„Die Schönheit der Nacht“ von Nina George

Die Schönheit der Nacht von Nina George

Ich denke, wir sind uns darüber einig, dass alle Schriftsteller dieser Welt mit dem durchaus vergleichbaren Zeichenvorrat arbeiten. Es sind Buchstaben und Worte, in welcher Sprache auch immer, die auch uns zur Verfügung stehen. Im Unterschied zum Autor jedoch gelingt es uns nicht, diesen Zeichenvorrat so anzuordnen, dass daraus im Ergebnis Literatur oder Kunst entsteht. Stellen wir uns doch einfach mal eine Schmiede vor, in der Buchstaben gegossen und gehämmert werden. Sie werden anschließend im Rohformat auf dem Markt angeboten und stehen der Welt zur Verfügung. Es gibt dann Autoren, die sie polieren, aufhübschen und verzieren, sie zu Worten verbinden und das Ergebnis der Wortschöpfung als Geschichte bezeichnen. (Weiterhören? Hier…)

Die Schöheit der Nacht - PodCast bei Literatur Radio Bayern - AstroLibrium

Die Schönheit der Nacht – PodCast bei Literatur Radio Bayern – Hier geht´s lang…

Es gibt jedoch auch Schriftsteller, die lediglich mit dem Rohmaterial auskommen. Mit den unbearbeiteten Buchstaben und Wörtern, die sie ohne jegliche Verzierung oder Veredelung für sich selbst sprechen lassen, indem sie Verbindungen entstehen lassen, die ausschließlich durch den Prozess des Schreibens zu Kunstwerken werden. Ich bin der Autorin Nina George bisher lesend noch nicht begegnet. In der Literatur jedoch ist es nie zu spät für ein erstes Treffen. Ihr Roman „Die Schönheit der Nacht“ gehört nun eigentlich nicht unbedingt zu den Büchern, die mich inhaltlich dazu verführen, sie lesen zu wollen. Und doch bin ich dem Ruf der Seiten gefolgt, weil ich von guten Freunden in der Bloggerszene auf den besonderen Schreibstil von Nina George hingewiesen wurde. Schon bin ich beim Bild des Schmiedes angelangt. Bei einer Autorin, die es nicht nötig hat, die Rohstoffe Buchstabe und Wort an sich zu verkünsteln oder aufzuhübschen. Ich bin bei einer Schriftstellerin angekommen, die aus der ursprünglichen Rohmaterie eine Geschichte entstehen ließ, die sich deutlich von anderen Erzählungen abhebt.

Die Schönheit der Nacht von Nina George

Kein einziger Satz aus der Feder von Nina George klingt gewöhnlich. Kein Absatz wirkt so, als sei er in einem ungezügelten Schreibfluss entstanden. Mit Bedacht und mit unglaublichem Gefühl scheint sie Buchstaben und Worte zu arrangieren, Bilder im Kopf des Lesers zu erzeugen und Metaphern in völlig neuem Licht erstrahlen zu lassen. Hier sind es keine gestylten Kunstworte, die dem Text Glanz verleihen. Hier ist es die Magie der Komposition, die aus Buchstaben, Worten, Sätzen, Kapiteln und Seiten etwas ganz Besonderes entstehen lässt. Würde ich auf der Suche nach Zitaten aus diesem Buch jene auswählen müssen, die mir besonders gelungen scheinen, ich müsste den Roman an dieser Stelle wiedergeben. Müsste ich hervorheben, welche Passagen des Romans mich besonders beeindruckt haben, ich wüsste nicht, worauf ich mich beschränken und reduzieren könnte.

Der wahrhaft literarische Kreis schließt sich nun in der Verheiratung dieser Gabe mit einer Geschichte, die einfach erzählenswert ist. Die Begegnung zweier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, bildet den Rahmen der Geschichte. Claire, 44 Jahre alt, etablierte Verhaltensbiologin, verheiratet und Mutter eines Sohnes, der selbst schon ein Mann ist, begegnet in einem Pariser Hotel dem 19-jährigen Zimmermädchen Julie. Klingt an sich nicht besonders aufregend. Wäre nicht Claire gerade nach einem erotischen Tête-à-Tête mit einem unbekannten Mann auf dem Rückweg in ihr normales Leben und würde sie nicht auf diese junge Frau stoßen, die sie dabei durchschaut. Aus dem Geheimnis ihres Lebens wird ein Augenblick des stillen Verstehens. Julie wird zur Komplizin der Momentaufnahme. Zur stillen Zeugin lauten Verlangens und damit sofort zur Gefangenen der neiderfüllten Vorstellung, so stark und selbstbestimmt zu sein, wie die Frau, die ihr im Hotelflur gegenübersteht.

Die Schönheit der Nacht von Nina George

Zwei Generationen, zwei Frauenbilder, zwei Rollen und letztlich zwei verletzliche Menschen werden auf dem Flur zu Gefährtinnen des Augenblicks.

„Die Gewordene.
Die Werdende.“

So beschreibt Nina George die beiden Frauen. So lässt sie uns eine Distanz fühlen, die sie scheinbar trennt. Und doch ist in der Schnittmenge der beiden Persönlichkeiten die Treibladung versteckt, die aus der Geschichte einer Begegnung die Geschichte von zwei Frauen macht, die nur Alter und Zeit voneinander trennen. Im Kern ihres Wesens jedoch sind sie sich näher, als sie es selbst wahrhaben wollen. Aus der Begegnung im Augenwinkel des Erkennens wird eine Begegnung im echten Leben. Das Geheimnis in der Verborgenheit des Hotelflurs wird jetzt zum dramaturgischen Spannungsbogen, als Claire die neue Freundin ihres Sohnes kennenlernt. Julie.

Aus den Komplizinnen des Augenblicks wird mehr. Die Werdende hütet das große Geheimnis der Gewordenen. Aus Vertrauen wird Zuneigung. In der Zuneigung werden alle Fragen des Lebens beantwortet und Julie verliert ihre Scheu, nicht nur sich selbst, sondern alles zu hinterfragen, was sie bisher am Leben gehindert hat. Seite an Seite begeben sich die beiden Frauen vor dem idyllischen Hintergrund der Bretagne auf die Selbstfindungsreise ihres Lebens. Die Gewordene an der Seite ihres Ehemannes, die Werdende an der Seite ihres Zukünftigen. Tiefgründig, poetisch und metaphorisch hält uns Nina George auf Augenhöhe mit den beiden Frauen. Sie gewährt tiefe Einblicke in das verborgene Intimste und lässt uns Sehnsucht, Verlangen und existenzielle Fragen des Lebens erfühlen, als würden wir sie uns selbst stellen.

Die Schönheit der Nacht von Nina George

„Vier Sorten Salz.
Das Salz des Meeres.
Das Salz der Tränen.
Das Salz des Schweißes.
Das Salz des »Ursprungs der Welt«,
wie Gustave Courbet die dunkle Blüte einer Frau nannte.“

Es sind diese vier Sorten Salz, die uns Nina George schmecken lässt. Es ist „Die Schönheit der Nacht“, die sie in ihrem Roman ans Tageslicht bringt. Es sind Gemälde von unglaublicher Tiefenschärfe, die sie mit ihren Worten malt. Es ist das Meer, in dem das Leben entdeckt wird. Es ist das Meer, das beherrscht werden kann, wenn man sich freigeschwommen hat. Es sind zwei Frauen, die das Meer miteinander neu entdecken. Die Gewordene als Schwimmlehrerin, die Werdende als Nichtschwimmerin. Es sind die Ängste, die überwunden werden. Es ist das pure Nichts der Nacht, in dem Schönheit in aller Klarheit entsteht und es sind die Entscheidungen zweier Frauen, die uns am Ende eines fulminanten und emotionalen Romans nicht mehr fremd erscheinen.

Nina George macht uns zu Seelenverwandten ihrer Charaktere. Keine ihrer Fragen lässt uns kalt. Keine Betrachtung unseres oberflächlichen Miteinanders verfehlt uns. Es ist erstaunlich, wie tief Nina George unter der Oberfläche taucht, um fündig zu werden. Es ist erstaunlich, wie atemlos wir bereit sind mit einzutauchen, obwohl wir in unserem Leben oftmals nicht gewillt sind, die vier Sorten Salz zu kosten. Und es ist einfach mehr als grandios erzählt, was die beiden Frauen in den gemeinsamen Strudel zieht. Dieses Jahr habe ich für mich zum Lesejahr des Wassers und des Meeres erklärt. Maja Lunde hat mir „Die Geschichte des Wassers“ erzählt. Ein „Meeresroman“ hat mich auf hohe See entführt. Dass „Die Schönheit der Nacht“ das Meer mit solcher Wucht an meinen Lesestrand anbranden lässt, hätte ich nie vermutet.

Die Schönheit der Nacht von Nina George

Ich habe „Die Schönheit der Nacht“ für mich entdeckt. Ich bin zu nachtschlafender Zeit erneut in mein Paris gereist und an der Seite von Nina George in ein Nachtleben in der Metropole an der Seine eingetaucht, das eine ganz spezielle Vitalität versprüht. Ein Leben, das in den Silhouetten einer Stadt ihre wahre Schönheit offenbart. Schönheit ist auch ein Prädikat, das man diesem Roman verleihen kann. Eine Schönheit, die jedoch der Handlung nicht im Wege steht. Nichts wirkt künstlich überhöht oder verkitscht. Hier ist Platz für Emotion, Geheimnis, Missverständnis und hemmungslose Lust am Leben.

„Wie viele Frauen ist eine Frau?
Und wie viele Jahre fließen dahin, bis eine Frau das Eigene gefunden hat?
Und hat die Zeit dann noch eine Nische für das, wer sie wirklich ist, für ihre Pläne, ihre Gedanken, für den Reichtum ihrer Fähigkeiten – oder ist die Zeit zugeziegelt mit den Dingen, die sie tagtäglich tut und tun muss?“

Gehen Sie den Fragen selbst auf den Grund. „Die Schönheit der Nacht“ hilft bei der Beantwortung, schwingt sich jedoch nicht zum Almanach der weiblichen Psyche auf. Zum Abschluss noch ein Tipp, der mich selbst schon sehr traurig stimmt. Ich wäre gerne dabei, wenn Nina George bei meinem Herzensbuchhändler aus ihrem Roman liest. Ich hätte viele Fragen und wäre sehr gespannt darauf, in welchem Tempo sie mit welchem Timbre liest, was sich mir ins Herz gebrannt hat. Vielleicht gehen ja Sie selbst zur Lesung und erzählen mir davon… Das wäre schön…

Die Schönheit der Nacht von Nina George – Die Lesung

Nina George liest in Groß-Gerau
Nina George liest aus ihrem neuen Roman „Die Schönheit der Nacht“.

Wo: Stadtmuseum Groß-Gerau
Wann: 23.05.2018
Uhrzeit: 19 Uhr, Einlass ab 18 Uhr

Preis: 10 € im Vorverkauf, 12 € an der Abendkasse. (Inklusive eines Getränks)

Karten gibt es bei in der Buchhandlung Calliebe, über das Kartentelefon 06152 910235, per Mail an info@calliebe.de oder bei der Stadtbücherei Groß-Gerau.

PS: Thomas, nimmst Du meine Rezension mit zur Lesung? In Gedanken bin ich da!

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„Das Licht und die Geräusche“ von Jan Schomburg

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg - AstroLibrium

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg – AstroLibrium

Wie fühlt man sich so als fünftes Rad am Wagen? Die Fachsprache bezeichnet es als Ersatzrad. Etwas im eigentlichen Sinne Überflüssiges, zumindest so lange, bis man im Notfall darauf zurückgreifen kann. Erst dann bemerkt man, wie lebenswichtig es sein kann, ein Rad in Reserve zu haben. Wie man sich als Mensch fühlt, in eine solche Rolle gedrängt zu werden, hat vielleicht jeder für sich in seinem Leben erlebt. Es ist kein allzu schönes Gefühl im Leben eines anderen Menschen nur dann wichtig zu sein, wenn Not am Mann (oder an der Frau) ist.

Johanna kennt dieses Gefühl nur zu gut. Eigentlich hätte sie alles, um im Leben von Boris die Hauptrolle zu spielen. Sie verstehen sich gut, können sich stundenlang und in aller Tiefe unterhalten. Gefühle sind auch vorhanden und doch hakt es zwischen ihnen. Es ist die Summe der verpassten Gelegenheiten, die aus Johannas Wunschtraum von Liebe eine nicht aufzulösende Ungleichung macht. Es sind die wenigen Zentimeter, die sie von einem ersten Kuss trennen, es sind die nicht genutzten Chancen, die Wahrheit gesagt zu haben. Und es ist die Unbekannte in der Ungleichung, die das Leben schwer macht. Ana-Clara.

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Johanna entscheidet sich für einen Weg, der für sie die schlimmste aller Alternativen darstellt und zumindest ein wenig Nähe zu Boris garantiert. Sie fügt sich in die Rolle als Reserverad. Sie ist immer dabei, nicht wichtig genug für eine Hauptrolle, ungeliebt und im Stillstand, während Boris und Ana-Clara auf Hochtouren umeinander kreisen. Immer in der Hoffnung, Boris möge doch irgendwann erkennen, wer wirklich zu ihm passt, wer sein Leben in Schwung hält und was er Johanna bedeutet. Keine schöne Position, das eigene Sehnen im Kofferraum der Beziehungskiste anderer Menschen zu verbringen.

Wer an dieser Stelle der Meinung ist, es handele sich hier um eine archetypische Coming-of-Age-Geschichte, den kann ich beruhigen, denn es ist in Teilen wahrlich so. Wer jedoch denkt, es hier mit einer schablonenhaft erzählten Story einer unglücklichen Jugend vor sich hin pubertierender Teenager zu tun zu haben, der sieht sich getäuscht, wenn er sich mit dem Schriftsteller und der eigentlichen Geschichte hinter den Kulissen auseinandersetzt. „Das Licht und die Geräusche“ von Jan Schomburg ist in jeglicher Sicht ein Roman über Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Hoffnung. Dieser Roman ist ein aufrichtiger und wundervoll zu lesender Entwicklungsroman dreier Menschen, die in unterschiedlichen Konstellationen an- und aufeinanderprallen.

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Und doch verbirgt sich hinter der Leichtigkeit des Schreibens eine Bildhaftigkeit, in der man lesend wie in einem der Kinofilme von Jan Schomburg versinken kann. Es ist kein Drehbuch, das er hier geschrieben hat. Die Montagetechnik der Szenen und einige Überblendungen weisen aber deutliche Spuren eines kreativen Menschen auf, der eine Geschichte anders erzählen kann, weil er sie vor seinem geistigen Auge sieht. Und hier geht Jan Schomburg einen Weg der in sich gewöhnungsbedürftig ist, weil man sich ihm ausliefern muss.

Chronologisches Erzählen? Fehlanzeige! Schomburg zwingt die Leser seines Buchs im positiven Sinne zu einer intuitiven Adaption der Geschichte. Er löst den Verstand des Lesers von Zeitvorstellungen und blendet Situationen ein, die im Film als Rückblick und Ausblick vielleicht farblich vom Gesamtwerk abgehoben wären. Schomburg schreibt sie in einem Fluss. Auf Johannas Erinnerung an einen bestimmten Abend folgt der Dialog, der sich nur dort zugetragen haben kann. Und wenn wir diesen Dialog verlassen, fühlen wir uns ganz spontan wieder in den Erzählraum Schomburgs ein und können uns nach vorne bewegen.

Schomburgs Roman liest sich so intuitiv, wie wir unsere Smartphones bedienen. Man benötigt keine Bedienungsanleitung, kein Handbuch zum Buch. Lesend folgt man einer unsichtbar angelegten Fährte und kommt doch ganz individuell ans Ziel. Basis für dieses Lesevergnügen ist das Vertrauen in den Schriftsteller. Jan Schomburg zahlt es auf jeder Seite zurück.

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Er fährt hier keinen wirren Zickzackkurs durch seine Geschichte. Er folgt vielmehr dem unausgesprochenen Wunsch bibliophiler Menschen, nicht kapitelweise in die tiefe Vergangenheit der beschriebenen Menschen einzutauchen, sondern sequenziell und in wohldosierten Flashbacks zu erfahren, was geschah und welche Auswirkungen es jetzt auf die Situation hat, in der man sich gerade befindet. Dieses intuitive Lesen ist eine der prägendsten Leseerfahrungen, die ich in letzter Zeit machen durfte.

Handlungsfäden verschwinden, tauchen auf, verweben sich neu und gewinnen an Bedeutung, weil man sie in sich wandelnden Kontexten anders interpretieren kann. Ein Schulausflug nach Barcelona, das scheinbar menschenunwürdige Verhalten eines ihrer Mitschüler, die Suche nach den Gründen hierfür, der Versuch einer Bestrafung und die vielen Augenblicke von Zweisamkeit unter dem Damoklesschwert der allgegenwärtigen Ana-Clara vermischen sich zu anscheinend eher losen Elementen einer Geschichte, die aus einer jeweils anderen Perspektive unglaubliche Zusammenhänge offenbaren.

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

So ist es nicht ungewöhnlich, dass sich Boris auf der Suche nach Antworten auf die Fragen des Lebens verirrt und ausbricht. Sein Verschwinden ist der Weckruf für Johanna. Gemeinsam mit Boris` Eltern und der ewigen Konkurrentin beginnt die Suche nach der Liebe ihres Lebens. Und wieder nur als fünftes Rad am Wagen. Auch jetzt an der Seite der eigentlichen Freundin, die gar nicht so verzweifelt scheint, wie es vielleicht sein sollte. Island ist das gemeinsame Ziel und doch nur eine Etappe. Angst beherrscht die Gefühlswelt von Johanna, denn der letzte Brief von Boris schmeckte nach Abschied vom Leben.

„Irgendwie sehe ich kein Licht mehr und höre keine Geräusche…“

Dabei sind es genau „Das Licht und die Geräusche“ die das Leben so lebenswert machen und einen Menschen davon abhalten sollten, Selbstmord zu begehen. Das hat Johanna Boris anvertraut und die magischen Worte tragen den gesamten Roman und ganz intuitiv werden wir Zeugen einer auf den ersten Blick verstörenden Situation in der die Verzweiflung zweier Suchender ein Ventil findet. Ein emotionaler Vulkanausbruch in dem sich Ana-Clara und Johanna hemmungslos verlieren. Jan Schomburg überrascht und verstört zugleich, weil „Das Licht und die Geräusche“ in seiner Geschichte heller und lauter sind, als man es erwarten konnte.

„Das Licht und die Geräusche“ macht uns literarisch HELLHÖRIG…

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Das Licht und die Geräusche von Jan Schomburg

Versinken wir jetzt in geräuschloser Lichtlosigkeit? Keinesfalls. Es wird noch heller und lauter. Am 4. April ist Jan Schomburg im Literaturhaus München zu Gast. Er stellt dort sein Buch im Rahmen einer Lesung vor. Der perfekte Anlass, sich mit Mikrofon und Kamera dorthin zu begeben und von diesem besonderen Abend zu berichten. Ich freue mich schon jetzt, dies wieder mit meiner kongenialen Blogger-Partnerin Stephanie von Nur Lesen ist schönergemeinsam zum Herzensprojekt machen zu dürfen.

Und die Liste unserer Team-Reportagen ist schon recht ansehnlich. Sie reicht von Heidi Rehn, Alex Capus, Lily King bis zu Hannah Rothschild. Aber schaut selbst. Steffi hat sie mit feinem Auge zusammengefasst. HIER…

Jan Schomburg – Das Interview

Nach dem Lesen ist vor dem Interview

Ein geheimes Treffen in der Lobby des Hotels Cortina in München. Ein Interview mit Jan Schomburg im Ambiente eines stimmungsvollen Cafés und die abendliche Lesung im Literaturhaus München stellen den Schwerpunkt der Radioreportage für Literatur Radio Bayern dar. Folgen Sie uns zu einem Abend voller Licht und Geräusche, hören Sie uns zu und lesen Sie Steffis Artikel, der diesem PodCast das Krönchen aufsetzt.

Lesen Sie gut… Hier
Hören Sie gut… Hier

AstroLibrium – Nur Lesen ist schöner & Jan Schomburg

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