„Ein Winter in Wien“ von Petra Hartlieb

Ist es in der heutigen Zeit möglich, Leser mit einer ganz einfach erzählten Romanze zu begeistern? Kann man einen Roman schreiben und publizieren, der in aller Zartheit wirkt wie ein scheues literarisches Reh, das sich kurz auf der bibliophilen Lichtung … Weiterlesen

„Die rote Frau“ – Ein Fall für August Emmerich – Alex Beer

Man nehme eine versierte Krimi-Autorin; einen an Morbidität kaum zu überbietenden Schauplatz; eine Zeitscheibe der Geschichte, die dem Szenario die Krone aufsetzt; ein Land, das gerade seine gekrönten Häupter verloren hat; ein Ermittler-Duo, das sich aus den Niederungen des eigenen … Weiterlesen

„Belladonna“ von Daša Drndić – Ein Vermächtnis

„Habent sua fata libelli“. Bücher haben ihre Schicksale. Dieses Zitat aus dem alten Gedicht von Terentianus Maurus hat sich in meinem Lesen schon oft bestätigt. Bücher tragen nicht nur ihre jeweils erzählte Geschichte in sich. Sie werden nicht losgelöst von … Weiterlesen

„Unter der Drachenwand“ von Arno Geiger

„Zwei, die für einige Zeit ihre Ruhe gefunden hatten, eine Ruhe, die nicht, wie so oft, mit Verlassenheit zu tun hatte, sondern mit Geborgenheit.“ Dieses Zitat steht für ein ganzes Buch. Es sind Worte, die primär romantisch klingen und auf den … Weiterlesen

„Ich war Hitlers Trauzeuge“ von Peter Keglevic

Ist das nicht ein Buchtitel, der so richtig neugierig macht? Ist das nicht herrlich und skurril, alleine nur über diese Behauptung nachzudenken? „Ich war Hitlers Trauzeuge“ von Peter Keglevic lässt uns schon bei dieser biografisch anmutenden Schlagzeile tief in unserem historischen … Weiterlesen