Frauen lieben Schreiben

Frauen lieben schreiben - astrolibrium

Frauen lieben Schreiben. Das Kalenderprojekt der kleinen literarischen Sternwarte im Jahr 2020. Literaturpreise, Führungspositionen in der Verlagsgesellschaft, die Präsenz in der öffentlichen Wahrnehmung. Frauen sind unterrepräsentiert, fast unsichtbar in der vielfältigen Welt des geschriebenen Wortes. Viele Initiativen versuchen, Rollenbilder zu verändern und zu korrigieren. Und doch schlagen traditionelle Klischees durch und sind ursächlich für den Stillstand in diesem Bereich. Der Kalender Frauen lieben Lesen war für mich Anlass genug, die Rolle der Frau als Schriftstellerin in einem eigenen Kalender in den Vordergrund zu stellen. Sie sind nicht im passiven Rollenbild verhaftet. Ich habe „meine“ Herzensautorinnen gebeten, auf meinen monatlichen Kalenderblättern Flagge zu zeigen. #FrauenliebenSchreiben. Folgt diesem Motto durch ein erlesenes Jahr.

Februar 2020

Frauen lieben schreiben - astrolibrium

Frauen lieben Schreiben – Nina George

NINA GEORGE. Bestsellerautorin, Wortkünstlerin, Sichtbarkeits-Aktivistin für Frauen in einer vielfältigen Literaturwelt, Initiatorin des Projektes #frauenzählen, Präsidentin des European Writers` Council, dem Dachverband von derzeit 38 Schriftstellerinnen und Übersetzerinnen-Verbänden, eloquente Gesprächspartnerin, wandlungsfähige Autorin voller Ideenreichtum, Social-Media-Profi und Urheberrechtsverfechterin. Ich begegnete ihr auf meiner Lesereise durch die „Schönheit der Nacht“ und bin ihr extrem dankbar, dass sie die „Leuchttürmin“ dieses Kalenderprojektes ist. Ihre Strahlkraft ist exorbitant und eines ihrer Zitate steht für alles, was diese Autorin so geheimnisvoll und erfolgreich macht.

„Wie viele Frauen ist eine Frau?
Und wie viele Jahre fließen dahin, bis eine Frau das Eigene gefunden hat? Und hat die Zeit dann noch eine Nische für das, wer sie wirklich ist, für ihre Pläne, ihre Gedanken, für den Reichtum ihrer Fähigkeiten – oder ist die Zeit zugeziegelt mit den Dingen, die sie tagtäglich tut und tun muss?“

März 2020

Frauen lieben Schreiben - Alex Beer - Astrolibrium

Frauen lieben Schreiben – Alex Beer

Alex Beer, österreichische Krimiautorin von Format, Parallelwelten-Sucherin und Intensiv-Schriftstellerin mit dem Fachgebiet Wiederbelebung der Vergangenheit. Was mit Daniela Larcher begann, hat sich unter dem Pseudonym Alex Beer in einen wahren Prachtfalter der Literaturszene entpuppt, die August-Emmerich-Reihe sorgt international für Furore. Renommierte Literaturpreise pflastern ihren Weg und die zeitlose Relevanz ihrer Themen steht für das Werk der Autorin. Politische Wellenbewegungen im Wandel der Zeit sind ihr Metier. Sie erhebt ihre Stime gegen Ausgrenzung, Unterdrückung und Machtmissbrauch. Ihre Protagonisten sind nicht skizziert. Sie stehen farbenfroh, kantig und facettenreich mitten im Leben. Wenn Cornelius Obonya ihre historischen Romane mit seiner Stimme zum Hörbuch-Leben erweckt, verdient das Duo Wienfernale seinen Namen.

Ich danke der Preisträgerin des Österreichischen Krimipreises nicht nur für ihre brillant erzählten Romane, die einen festen Platz in meinem Lesen haben, ich danke ganz besonders für die Ehre, mein Kalenderblatt März 2020 zu einem Ereignis werden zu lassen. Hier geht`s zu ihrer August-Emmerich-Reihe auf AstroLibrium, die schon bald mit Das schwarze Band fortgesetzt wird. Und PS: Solltet Ihr Alex Beer in einer Buchhandlung begegnen. Nicht wundern, sie neigt dazu, ihre Bücher ins Schaufester zu schmuggeln. Danke Daniela, Alex für diese relevanten Zeitscheibenfenster mit tiefer Botschaft für die heutige Zeit.

April 2020

Frauen lieben Schreiben - Olivia Mae - AstroLibrium

Frauen lieben Schreiben – Olivia Mae

Selfpublisher sind von der derzeitigen Corona-Krise extrem betroffen. Deshalb ist das Kalenderblatt April einer wahren „Selfmadewoman“ gewidmet. Olivia Mae lebt und schreibt in Österreich. Und nicht nur das. Sie zeichnet verantwortlich für den Druck der Bücher, den Vertrieb, das Lektorat, Marketing-Aktivitäten, Merchandising sowie Social-Media-Kampagnen. Olivia Mae ist Autorin und Verlag in einer Person. Ihre Community wächst, ihr Erzählstil setzt sich durch und ihre Bücher erfreuen sich inzwischen großer Beliebtheit. Sie bewegt nicht nur sich, sondern auch ihre Leser. Ihre Dynamik beweist, dass nicht nur Bill Gates in seiner Garage etwas Großes erreichen konnte. Ohne Inhalt jedoch ist die beste Autorin aufgeschmissen. Und genau dieser literarische Inhalt steht für ihr Schreiben. Die Buchreihe Requia ist mehr als ein Geheimtipp. Gerade entsteht der vierte Teil. Stellvertretend für alle Selfmadewomen dieser Tage wünsche ich mir für Olivia Mae mehr Sichtbarkeit und öffentliche Wahrnehmung. Unabhängig und auf sich gestellt. Das verdient zumindest einen Blick auf ihr Schaffen. „Requiafiziert“ euch…

Mai 2020

Frauen lieben Schreiben - Brigitte Riebe - AstroLibrium

Frauen lieben Schreiben – Brigitte Riebe

Der Wonnemonat Mai ermöglicht es mir, eine wahre Grande Dame der Literatur zu ehren. Brigitte RiebeDie promovierte Historikerin, ehemalige Verlagslektorin und konstante Bestseller-Autorin ist, wenn es um ihre Bücher geht, kein stilles Wasser. Sie sprudelt vor Ideenreichtum, lässt kaum eine historische Epoche unberührt und fließt mit unaufhaltsamer Intensität durch die literarische Landschaft. Ob Venedig, der Bodensee, Köln oder ihr geliebtes München. Viele dieser Schauplätze sind durch ihre Geschichten untrennbar mit ihrem Namen verbunden. Historische Relevanz prägt ihr Schreiben. Mit der Pestmagd schrieb sie schon fast ein historisches Standardwerk zur Bewältigung einer Seuchenkrise. Marlenes Geheimnis thematisierte Flucht und Vertreibung. Eine bewegende Geschichte über tief verwurzelte Erinnerungen, die oft ungeteilt bleiben. Die in diesen Tagen finalisierte „Ku´damm-Trilogie„ stellte einen weiteren Höhepunkt ihres facettenreichen Schaffens dar.

Brigitte Riebe ist authentisch, nahbar und liebenswert. Eine Autorin ohne Allüren, was sie bei ihren Fans umso beliebter macht. Ihre Social-Media-Auftritte sind exemplarisch für ihre Fähigkeit, echte Bindungen zu erzeugen. Und nicht nur das. Dieser literarische Fluss verzweigt sich in bedeutende Nebenarme, die nicht viele kennen. Einer davon ist ein Pseudonym, unter dem Brigitte Riebe ebenso erfolgreich ist. (Das jedoch bleibt ein Geheimnis). Ein anderes Geheimnis lüfte ich ganz zaghaft mit einem Zitat: Sie ist nicht nur Erfolgsautorin, sondern Fürsprecherin junger Schriftsteller und Geburtshelferin bei ihren ersten großen Schritten auf dem literarischen Parkett.

Dazu sagt der Dresdner Bestseller-Autor Frank Goldammer, Verfasser der „Max-Heller-Krimireihe„, der mit „Der Angstmann“ den Durchbruch schaffte:

„Brigitte hat mir einen ersten wirklichen Einblick in die Branche verschafft, hat mir entscheidende Hinweise und Ratschläge gegeben und ich kann sagen, ohne sie hätte es Max Heller in dieser Form vermutlich nicht gegeben.“

Danke: Brigitte für Deine Zusage und Frank für das Lüften des Geheimnisses…

Juni 2020

Frauen lieben Schreiben - Stefanie Hasse - AstroLibrium

Frauen lieben Schreiben – Stefanie Hasse

Den Juni meines literarisch-femininen Kalenderprojekts möchte ich einer wahren „Gestaltwandlerin“ widmen. Man begegnet ihr in der Literaturwelt in vielen Rollen, in denen sie zu brillieren weiß. Einerseits ist sie Blogger-Kollegin und schreibt mit ihrem Mann Kay seit Jahren erfolgreich auf „his & her books“. Sie weiß um die Aussagekraft von Rezensionen, ist in „unserer“ Szene bestens vernetzt und geschätzt. Andererseits hat sich Stefanie Hasse inzwischen einen Namen als Schriftstellerin gemacht. Ihr Weg begann vorsichtig und doch fulminant als Selfpublisherin und es war nur eine Frage der Zeit, bis die großen Publikumsverlage auf sie aufmerksam wurden. Jetzt begegnet man ihr in ihrer Autorenwelt, in der ein prall gefülltes Portfolio fantasievoller Romane auf ihre geneigte Leserschaft warten.

Steffi ist authentisch und wahrhaftig, wenn es darum geht, mit Menschen in Kontakt zu treten. Sie ist keine Marke, kein Literaturbetrieb. Sie ist getrieben von Leidenschaft und Hingabe zum geschriebenen Wort. Sie erzeugt Bindung und Nähe, versprüht einen unglaublich natürlichen Charme und besitzt die Gabe, Geschichten zu erzählen, die nur sie erzählen kann. Ihre Stärken sind der direkte Kontakt zum Lesenden, die Nähe beim Buchevent, die Zuneigung zu den Menschen, die ihr literarisch und persönlich folgen.

Ihr neuer Roman ist schon in aller Munde, wenn er in diesen Stunden erscheint. Sie hat voller Vorfreude darauf hingearbeitet und kämpft nun wie viele Autoren damit, einen neuen Roman ohne Lesungen, Signierstunden und weitere Events sichtbar zu machen. „Pretty Dead: Wenn zwei sich lieben, stirbt die Dritte“ erscheint zeitgleich mit dieser Juni-Ausgabe meines Kalenders „Frauen lieben Schreiben“. Und doch werbe ich nicht für dieses Buch. Ich werbe, seit wir uns kennen, für eine Bloggerin und Autorin, die für mich persönlich zu den liebens- und lesenswertesten Erscheinungen der Buchbranche gehört. Danke Steffi, für die spontane Bereitschaft, mein „Juni-Calendar-Girl“ zu sein.

Hier ein Radio-Interview noch vor ihrem großen Durchbruch

Juli 2020

Frauen lieben Schreiben - Ursula Poznanski - Astrolibrium

Frauen lieben Schreiben – Ursula Poznanski

Ich bezeichne sie seit Jahren liebevoll als Fluchthelferin meines Lesens. Sie hat mich zum Weltrekordhalter der Verfolgungsjagden durch ihre Romane gemacht. Wenn ich an sie denke, schnüre ich in Gedanken meine Laufschuhe, um ihrem Tempo folgen zu können. Ihre literarische Vita ist eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Seit Jahren schreiben ihre Thriller ganz eigene Geschichten. Sie fesselt Jugendliche, weil sie ihren Thrillern Themen zugrundelegt, mit denen man sich identifizieren kann. Es geht ihr um Zugehörigkeitsgefühl, Abenteuerlust, Individualität, Privatsphäre und Fluchtstreben aus dem tristen Alltag. Das macht ihre Bücher relevant und greifbar. Sie erreicht mit ihren Erwachsenen-Thrillern eine Zielgruppe, die das Spannende liebt, zugleich jedoch nicht unbedingt im Blut waten muss, um vom Hocker gerissen zu werden. Sie ist eine große literarische Tiefenpsychologin, auf deren Couch ich viele Monate verbracht habe.

Nach zahllosen Rezensionen und einem Radiointerview ist es mir eine besondere Ehre, das Kalenderblatt Juli 2020 Ursula Poznanski zu widmen. Begegnungen mit ihr sind von einer besonderen Herzlichkeit geprägt. Sie beweist bei ihren Auftritten im Real Life und in den sozialen Medien Haltung und vertritt ihre Meinung konsequent. Sie ist Vorbild, wenn es darum geht, eine weltoffene Geisteshaltung zu kommunizieren. Ich war fasziniert von ihrem genialen Coup, ihren legendären Jugendthriller „Erebos“ nach zehn Jahren fortzusetzen. Die österreichische Vollblutautorin mit Bestsellergarantie hat auch in diesem Jahr noch ein heißes Eisen im Feuer. „Cryptos“ erscheint im August und entführt uns erneut in ein typisches und doch ganz neues Poznanski-Universum. Eine Welt danach. Eine Welt nach dem Klima-Kollaps und eine Welt, in der sich eine junge Frau in ihre digitale Welt gerettet hat. Die Weltendesignerin pflegt ihre virtuellen Lieblingsorte mit Hingabe, bis sich ein spektakuläres Verbrechen ereignet, das sie zum Handeln zwingt. Ich werde Lesen, hören und rezensieren. Und glaubt mir, ohne meine Sportschuhe werde ich mich „Cryptos“ nicht nähern.

Liebe Ursula. Ich danke sehr herzlich für die Bereitschaft, dem Kalender Frauen lieben Schreiben im Juli Gesicht und Löwenmähne zu verleihen.

August 2020

Frauen lieben Schreiben - Petra Hartlieb - Astrolibrium

Frauen lieben Schreiben – Petra Hartlieb

Ihre literarische Jobdescription könnte facettenreicher nicht sein. Vergleichen wir ihr Schaffen mit der Musikwelt, fällt sofort der Begriff „Singer – Songwriter“ ins Auge, womit wir schon ganz nah dran sind an einer echten „Hybridin“ der Literaturszene. Sie ist ein „Writer – Bookseller“ in Reinstform. Petra Hartlieb ist nicht nur Erfolgsautorin, sie hat mit „Meine wundervolle Buchhandlung“ nicht nur den Jakobsweg bibliophiler Leidenschaft beschritten und vom steinigen Weg der Gründung einer Buchhandlung im Herzen von Wien erzählt, „Hartliebs Bücher“ hat sich inzwischen mit zwei Filialen zum Dreh- und Angelpunkt der Wiener Literaturszene gemausert. Buchhandlungen mit Flair, Lesungsorte, Tankstellen der gebundenen und ungebundenen Leidenschaft, Hotspot für Leseratten und Bücherwürmer von nah und fern. Die Multigenialität aus Kreativität und Unternehmergeist lässt sich kaum in Worte fassen. Petra Hartlieb trifft es am besten.

Sie schreibt in ihrem Jahreszeitenzyklus über das literarische Wien. Es ist Marie, das Kindermädchens im Haushalt von Arthur Schnitzler, dem wir hier durch eine ruhig anmutende, doch hochemotionale Erzählung folgen dürfen. Nur der „Herbst in Wien“ scheint noch zu fehlen, bis nach Winter, Frühling und Sommer jene Quatro Stagioni der österreichischen Metropole vollendet sind. Petra Hartlieb stellt sich jeder Challenge und musste in diesem Jahr in doppelter Hinsicht die Folgen der Corona-Krise erleben. Ihr Blog ist Wegweiser und Hoffnungsträger in dieser Situation. Sehr lesenswert, ihre Wegbeschreibung durch einen Doppelschlag ins Herz der Buchhändlerin und Autorin.

Der August ist Petra Hartlieb deshalb in doppelter Hinsicht gewidmet. Ich danke für ihre Bereitschaft, sich in die illustre Gesellschaft ihrer Kolleginnen aus der Welt der Literatur zu begeben. Und ich bin immer noch extrem dankbar für ein besonderes Outtake aus einem Interview, das ich wie einen kleinen Schatz hüte. Ein signiertes Buch hat seine eigene Geschichte. Man kann sie nachlesen. Hier. 

September 2020

Frauen lieben Schreiben - Judith End (1981 - 2012) - AstroLibrium

Frauen lieben Schreiben – Judith End (1981 – 2012)

Judith End (1981 – 2012)

„Gott, was wäre ich ohne euch, die ihr mein Fluchtweg seid, mich entführt und einlullt mit eurer Phantasie und euren Worten. Mir Flügel schenkt, wann immer ich sie nötig brauche. Was wäre ich ohne eure Geschichten, die mich auffangen, bergen, nicht mehr loslassen. Solang ich lesen kann bin ich lebendig.“

Das ist eines meiner Lieblingszitate der Autorin, der ich den September in meinem literarischen Kalender „Frauen lieben Schreiben“ widme. Sie steht für mich hier nicht allein. Sie steht stellvertretend für alle Frauen, die Schicksalsschläge und schreckliche Diagnosen schreibend verarbeitet haben. Nicht, um Mitleid zu erzeugen, sondern eher um uns die Augen für das Schöne im Leben zu öffnen, um uns zu zeigen, was wirklich wichtig ist, und um das eigene Kämpferherz zu zeigen. Wichtige Botschaften hallen in diesen Erfahrungs- und Lebensberichten nach. Niemals aufgeben, Mut und Zuversicht nicht verlieren, sich weiter der Verantwortung für das eigene Leben und das Leben der Menschen im näheren Umfeld stellen. Eine Verantwortung, die man nicht teilen kann.

Judith End veröffentlichte 2010 ihr BuchSterben kommt nicht in Frage, Mama“. Sie schrieb über ihren Brustkrebs, die Auswirkungen dieser Diagnose auf ihren Alltag, über Ängste, Hoffnungen, Zweifel und den bewegenden Appell ihrer Tochter. Ihr Buch war sehr präsent in den Medien, Judith trat in Talkshows auf und gab auch mir damals ein Interview. Sie bezeichnete die Erkrankung als „Todesstrafe ohne Anhörung.“ Es ist viel Zeit vergangen, seit den positiven Signalen, die sie so optimistisch stimmten..

„Meine Immunabwehr ist nach wie vor nicht die beste, aber alles zusammen sind das nur Zipperlein mit denen ich ganz gut leben und einen normalen Alltag führen kann. Es geht mir gut. Ein herrlicher Satz!“

Ich konnte Judith nicht fragen, ob sie damit einverstanden ist, dem September ihr Gesicht zu verleihen. Sie starb am 20. Juni 2012. Sie hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Warum ich sie hier verewige? Sicher auch als Signal an alle, die sich mit der Liebe zur Literatur beschäftigen und diesem oder vergleichbaren Büchern ein Zuhause geben. Lasst sie nicht zur Momentaufnahme werden. Bleibt an der Seite der Menschen, die sich auf diese besondere Weise öffnen und vergesst sie nicht, wenn sich das letzte Kapitel ihres Lebensbuches für immer geschlossen hat. Danke Judith, für das Gefühl, dies hier schreiben zu dürfen. Meinen persönlichen Nachruf findet ihr hier.

Nachdenkliches – UnENDliches gegen den Lauf der Zeit 

Seid gespannt, wie es weitergeht.

9 Gedanken zu „Frauen lieben Schreiben

  1. Pingback: „Die rote Frau“ – Ein Fall für August Emmerich – Alex Beer | AstroLibrium

  2. Pingback: Ich erwarte die Ankunft des Teufels – Mary MacLane | AstroLibrium

  3. Ja, sie ist eine wahre literarische „Grande Dame“ und gehört ob ihrer faszinierenden Geschichten, aus den Federn all ihrer offenen und geschlossenen Pseudonymen, zu meinen Herzensautor*innen! Ich freue mich auf all ihre noch kommenden Geschichten. DANKE für das wundervolle Kalenderblatt!

    Ich finde, du solltest nächstes Jahr einen gedruckten Kalender 2021 anbieten, der alle diesjährigen Kalenderblätter enthält. Den würde ich mir sehr gerne an die Wand hängen. 🙂

    Herzliche Grüße vom monerl

  4. Brigitte Riebe kannte ich bisher noch nicht. Ku´damm Trilogie, ist das die Grundlage für die Filme? Die Empfehlung zeigt, ich muss den Namen im Blick behalten.
    Grüße nach München.

  5. Pingback: „Feuer und Glas“ von Brigitte Riebe – Geschichte trifft Fantasy | Archiv_AstroLibrium

  6. Pingback: CRYPTOS von Ursula Poznanski | AstroLibrium

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