beschützerinstinkt, Scham, Angst, Hass und Mitgefühl. Die Sprachlosigkeit und die hermetische Abschottung der Umwelt werden zu unseren Trutzburgen. Genau hier verstecken wir uns und wehe, wenn wir unser Türen wirklich öffnen. Wehe, denn so wird Rettung zum Selbstzweck und Integration führt zur Selbstaufgabe der Geretteten.

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier – Der Hörverlag

Michael Köhlmeier hat mit „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ nicht nur einen Text zur aktuellen Flüchtlingssituation geschrieben. Er schrieb mehr. Wenn man dieses Buch vor bereits 10, 20 oder 30 Jahren hätte lesen können, es hätte tausend Bezüge für Ausgrenzung oder Heimatlosigkeit gegeben, die sich hier widerspiegeln. Würde man dieses Buch heute 20 Menschen aus 20 Ländern dieser Welt zu lesen geben, sie alle würden aktuelle Ereignisse mit diesem Text verknüpfen.

Und wenn man diese Geschichte in 20 Jahren liest, wird sie ebenso zeitlos sein. Sie wird nicht von der Balkanroute erzählen, sie wird nicht vergangen sein, sie beschreibt keine syrischen Flüchtlinge, sie wird erneut davon erzählen, was den Menschen in der Zukunft vor Augen liegt. Diese Zeitlosigkeit, dieses Polyglotte im Setting machen diesen Roman, der eigentlich keiner ist, zu einem weltbewegenden Text.

Yiza ist überall. Jedes Kind hat seine Verletzung und überall auf der Welt ist es nur ein Fingerhut, der das ganze Leben beschützt. Ein Minimum. Die Sprache von Köhlmeier wird seiner Idee gerecht. Es ist keine intellektuelle Parabel, die schwer zu greifen ist. Hier packt er selbst beherzt zu und zwischen jeder Zeile strahlt der Ruf „die Würde des Menschen ist unantastbar“ aus dem Buch heraus.

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Wer gelesen hat, der möge dazu noch hören. Wer nicht gelesen hat, der kann dem Autor selbst lauschen, denn er vermag, was in diesem Falle keinem Hörbuchsprecher gelingen würde. Er nimmt in der ungekürzten Hörbuchfassung  von „Das Mädchen mit dem Fingerhutseinen selbst verfassten Rhythmus auf und führt uns unverfälscht und mit sonorer Stimme durch die Welt Yizas. Ich versank in seiner Stimme. Sie trägt seine Geschichte. Sie ist das I-Tüpfelchen auf einem Werk, das einfach gelesen und gehört werden muss.

Als ich dann das Buch erneut las, lag mir Köhlmeiers Stimme im Ohr. Das war mir wichtig. Er überträgt seine individuelle Geschwindigkeit auf mich. Er lässt mich spüren, wie er schrieb und er hinterlässt dabei ein bleibendes Zeugnis seiner Interpretation des eigenen Textes. Hier ist das Hörbuch eine Erfahrung mit ganz eigener Dimension. Es verleiht Yiza aus einer gefühllosen Perspektive alle Persönlichkeit dieser Welt.

Ich kann nur Buch und Hörbuch empfehlen. Ich kann beides ans Herz legen und dazu raten, sich dieses literarische Ereignis nicht entgehen zu lassen. Köhlmeier verändert seine Leser und Zuhörer. Und das in aller  Nachhaltigkeit. Ich wette darauf, dass dieses Buch noch in vielen Jahren vor unterschiedlichen aktuellen Hintergründen gelesen, gehört, geliebt, diskutiert und gehasst wird. Weil es uns der Mauern beraubt, uns Ausreden nimmt und Gefühle sät, wo nur Neid und Hass gedeihen sollten. Yiza….

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier

Ein besonderer Fund macht mich nachdenklich… Es ist, als würde das Gemälde den Kreis der Geschichte schließen… Meine Gedanken dazu… siehe hier

Das Mädchen mit dem Fingerhut.... Das Originalgemälde

Das Mädchen mit dem Fingerhut…. Das Originalgemälde

Neu bei AstroLibrium: Die Bücher, die mich beim Lesen von „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ erneut berührt haben, und die auf die unterschiedlichste Art und Weise mit diesem Werk verbunden sind.

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"Das Mädchen mit dem Fingerhut" - Die Bücherkette auf AstroLibrium

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