„Kunde von Nirgendwo“ – Eine Zeitreise mit William Morris

Kunde von Nirgendwo - William Morris - Eine Zeitreise

Kunde von Nirgendwo – William Morris – Eine Zeitreise

„Mein Urgroßvater ist zu alt, um noch viel im Museum zu arbeiten,
dessen Bücheraufseher er eine lange Reihe von Jahren war,
doch bringt er eine ziemliche Zeit hier zu, und wahrhaftig,
es kommt mir vor,
als ob er entweder sich als einen
Teil der Bücher oder die Bücher als einen Teil
von sich betrachtete.“

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Ihr habt das sicher auch schon mal erlebt. Ihr lest einen Roman, vertieft euch in den eigentlichen Inhalt, seid begeistert und doch bleibt euer Auge immer wieder an einem Satz hängen, der gar nicht vom Autor selbst stammt. Die Rede ist hier von Zitaten, die häufig auf der ersten Seite eines Buches auftauchen, um die Handlung in den Kontext der großen Weltliteratur zu stellen.

Ein solches Zitat ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf, als ich Das Haus der zwanzigtausend Bücher von Sasha Abramsky (dtv) für mich entdeckte. Begeistert durchforstete ich dieses magisch anmutende Gebäude und erfreute mich an Bildern von Zimmern, die eigentlich keinen Platz mehr zum Leben ließen. Außer man hatte sich für das Leben mit Büchern entschieden und ihnen mehr Raum überlassen, als sich selbst.

Kunde von Nirgendwo - William Morris - Eine Zeitreise

Kunde von Nirgendwo – William Morris – Eine Zeitreise

Das einleitende Zitat stammt aus der Feder von William Morris, einem britischen Architekten, Maler, Sozialisten, Teppichhersteller und leidlich bekannten Schriftsteller. Es stammt aus seinem 1890 veröffentlichten Roman Kunde von Nirgendwo und traf mich mitten ins Leserherz. Für einen Bruchteil einer Sekunde hatte ich das untrügliche Gefühl, mich selbst in diesem Satz wiederzufinden. Vielleicht war es auch der Bruchteil meines Lebens, den ich dort las:

„Es kommt mir vor, als ob er entweder sich als einen Teil der Bücher oder die Bücher als einen Teil von sich betrachtete.“

Natürlich ließ mich dieses Zitat nicht mehr ruhen. Ich musste einfach mehr erfahren über diesen geheimnisvollen Menschen, der mir ziemlich ähnlich zu sein schien. Und während ich noch in der erdrückenden Enge eines Hauses zu Besuch war, in dem sich gesellschaftspolitische und philosophische Abhandlungen bis unter die hohen Decken stapelten, begann bereits meine erste Recherche zur „Kunde von Nirgendwo“, die darin gipfelte, dass dieser Roman den Weg in mein kleines Haus der Bücher fand.

„News from Nowhere“ sollte meine Fragen klären. Was veranlasste den Hersteller geknüpfter Teppiche dazu, einen utopischen Zeitreise-Roman zu schreiben? Wer steckt hinter der bibliophilen Fassade des im Zitat erwähnten Mannes, der Bücher als einen Teil von sich empfand und in welche Zeit würde mich diese Zeitreise entführen? Wo liegt dieses Nirgendwo und ähnelt der Entwurf den Science-Fiction-Welten von Jules Verne?

Kunde von Nirgendwo - William Morris

Kunde von Nirgendwo – William Morris

„Wenn ich nur einen Tag der neuen Zeit erleben könnte, nur einen einzigen Tag!“

Damit fängt alles an. William Gast hat seine Zeit gründlich satt. Das Ende des 19. Jahrhunderts ist geprägt vom industriellen Aufschwung, der Ausbeutung der Arbeiter, Umweltverschmutzung, der Kluft zwischen den einzelnen Klassen der Gesellschaft und der täglichen Hetze des Großstadtlebens in London. Das viktorianische England steht vor sozialen Unruhen und William Gast engagiert sich politisch für Umwälzungen.

Der Sozialismus prägt die Gedanken und hält Einzug in die Clubs und Unruhen in der Arbeiterschaft scheinen vorprogrammiert. Seinen Wunsch, nur einen einzigen Tag der Zukunft erleben zu dürfen, kann man gut nachvollziehen. Das Bürgertum steht vor dem Abgrund – es wird nach Wegweisern und Ratgebern gesucht, wie die Entwicklung zu stoppen ist.

Dass dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist, dämmert unserem gerade aus dem Schlaf erwachten Zeitreisenden nur ganz langsam. Allzu idyllisch kommt ihm die neue Umwelt vor. Alle Menschen strahlen jugendliche Frische aus und altern kaum. Hektik scheint zum Fremdwort geworden zu sein und William realisiert, dass er – nomen es omen – zum Gast in einer neuen Zeit geworden ist. Das Jahr 2000 ist überschritten und die Gesellschaft hat sich gewandelt.

Kunde von Nirgendwo - William Morris

Kunde von Nirgendwo – William Morris

Arbeit dient nur noch der Selbstverwirklichung. Geld wird nicht mehr benötigt. Ein moderner und individueller Tauschhandel hat das Kaufen ad absurdum geführt. Jeder beteiligt sich freiwillig an gemeinschaftlichen Aufgaben und über allem steht ein tief ins Leben ausstrahlender Friede. Kriminalität ist aufgrund fehlender Armut nicht mehr Teil der Gesellschaft und das große, weitgehend selbstlose Miteinander prägt den Alltag.

Auch die streng reglementierte politische Landschaft hat sich völlig verändert. Das altehrwürdige Parlamentsgebäude in London wird als Lagerhalle zweckentfremdet. Obwohl das aus der Sicht der Menschen dieser Zeit gar nicht so gesehen wird. Es hat endlich seine wahre Bestimmung gefunden:

„Oder wo haben Sie Ihr jetziges Parlament untergebracht?“

„Der alte Mann beantwortete mein Lächeln mit einem herzlichen Lachen: „Nun, nun, Dünger ist nicht die schlechteste Art der Verfaultheit und Verderbnis; aus dem Dünger kann Fruchtbarkeit kommen, während nur Mangel und Not von der anderen Art der Fäulnis kam, deren Hauptstützen einst diese Mauern bargen. Lassen Sie mich Ihnen sagen, lieber Gast, dass unser jetziges Parlament sehr schwer in einem Hause unterzubringen wäre, weil das ganze Volk unser Parlament ist.“

Kunde von Nirgendwo - William Morris

Kunde von Nirgendwo – William Morris

William Gast begegnet dieser neuen Welt aufgeschlossen und doch ängstlich. Er möchte sich nicht verraten. Er ist neugierig und saugt die Eindrücke dieses Idealbildes auf, das den Menschen so viel Freiraum in ihren Leben schenkt. Als er dem ehemaligen Bücheraufseher des Museums begegnet, lernt er den Mann kennen, auf den das Zitat passt wie das Lesezeichen ins Buch.

Der Dialog zwischen diesen beiden Gelehrten des Alltags ist eine Reflektion der Geschehnisse seit dem 19. Jahrhundert. Es ist eine klare Vision und liebevoll gedachte Fantasie. Ein ideales Gesellschaftsmodell basierend auf dem Gedanken der Gleichheit und geprägt von einem vorurteilsfreien Menschenbild. Manchmal scheint William Gast sich selbst zu begegnen. Manchmal scheint es, als würde er Kraft tanken wollen, bevor er wieder in sein Jahrhundert zurückkehren kann, um endlich die Welt zu verändern. Ob der Sprung gelingt?

William Morris hat keinen großen philosophischen Wurf gelandet. Er hat einen idealen und wenig realen Traum erschaffen, in dem wir auch heute noch gerne zu Gast sind (wie sein gleichnamiger Protagonist). Und doch klingen so viele seiner Ideen nach. Unter der Überschrift „Ach wie schön könnte es sein“ ist dieser Roman einer zum Träumen. Nicht der technische Fortschritt dominiert diese Zeitreise, es ist kein Science Fiction Roman. Nein, es ist eine humanistische Vision, der man anhängen kann.

Die William Morris Society hat den Text auch in einer deutschen Fassung online zugänglich gemacht. Eine Rezension, die nicht im Buchkauf enden muss. Wann gab es das schon mal? Ich entschied mich für das Buch vom Golkonda Verlag. Es ist mir wichtig. Und es ist mit originalen Zeichungen des sehr talentierten Autors illustriert. Das gab den Ausschlag, das greifbare Buch erlesen zu wollen. Thats me…

Kunde von Nirgendwo - William Morris

Kunde von Nirgendwo – William Morris

„Das Haus der zwanzigtausend Bücher“ von Sasha Abramsky

Das Haus der zwanzigtausend Bücher - Sasha Abramsky

Das Haus der zwanzigtausend Bücher – Sasha Abramsky

„Es kommt mir vor, als ob er sich entweder als einen Teil der Bücher oder die Bücher als einen Teil von sich betrachtete.“

William Morris, Kunde von Nirgendwo (1890)

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Können Sie sich ein Haus vorstellen, dessen Innenleben fast ausschließlich aus Büchern besteht? Natürlich nicht vollständig, also es ist schon noch ein wenig Platz für eine Küche und ein Schlafzimmer. Also nicht wirklich viel Platz, aber immerhin. Es wirkt von außen wie eine ganz normale Doppelhaushälfte. Im Inneren jedoch befinden sich 10 Tonnen Bücher, was einem Gewicht von fünf großen Autos entspricht.

Darüber hinaus stapeln sich noch weitere Tonnen Manuskripte, Handschriften und Zeitungen in allen möglichen und unmöglichen Winkeln in dem recht unscheinbaren Häuschen mit der Adresse „5 Hillway, London“. Hinter Rosensträuchern verborgen befand sich eine der wohl umfangreichsten Privatbibliotheken, die ein einzelner Mensch über einen Zeitraum von 75 Jahren angesammelt hatte.

Das Haus der zwanzigtausend Bücher“. Ein Haus, das selbst Geschichte schrieb, da es zur Heimstätte für den Querschnitt der Weltgeschichte wurde. Ein Haus, dessen magische Anziehungskraft den Intellektuellen ihrer Zeit nicht verborgen blieb und das so zum Salon der philosophischen und gesellschaftlichen Themen wurde. Ein Haus, dessen einzelne Zimmer sich wie kurze Kapitel einer Enzyklopädie aneinander reihten und auf diese Art und Weise ein ganzes Leben erzählten. Es war das Haus und das Lebenswerk von Chimen Abramsky.

Das Haus der zwanzigtausend Bücher - Sasha Abramsky

Das Haus der zwanzigtausend Bücher – Sasha Abramsky

Und genau mit diesem 1916 geborenen Sohn eines Rabbiners kommen wir dem Geheimnis des Hauses näher. Sein ganzes Leben war von seinem jüdischen Glauben gekennzeichnet. Im Positiven, wie im Negativen. Positiv, weil er von Kindesbeinen an mit Büchern, Schriftrollen und mündlichen Überlieferungen aufgewachsen ist, den Wert von Büchern sehr zu schätzen lernte und schon junger Mann mit den gelehrtesten Köpfen seiner Zeit über Religion und Philosophie diskutieren konnte.

Negativ, weil der er zeitlebens mit den Ressentiments gegenüber seiner Religion konfrontiert wurde. Nach der Verhaftung seines Vaters durch das stalinistische Regime und dessen Verurteilung zu fünf Jahren Zwangsarbeit durfte die Familie später nach England ausreisen. Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges unterbrach sein Studium in Jerusalem und somit blieb ihm in jeglicher Hinsicht nur seine Kreativität und sein Geist, sich einen beruflichen Weg ohne jegliche Ausbildung zu suchen. Chimen Abramsky entwickelte sich zum wohl größten autodidaktischen Intellektuellen im jungen England der Nachkriegszeit.

Der vielseitig interessierte „Privat-Gelehrte“, dessen tiefe innere Verwurzelung im Judentum und seine große Begeisterung für gesellschaftspolitische und philosophische Themen als Triebfedern seiner literarischen Sammelleidenschaft zu bezeichnen sind, scharte Bücher, Handschriften und extrem seltene Werke um sich. Sein Ansehen stieg, während seine Tätigkeit als Buchhändler immer größeren Raum im Leben einnahm. In den großen Auktionshäusern war er berühmt für seine Spürnase und im Laufe der Zeit gelang es ihm zwar, unglaubliche Buchschätze in seine Sammlung zu integrieren, aber er konnte sich von keinem einzigen Buch mehr trennen

Das Haus der zwanzigtausend Bücher - Sasha Abramsky

Das Haus der zwanzigtausend Bücher – Sasha Abramsky

So entstand in 75 Jahren das „Haus der zwanzigtausend Bücher“. Ein geschützter Raum für heilige, verbotene und heiß diskutierte Schriften. Ein Ort, an dem sich sowohl Marx, Spinoza als auch Maimonides in stiller Eintracht die Regale oder den Fußboden zu teilen hatten. Geprägt von frühen Grundzügen des Sozialismus und geschockt vom Holocaust des Dritten Reichs wollte Chimen Abramsky um jeden Preis bewahren, was für die Allgemeinheit zu bewahren ist.

Er schirmte sich selbst mit seinen Büchern und dem erworbenen Wissen ab, er errichtete Mauern aus Büchern, hinter denen er sich verstecken konnte und in die er nur ein paar wenige handverlesene Menschen eindringen ließ. Seine Angst vor Feuer und dem Verlust seiner Bibliothek bekämpfte er mit der unüberschaubaren Masse, mit der er sich beharrlich umgab. Irgendwas würde schon übrigbleiben, selbst wenn das ganze Haus abbrannte.

Er war zeitlebens besessen von Büchern. Sie waren sein Lebenselixier. Er las, um sich selbst zu fühlen, er las, um zu spüren, dass er existierte und er las im hohen Alter, um dem körperlichen Verfall mit geistiger Vollbeschäftigung entgegenzutreten. Bücher waren Teil seiner Sinnsuche und gaben seinem Streben nach Wissen Halt. Aus dem Extrakt der gesellschaftspolitischen Publikationen, aus ihren sehr extremen Positionen filterte er sein eigenes differenziertes Weltbild heraus. Der Sud der großen Denker.

Das Haus der zwanzigtausend Bücher - Sasha Abramsky

Das Haus der zwanzigtausend Bücher – Sasha Abramsky

Seine Leidenschaft machte vor keinem Raum des Hauses Halt. Wissenschaftler hätten zu jedem Zeitpunkt in diesem unscheinbaren Haus mehr Schätze geborgen, als beim Brand der Bibliothek von Alexandria im Feuer verlorengingen. Chimen war Meister der Gleichnisse, konnte zitieren, als habe er die Texte selbst verfasst und war sich selbst der einzige Kompass im Wirrwarr seiner intellektuellen „Samenbank“.

Der Weg von einem Zimmer zum anderen glich dem Weg durch die Geschichte des Denkens. Jedes einzelne aufgeschlagene Buch löste eine ewig vorhandene Kette aus Ereignissen erneut aus und belebte die bewegte Vergangenheit. Er erschuf eine eigene Welt, die nur ihm zugänglich war. Und während er seiner Leidenschaft exzessiv frönte, ergab sich seine Frau keineswegs in ihr tristes Schicksal am Rande der Bücher. Sie wurde zur legendären Gastgeberin innerhalb eines Salons des freien Denkens. Sie brachte ihren Mann ständig mit der Außenwelt in Kontakt und hielt das eigentliche Leben innerhalb des Hauses zusammen.

Sasha Abramsky hat diese Geschichte von frühester Kindheit an erlebt. Für ihn war das kleine Haus seiner Großeltern zeitlebens die Heimat der großen Mysterien und Geheimnisse. Sein Großvater brachte ihn schrittweise und behutsam in Kontakt mit dieser Welt und in den wachen Erinnerungen des Enkels wirkt Chimen Abramsky weder schrullig noch seltsam. Dieser Enkel ist es, der seinem Großvater mit diesem Buch ein ewiges Denkmal setzt. Und dies zu einem Zeitpunkt, in dem dessen Lebenswerk in Selbstauflösung begriffen ist. „Das Haus der zwanzigtausend Bücher“ beginnt mit dem Tod des großen Denkers und Sammlers. Es beginnt mit dem finalen Übertritt der legendären und einzigartigen Bibliothek vom Jetzt ins Einst. Es beginnt mit dem ENDE.

Das Haus der zwanzigtausend Bücher - Sasha Abramsky

Das Haus der zwanzigtausend Bücher – Sasha Abramsky

Selten habe ich in einem Buch die Macht der Bücher mehr gespürt. Selten hat mich die Liebeserklärung eines Enkels so sehr bei den eigenen Wurzeln gepackt. Selten zuvor hatte ich das flaue Gefühl, angesichts der Werke, die hier beschrieben werden in meinem kleinen Bücherreich nur von Banalitäten umgeben zu sein. Selten fühlte ich mich als Leser so klein. Selten habe ich Bücher so sehr begehrt, obwohl ich weiß, dass ich sie nicht verstehen würde. Selten habe so gerne gelesen..

Ja, dies ist zweifelsohne ein Buch über Bücher, aber Leser, die auf der Suche nach den Twains oder Tolstois sind, werden enttäuscht. Hier dominiert die Philosophie, hier geht es um die intellektuelle Manifestation des geschriebenen Wortes in Religion und Politik. Hier geht es um die soziale Relevanz von Literatur. Aber nicht bange machen lassen. Hier staubt nichts, hier ist nicht muffig, oder vermodert. Sasha Abramsky führt uns mit seinen staunenden Augen zum letzten Mal durch ein Haus, dessen Inhalt heute Vergangenheit ist.

Er erklärt uns die seltsamen Schatten, die Bücher in einem Schlafzimmer werfen, zeigt uns Kleinode der Sammlung seines Großvaters und die größten Schätze, die man sich nur denken kann. Und dabei erzählt er die Geschichte eines Mannes, der gegen die Vergänglichkeit kämpfte und scheinbar verloren hatte. In alle Winde zerstreut ist das große Erbe. Unrettbar vergangen ist der rote Faden, der alles verband. Und doch hat Chimen Abramsky etwas hinterlassen, das unvergessen bleibt. Einen Enkel, der ihm die Ehre erwies, „Das Haus der zwanzigtausend Bücher“ unsterblich zu machen.

Das Haus der zwanzigtausend Bücher - Sasha Abramsky

Das Haus der zwanzigtausend Bücher – Sasha Abramsky – Hier geht es weiter…

Ein perfektes Buch für bibliophile Menschen, die auf der Suche nach der Macht der Bücher sind. Ein gefundenes Fressen für Liebhaber des Romans von Carlos Maria Dominguez „Das Papierhaus“. Obsessiv, bibliophil, lehrreich und einfach zu intelligent, um wahr zu sein. Abramskys Haus ist ein wahrer Traum.

Und ganz nebenbei die größte Versuchung für Bibliophile. Ich bin ihr erlegen und konnte nicht widerstehen, zumindest eines der Bücher zu besitzen, die hier eine Rolle spielen. Kunde von Nirgendwo von William Morris, eine Utopie aus dem Jahr 1890 ist nun Teil meines Hauses der unter zwanzigtausend Bücher. Aber ich arbeite dran.

Julias Blick auf dieses Bücherhaus ist mehr als lesenswert. Herzensrezension.

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