„Señora Gerta“ – Die Biografie eines Lebens von Anne Siegel

Señora Gerta von Anne Siegel

Señora Gerta von Anne Siegel

„Ich weiß nicht, warum ich mir das alles merken kann, aber es ist da, ich sehe es vor mir in allen Details.“

[An dieser Stelle können Sie auch gerne bei Literatur Radio Bayern weiterhören]

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Das sagt Gerta Stern im Alter von über 100 Jahren. Sie ist eine polyglotte Zeitzeugin des vergangenen Jahrhunderts, hat es auf zwei Kontinenten erlebt und blickt nun voller Energie auf ein Leben zurück, das noch lange nicht ausgelebt ist. Zu vital ist sie, zu viel Energie hat sie sich für diesen Schlussspurt aufgespart. Disziplin und Haltung, die harte Schule des Balletts der frühen Jugend, zahlen sich heute aus. Gerta Stern verfügt noch heute über die perfekte Präsenz eines Menschen, der das Rampenlicht gewohnt ist. Sie hat viel zu erzählen. Ihre Biografin Anne Siegel weiß ein Buch davon zu singen.

Señora Gerta“, erschienen im Europa Verlag, sticht auch mit dem Untertitel „Wie eine Wiener Jüdin auf der Flucht nach Panama die Nazis austrickste“ ins Auge. Hier ist die vielleicht einzige Schwäche der Biografie aus der Feder von Anne Siegel zu finden, denn dieses Buch ist nicht nur auf eine wichtige, aber eben doch nur kleine Episode im Leben einer bewundernswerten Frau zu reduzieren. Dieses Buch erfüllt den Anspruch, eine komplexe Lebensgeschichte in aller Vielfalt brillant zu erzählen.

Señora Gerta von Anne Siegel

Señora Gerta von Anne Siegel

Eine Geschichte, die sehr lange gebraucht hat, um ihren Weg aus Panama zu uns zu finden und die so viel mehr beinhaltet, als den unglaublichen Mut einer Frau, der es in der entscheidenden Phase ihres Lebens gelungen war, ihren Mann vor den Nazis zu retten. Und genau hier trifft der Untertitel der Biografie ins Schwarze, bedeutet doch das dunkelste Kapitel der deutschen Vergangenheit für die Wiener Jüdin den größten Bruch ihres Lebens. Einen Einschnitt, der alles in ein Davor und Danach zerschneidet. Hier ist nicht nur das Austricksen der Nazis Schwerpunkt des Buches. Vielleicht ist es eher das Schnippchen, das Señora Gerta dem ganzen Leben schlägt, das uns in dieser Biografie fesselt und gefangen nimmt.

Um begreifen zu können, wie Gerta Stern dieses Husarenstück gelang, sollte man einfach verstehen lernen, wo sie aufwuchs, welche Werte ihr vermittelt wurden und was es für sie bedeutete, als Jüdin plötzlich entrechtet zu sein. Wenn man dieses Schicksal zu fassen bekommen möchte, dann sollte man erlesen, welche Lebenskraft diese Frau für die Zukunft schöpfte. Und wenn man dann begreifen will, warum sie auch im hohen Alter noch eine Suchende war, dann sollte man dieser Biografie folgen und ermessen, was es heißt, lebenslang auf der Suche nach der Antwort auf eine überlebenswichtige Frage zu sein:

Wer war damals jener unverhoffte Helfer in Naziuniform, der ihr half, das Leben ihres Mannes zu retten?

Señora Gerta von Anne Siegel

Señora Gerta von Anne Siegel – Gemälde „Gegen das Vergessen“ by Peggy Steike

So entsteht im gemeinsamen Rückblick mit Gerta Stern eine epochale Biografie und Anne Siegel ist viel mehr als eine Chronistin. Sie betrachtet das Lebensalbum von Gerta und kitzelt angesichts der Bilder aus der Vergangenheit Emotionen, Details und Erinnerungen aus der innerlich jung gebliebenen alten Dame heraus. Was auf diese Art und Weise entsteht ist ein Mosaikbild, das sowohl die Geschichte zweier Kontinente im 20. Jahrhundert beschreibt. Es ist aber auch ein Dominospiel, das verdeutlicht, welche kleinen Steine alles in Bewegung setzen und wie persönliches Schicksal funktioniert.

Das Muster des Mosaiks reicht vom Bau des Panamakanals bis zu Charly Chaplin, es setzt sich fort in den Flüchtlingsströmen im Europa des Ersten Weltkriegs und führt von den reichen Bankiers-Dynastien der Rothschilds bis zu den Radikalisierungen, die von Gerta Stern Besitz ergreifen sollten. Eingebettet in diese Rahmenbedingungen zeichnet Anne Siegel ein gestochen scharfes, sympathisches und zutiefst menschliches Portrait einer Frau, die heute alle überlebt hat, die es zeitlebens zu schützen galt. Der Rahmen für dieses Portrait ist der Journalistin Anne Siegel ebenfalls brillant gelungen.

Señora Gerta von Anne Siegel

Señora Gerta von Anne Siegel – Ein Fußballprofi im KZ Sachsenhausen

Wenn wir dann vor diesem Bild stehen und denken, diese Gerta Stern zu kennen, ihr Selbstwertgefühl abschätzen zu können und schon auf dem besten Weg sind, sie zu bewundern, dann verdunkelt Anne Siegel die Szenerie und entführt uns nach Hamburg. Wir scheiben den 9. November 1938 und wir wissen, dass dieser Tag in die Geschichte eingehen wird. Ein schlechter Tag für ein jüdisches Ehepaar in der Hansestadt. Ein Tag der Gerta und ihren Ehemann, den Profifußballer Moses Stern in den Fokus des Nazis rückt. Es ist die Reichspogromnacht.

Als Moses verhaftet und ins berüchtigte KZ Sachsenhausen deportiert wird, zeigt sich, mit wem es die braunen Machthaber zu tun haben, als Gerta Stern nicht in Trauer versinkt, sondern zu handeln beginnt. Ihr liegt die ganze Welt zu Füßen. Zumindest in dem Moment, in dem sie beschließt alle Botschaften der Welt abzuklappern, um einen neuen Platz für sich und ihren Mann zu finden. Und so macht sie sich auf den Weg von einer diplomatischen Vertretung zur nächsten. Denn Gerta Stern hat einen Plan, wie sie die Nazis austricksen kann.

Als sie jedoch einem Mann in Nazi-Uniform begegnet, scheint ihr Weg am Ende zu sein. Seine Frage Haben Sie keine Angst, sind Sie Jüdin? verändert die Welt.

Señora Gerta von Anne Siegel

Señora Gerta von Anne Siegel

Es ist die unfassbare Mischung aus überbordender Lebensfreude und Angst, die aus der Biografie Señora Gerta“ eine der lesenswertesten Geschichten Gegen das Vergessen macht. Der Autorin gelingt es, Gerta Stern ins Rampenlicht ihres eigenen Lebens zu stellen. Ihr gelingt, den Mut und den Tatendrang der Wienerin in die Herzen der Leser zu schreiben. Ohne Pathos und jegliche Glorifizierung. Was ihr noch gelingt? Uns heute klarzumachen, wie sich die Welt für jüdische Mitbürger fast stündlich änderte und wie wenige Menschen sich dagegen auflehnten. Anne Siegel schreibt nicht nur die Lebensgeschichte einer bewundernswerten Frau nieder, sie erzählt auch von einer Welt der Entrechtung und Ausgrenzung. Eine Welt, die so niemals wieder entstehen darf.

Gerta Stern ist heute Ehrenbürgerin von Panama City. Sie feiert ihr Leben, weil sie auch jeden Grund dazu hat. Melancholie – Fehlanzeige. Eine Frau, an der wir uns auch heute noch ein Beispiel nehmen können. Ein Buch, an dem wir uns gerade heute noch ein Beispiel nehmen können. Und eine Autorin, die beispielhaft recherchiert, grandios erzählt und quasi en passant die wichtigste Frage im Leben Gerta Sterns beantwortet: Die Frage nach dem Mann, der ihr damals half.

Wer auch nur einen Menschen rettet, der rettet ein ganzes Volk. Dieses Zitat trägt bis in unsere Zeit. Das sollten wir nie vergessen. Panama ist überall.

Literatur "Gegen das Vergessen" - Hamburg im Brennpunkt

Literatur „Gegen das Vergessen“ – Hamburg im Brennpunkt

Liebe Gerta Stern. Es war mir eine Ehre, Ihr literarischer STERNwärter zu sein.

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[Gegen das Vergessen] Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

„Es war ein verregneter Sommertag, an dem mein Vater mit dem Schiff nach Schweden gebracht wurde. Das Kriegsende lag kaum drei Wochen zurück…“

Wir befinden uns im Sommer des Jahres 1945 und das Ende des Zweiten Weltkriegs bedeutete für unzählige Menschen den Aufbruch in eine neue Zeit. Siegreiche Soldaten kehrten nach Hause zurück, Familien fanden zueinander, Verluste wurden beklagt und ein erstes zartes Gefühl von Sicherheit machte sich dort breit, wo vor Wochen noch blindwütiges Chaos herrschte. Das nationalsozialistische Regime lag in Trümmern. Der laute Ruf nach Freiheit hatte auch die dunkelsten Ecken des ehemaligen Dritten Reichs vom endlosen Schrecken befreit.

Die Befreiung der Konzentrationslager brachte nun Menschen ans Tageslicht, die im Rassenwahn der besiegten Diktatur unsichtbar gemacht wurden. Die Überlebenden des Holocaust machten sich auf ihren Weg in eine ungewisse Zukunft. Von Freiheit konnte man jedoch angesichts ihres Zustands kaum reden. Am Ende des Totalverlusts ihrer Würde, ihrer Heimat und ihrer Unversehrtheit galt es, ihnen Schritt für Schritt auf dem Weg in ein neues, ein zweites Leben, zu helfen. Für viele von ihnen führte dieser direkte Weg aus den Todeslagern in die Sammel- und Krankenlager der Länder, die zu ihrer Aufnahme bereit waren. Wie Schweden.

So lernen wir Miklós kennen. 25 Jahre. Ungar. Jude. Vor seiner Deportation Dichter und Journalist. Überlebender des Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Körpergewicht am Tag seiner Befreiung: Neunundzwanzig Kilogramm. Zahnlos. Fiebrig. Lungenkrank. An der Schwelle zum Tod mit einem Schiff als Flüchtling nach Schweden gebracht und in einem Krankenhaus behutsam aufgepäppelt, bis er ein Gewicht von siebenundvierzig Kilogramm erreicht hatte und man mit ihm über seinen weiteren Weg sprechen konnte.

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Miklós: Körperlich gebrochen? Ja! Geistig gebrochen? NEIN. Das macht er seinem Arzt sehr schnell klar, als er erfährt, dass er nicht mehr allzu lange zu leben hat. Sechs Monate gibt man ihm noch. Kurze sechs Monate des Überlebens räumt man ihm in Schweden ein, bevor die vom Fleckfieber verursachte Tuberkulose das Kapitel Miklós für immer beenden würde. Aber das passt nicht zum Plan des schelmischen Ungarn.

Er beschäftigt sich mit anderen Dingen. Mit wirklich wichtigen Dingen, die ihm seit Jahren gefehlt haben. Er ist bereit für ein neues Leben. Für eine neue Liebe und er ist bereit, ungewöhnliche Wege einzuschlagen, um seine Träume zu verwirklichen. Miklós beginnt mit einer besonderen Recherche, von deren Ergebnis sein Leben abzuhängen scheint.

Er macht 117 ungarische Frauen ausfindig, die, wie er selbst, als Überlebende der Konzentrationslager vom Roten Kreuz nach Schweden gebracht wurden um gepflegt zu werden. Alle unter dreißig Jahre alt und aus der Gegend seiner Heimatstadt. Und damit nicht genug. Er schreibt genau 117 Briefe. 117 Versuche der Kontaktaufnahme mit Frauen aus seiner Heimat, die sein Schicksal teilen und sich in Schweden befinden. 117 Lebenszeichen. 117 Überlebenszeichen. 117 Briefe mit nur einem Ziel:

„Ach so, Sie suchen nach Bekannten!“

„Sie missverstehen mich. Ich suche eine Frau. Ich möchte heiraten.“

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Einer dieser Briefe erreichte die achtzehnjährige Lili Reich. Ebenso gezeichnet von ihrer Leidenszeit im Konzentrationslager. Von Nierenkoliken geschüttelt, aber ebenso wenig bereit aufzugeben, wie Miklós. Sie liest den ungewöhnlichen Brief immer wieder und entschließt sich zu antworten. Einerseits aus Neugier, andererseits um der neuen Krankheit zu entfliehen, die sie ans Bett fesselte.

„… ich fand den Ton in ihren Zeilen so sympathisch, dass ich die Korrespondenz mit ihnen gerne fortsetzen würde.“

Als Miklós 18 Antworten auf seine 117 Briefe erhält, dauert es nicht lange, bis sein Gefühl den weiteren Weg vorgibt. Lili soll es sein. Sie ist die Richtige, sie hat genau den Ton getroffen, und die Saiten in ihm zum Schwingen gebracht, die er jetzt so dringend benötigt, um weiterzuleben. Sein morgendliches Fieber lässt nicht auf Besserung hoffen und doch beginnen Miklós und Lili einander zu schreiben. Und was zart tastend beginnt entwickelt sich zu einem der hoffnungsvollsten Briefwechsel in schwersten Zeiten. Nun müssen sich die beiden Überlebenden nur noch treffen, denn für Miklós steht fest:

„Es gibt keine andere. Entweder sie – oder ich sterbe.“

In beiden Krankenlagern beginnt ein verwegenes Katz- und Mausspiel mit Ärzten und Pflegern, denn ein Rendezvous zweier offensichtlich todkranker Menschen ist nicht vorgesehen. Nun muss ein Plan her. Es müssen Helfer her und es muss schnell gehen. Und natürlich darf eines nicht passieren. Miklós darf nicht sterben, obwohl sein Fieber am Morgenkeinen Spielraum für Hoffnung lässt.

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Ob Miklós und Lili einen Weg finden, sich zu treffen? Ob es ihm gelingt, zumindest so lange am Leben zu bleiben, bis er Lili einmal im Leben zu Gesicht bekommt? Ob es ihnen vergönnt ist, diesen einen Moment der gegenseitigen Zuneigung leben zu dürfen, nachdem sie die dunkelste Zeit ihres Lebens hinter sich gebracht haben? Diese Fragen klingen zwar recht interessant, aber ehrlich gesagt sind sie vor dem Hintergrund des Romans eher nebensächlich.

Ja. Ganz richtig gelesen. InFieber am Morgen geht es nicht um diese magischen Momente. Es geht nicht um das Wie, Wo und Wohin. Dieser Roman, wenn man ihn denn als solchen bezeichnen kann, lebt auf einer völlig anderen Ebene. Er existiert in einer Dimension, die ihrem Leser in jeder Sekunde vor Augen hält, was er hier lesen darf. Eine Dimension, die allein durch den Namen des Autors und die von ihm gewählte Perspektive eine Wirkung erzielt, die dem Inhalt des Romans ein Leben verleiht, das in seiner Ausstrahlung einzigartig ist.

Péter Gárdos ist der Name des ungarischen Autors und er erzählt in „Fieber am Morgen“ (Hoffmann und Campe Verlag) die wahre Geschichte seiner Eltern. Eine Geschichte, die er selbst erst kurz nach dem Tod seines Vaters erfahren hat. Eine Geschichte, über die zuhause niemals gesprochen wurde und die sich ihm anhand der damaligen Briefe erschlossen hat. Briefe seiner Eltern und Fragen an seine Mutter, die sich an alles erinnern konnte, als sei es erst gestern geschehen, haben ihm den Weg zu diesem Buch geöffnet. Ein Roman ist es dennoch, da Gárdos einige Randpersonen erfinden und sich in die Denkweise seines Vaters hineinversetzen musste, ohne ihm persönlich Fragen stellen zu können.

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Fieber am Morgen von Péter Gárdos

Er schreibt aus der Perspektive des Sohnes. Er spricht von Miklós immer als „Mein Vater“ und durchbricht damit im eigentlichen Sinn den Spannungsbogen des Romans. Als Leser realisiert man in einem unglaublich intensiven Moment, dass Miklós und Lili ihren gemeinsamen Weg gefunden haben müssen, wenn es einen Sohn gibt, der von ihrer Liebe erzählen kann. Die Wirkung dieser Erkenntnis reicht weit über das Buch hinaus, weil Péter Gárdos kein sentimentales Rührstück schreibt, dessen Happy End das Ziel ist.

Gárdos verleiht in diesem unglaublich menschlichen Kraftakt zwei Suchenden eine Stimme, die mit aller Macht und allem Lebenswillen dagegen angekämpft haben, sinnlos überlebt zu haben. Es ist ein wahres Schelmenstück, wie die Beiden dem Schicksal ein Schnippchen schlagen, wie sie aneinander Halt und Zuversicht finden, welche Wege sie finden um einander begegnen zu können und wie sehr sie voller Lebensfreude in ihre Zukunft blicken können.

Facettenreich, authentisch, skurril und aberwitzig, sentimental und erschreckend. All dies ist „Fieber am Morgen“. Es ist eine der unglaublichsten Liebesgeschichten aus dem reinen Antrieb der Selbsterhaltung. Er ist Fingerzeig der Hoffnung und Symbol des Willens. Und er ist zutiefst romantisch, verliebt, verzweifelt und fragend. Die Reise von Péter Gárdos zu seinem Vater ist eine literarische. Eine wahre Geschichte zu erzählen, aus der er selbst als Zeuge hervorgegangen ist – genau das ist ihm gelungen.

Fieber am Morgen - Mit einem Klick zum Interview mit Daniel Kampa

Fieber am Morgen – Mit einem Klick zum Interview mit Daniel Kampa

Ich traf den Verleger von Hoffmann und Campe, Daniel Kampa auf der Frankfurter Buchmesse und interviewte ihn für Literatur Radio Bayern auch zu diesem Roman. Es lohnt sich, dem Gespräch zu lauschen. Es verrät viel darüber, wie er auf diesen Roman aufmerksam wurde, was er ihm als Verlagsleiter und Mensch bedeutet, warum er ihn unbedingt publizieren wollte und auch warum wir beide „Fieber am Morgen“ niemals als Holocaust-Kitsch bezeichnen würden.

Lesen Sie „Fieber am Morgen“, folgen Sie uns dann in ein besonderes Gespräch und machen Sie sich selbst ein Bild davon, was die wahre Liebe bewirken kann, wenn man schon fast am Ende ist.

Für Lili…. (in doppelter Hinsicht)

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