Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Absturz des Himmels von Reinhold Messner - AstroLibrium

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Er trägt die Verantwortung, er darf jetzt keinen Fehler machen, seinen Gast nicht beunruhigen. Wären sie weiter zum Gipfel gestiegen, wie dieser es wollte, sie säßen jetzt auf der anderen Seite, beim Abstieg, in der Falle: irgendwo, ohne Schutz, hoch oben am Berg.

Er muss es auch dieses Mal nach unten schaffen, ins Tal mit seinem Gast, zurück in ihr Leben. Nur noch einmal. Er trägt die Verantwortung.

Es gibt Sätze, die in sich bereits ganze Geschichten erzählen. Sätze, die in sich zu toben scheinen, die alle Gefahren dieser Welt heraufbeschwören und nach Auswegen suchen, wo es scheinbar keine Rettung gibt. Es sind diese Sätze, die dazu verleiten, sich der verborgenen Geschichte noch mehr zu nähern. Auch wenn man dabei selbst in akute Lesensgefahr geraten sollte. Man kann nicht anders.

Absturz des Himmels“ von Reinhold Messner (Fischer Verlag) verdeutlicht schon mit diesen Worten im einleitenden Kapitel, dass wir es nicht nur mit einem Sachbuch über die Erstbesteigung des Matterhorns zu tun haben. Es sind diese Sätze des großen und nicht immer unumstrittenen Extrembergsteigers, die seine Leser zu einer Seilschaft formen, und sie in einer alpinen Todeszone auf Gedeih und Verderb der Intuition und dem Verantwortungsbewusstsein des Bergführers ausliefern. Und dies in der Hoffnung, zurück ins Leben zu kommen. Nur noch einmal.

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Reinhold Messner ist wohl der berufenste Experte, der sich ein Urteil erlauben darf und kann, welche fatalen Umstände 1865 zum „Absturz des Himmels“ am Matterhorn führten. Er weiß, worüber er schreibt, wenn er seine Leser zu einer Erstbesteigung anseilt, sie die Vorbereitungen erleben lässt und ihnen den inneren Druck vermittelt, der mit einer solchen Unternehmung einhergeht. Der Erste zu sein. Das unterscheidet einen solchen Gipfelsturm von allen anderen Versuchen, einen Berg zu bezwingen.

Sein Traum gilt dem Gipfel des Matterhorns. Dafür braucht er keine Erklärung. Er will nur als Erster dort oben stehen. Mit den Leuten aus seinem Tal.

Eine Erstbesteigung ist verbunden mit Ruhm. Ein solcher Erfolg kann von keinem Zweiten auf der Welt wiederholt werden und dafür sind die Pioniere am Berg seit jeher bereit gewesen, besondere Risiken auf sich zu nehmen. Es gibt keine Routen, denen man folgen kann, keine Alternativen und Erfahrungswerte. Der Erste zu sein heißt, das Ungesehene zu sehen, das Unbetretene zu betreten und Spuren zu hinterlassen, die einzigartig sind.

Reinhold Messner weiß wovon er schreibt, wenn er den Individualisten und Egoisten am Berg beschreibt und ihn vom Bergführer unterscheidet, der für eine solche Tour engagiert wird und die volle Verantwortung trägt. Nicht nur für sich selbst, sondern eine Verantwortung, die weiter reicht. Verantwortung für die „Gäste“, die zu führen sind und die Verantwortung für eine ganze Zunft von Bergführern eines kleinen Ortes, die durch einen Misserfolg in Verruf geraten würde. Es ist eine große Last, die man zu tragen hat, wenn man keinen Alleingang wagt.

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Diese beiden Perspektiven zeichnen „Absturz des Himmels“ aus. Messner versetzt sich selbst und seine Bergleser in zwei völlig unterschiedliche Ausgangssituationen, die historisch verbrieft sind, in dieser Kombination aber bisher nicht in einer gemeinsamen Geschichte erzählt wurden. Jedenfalls nicht in der Tiefe der Charakterzeichungen, die Messner wohl deshalb so präzise gelingt, weil er diese beiden Seelen in seiner eigenen Brust fühlt.

Beide Seiten sind ihm absolut nicht fremd, da er selbst als extremer Draufgänger alle Grenzen der bekannten Bergsteiger-Welt gesprengt hat und dabei schon fast im Vorbeigehen alle Rekorde brach, die man sich im alpinen Bereich vorstellen kann. Hierbei war er für sich selbst verantwortlich, konnte alle Risiken eingehen, die er zu tragen bereit war, da er ganz allein die Konsequenzen zu tragen hatte. Aber auch die Perspektive dessen, der rein funktionaler Teil einer Seilschaft ist, Verantwortung trägt und keinen Alleingang wagen sollte, ist tief in ihm verankert, weil er genau in diesem Bereich sein größtes alpines und menschliches Debakel erlebte. (Siehe Video)

Umso verständlicher ist es, dass er uns im „Absturz des Himmels“ beide Extreme vor Augen führt. Wir lernen den sehr von sich überzeugten jugendlichen Gipfelstürmer Edward Whymper kennen, der nur ein Ziel kennt: Rauf aufs Matterhorn. Als Erster. Koste es, was es wolle. Unzählige seiner Versuche scheiterten. Von allen Seiten hatte er sich dem Matterhorn genähert. Mit wahren Engelszungen hatte er so oft versucht, die fähigsten Bergführer zu engagieren, die ihm den Weg weisen sollten.

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Whymper selbst wollte dabei jedoch im Mittelpunkt stehen. Bergführer waren für ihn Mittel zum Zweck. Keinesfalls sollte auch nur ein kleines Quäntchen Ruhm auf sie abfärben. Whymper war ein absoluter Egozentriker, wenn es darum ging, seine Ziele zu erreichen. Nur ein einziges Ziel blieb ihm dauerhaft verwehrt. Den besten Bergführer zu engagieren. Jean-Antoine Carrel galt zur damaligen Zeit als der fähigste Führer, wenn es darum ging, das Matterhorn zu bezwingen.

Carrel war der komplette menschliche Gegenentwurf zum Edward Whymper. Er fühlte die Verantwortung. Er entschied selbständig für die ihm anvertraute Seilschaft. Er ging keine Risiken ein, die nicht zu verantworten waren. Carrel war das, was man als den echten Prototypen des verantwortungsvollen Expeditionsleiters bezeichnen kann. Lieber scheitern, als auch nur einen Mann verlieren. Das war sein Mantra. Und deshalb kamen Whymper und Carrel niemals zusammen, wenn es darum ging, den Gipfelsturm zu wagen.

Als Edward Whymper erfährt, dass Jean-Antoine Carrel im Auftrag italienischer Alpinisten eine Seilschaft aufs Matterhorn führt, wird aus der Erstbesteigung des Matterhorns ein wahres Wettrennen auf den Gipfel. Nur hat Carrel keine Ahnung, was Whymper plant. Als sich die Italiener dem höchsten Punkt des Berges langsam nähern hören sie schon die Sieger über ihnen feiern. Whymper steht auf dem Gipfel, winkt ihnen überlegen zu und krönt seinen Erfolg dadurch, dass er Steine nach unten wirft. Er hatte es tatsächlich geschafft, mit einer zufällig zusammengewürfelten Seilschaft den Berg zu besiegen. Er war der Erste!

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Reinhold Messner holt weit aus, um diese Leistung greifbar zu machen. Er besteigt das Matterhorn mit zwei Seilschaften. Er ist bei Whymper und seiner Zufalls-Truppe und er klettert mit Carrel. Bedächtig und langsam, bestens ausgerüstet. Messner lässt die Faszination eines solchen Unternehmens spürbar werden und doch lässt er auch keinen Zweifel daran, mit wem wir lieber unterwegs wären. Und die Geschichte bestätigt die Bedenken der Leser. Whympers Seilschaft stürzt beim Abstieg ab. Das Seil reißt. Nur er selbst und zwei seiner Bergführer überleben durch einen Zufall.

Ein Desaster. Eine Katastrophe. Aus der Erstbesteigung wird eine Niederlage und die Weltpresse beginnt Whymper zu zerreißen. Aber ebenso wenig, wie er den Ruhm teilen wollte, ist er nun bereit Verantwortung zu übernehmen und scheut keine Verleumdung, die überlebenden Bergführer zu diskreditieren. Whymper bleibt der Egozentriker, den man kannte. Carrel war und blieb der heimliche Held von der anderen Seite, der jedoch in Vergessenheit geriet, weil Verantwortung vom schnellen Ruhm überflügelt wurde.

Reinhold Messner erklärt die wahren Gründe für den tragischen Absturz. Er zitiert aus Whympers Quellen und analysiert scharf, welche Fehler gemacht wurden. Und dabei beleuchtet er die menschliche Seite hinter dem Drama mehr als genau. Whymper als geschlagener Sieger und Carrel als besiegter moralischer Gewinner. Die Lehren darf man selbst ziehen. Auch dafür lässt Reinhold Messner Raum. Es ist ein schmaler Grat den er beschreibt – nicht nur für uns Leser. Auch für ihn selbst scheint dieses Buch eine Aufarbeitung zum Thema Verantwortung zu sein.

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Absturz des Himmels von Reinhold Messner

Denn Messner ist in völliger Empathie mit den beiden Menschen verbunden, die er beschreibt. Er selbst war David Whymper, als er bei der Erstbesteigung des Nanga Parbat einen Alleingang wagte, den man ihm bis heute vorwirft. Er selbst war Jean-Antoine Carrel, als er seinen Bruder, der ihm überraschend folgte, zu retten versuchte. Er selbst war wie David Whymper, als er nach dem Absturz seines Bruders am Nanga Parbat von der internationalen Presse wie eine Sau durch die Bergwelt getrieben wurde. Er selbst ist wie Jean-Antoine Carrel, weil er den Absturz von Günter niemals verwunden hat. Die Verantwortung wog schwer. Sie wiegt schwer.

Reinhold Messner beschreibt zwei Extreme, die in ihm selbst einen ewigen Kampf zu führen scheinen und die er vielleicht niemals in seiner aktiven Karriere miteinander in Einklang bringen konnte. Vielleicht ist „Absturz des Himmels“ viel mehr als nur ein Buch über die Erstbesteigung des Matterhorns. Vielleicht ist dieses Buch viel mehr als der Versuch, die Begriffe „Verantwortung“ und „Schuld“ am Berg neu zu definieren. Für Reinhold Messner ist es mehr als nur ein Buch. Das macht es so ergreifend greifbar.

Dies ist nicht meine erste Reise auf einen Gipfel. Die Katastrophe am Mount Everest sorgte damals für unglaubliche Schlagzeilen und der Weltbestseller von Jon Krakauer „In eisige Höhen“ galt lange als authentischer Bericht über die Abläufe des Dramas. Wir haben die Bücher all jener Menschen gelesen, die mit Krakauer am Everest waren. Auch hier geht es um Verantwortung und Schuld. Auch hier geht es um Bewältigung. Vielleicht klettern Sie auch in dieser Seilschaft mit. Buchblick und Bergblick in einer Reportage.

Klettern Sie gut.  Schauen Sie doch einfach in der Buchhandlung Calliebe vorbei, wenn sie diese alpine Gratwanderung selbst erlesen wollen. 

Tod in eisigen Höhen - Eine Reportage- AstroLibrium

Tod in eisigen Höhen – Eine Reportage

Landezone der Artikelspringer im Advent 2015

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22 Gedanken zu „Absturz des Himmels von Reinhold Messner

  1. Pingback: Gipfelsturm – Tod in eisigen Höhen – Eine Reportage | Archiv_AstroLibrium

  2. Oh Eulchen, ich mag die Kälte auch nicht, brrrrr….. schnell weg hier! Da hinten ist eine Schneepiste, komm, wir rasen mit dem Schlitten ins Tal. Dort wartet eine dicke Kuscheldecke und eine heiße Tasse Tee zum Aufwärmen auf uns. Rutsch……….

  3. Sich mal wagemutig aus einem Helikopter abseil, um das kleine Eulchen zu retten. Liebe kleine Eule, ich habe gerade dein Hilferuf gelesen und bin gleich hier hoch geflogen, um dich zu retten. Man ist das hier bitterlich kalt, komm, reich mir deinen Flügel, dann setze ich dich wieder sicher und geborgen auf die Boden ab! Hab keine Angst mehr, jetzt wird alles gut!

  4. Oh mein Gott, ich bin auch da, die Seilschaften funktionieren hier einwandfrei! Siehst Du Reneulchen, jetzt wird alles gut! Du musst keine Angst mehr haben und frieren schon gar nicht! In Deinem potenziellen neuen Nest warten zwei Geschwister und viele gute Geschichten, die Dir nicht nur das Herz wärmen.

  5. Liebe Rentiereule, habe Steigeisen, Eispickel, ein Seil und Wagemut mitgebracht, zudem Verpflegung und Zelt mit Schlafsack. Habe Mut, wir schaffen es! Hoffe nur, dass wenigstens Du schwindelfrei bist ….

  6. Armes kleines Reneulchen, bald wirst du erlöst…halte durch! Ein schönes, kuscheliges Zuhause ist in Sicht. Da kannst du dich ausruhen und aufwärmen. Wünsche dir viel Glück für deine Reise.

  7. Hallo kleine Eule,

    trotz meiner Internetdiät, die übrigens die erste und wohl auch die einzige Diät ist, die ich je machen werde, habe ich deinen Hilfeschrei gehört.
    Es gibt total viele Dinge, die ich nur ein einziges Mal mache oder gemacht habe, wie zum Beispiel einen Pullover stricken, eine Hose nähen, einen Fallschirmsprung, heiraten, auf einen Berg klettern … Einiges davon muss man glaube ich auch nur einmal machen – damit es seinen Zauber nicht verliert. Und ganz besonders, wenn es beim ersten Mal klasse war und super funktioniert hat – beim nächsten Mal könnte es ja schlechter werden 😉
    Lange Rede kurzer Sinn: Ich werde jetzt zum ersten und wahrscheinlich einzigen Mal „beamen“ – geht am schnellsten und du musst nicht länger frieren. Hier ist es schön warm und Eulengesellschaft ist auch vorhanden. Whoopee, die Weihnachtseule freut sich schon. Ich hoffe es klappt 🙂
    bssssssssss … *schwupps*

  8. Huhu Eulchen, geht’s dir gut?
    Ich zittere und bibbere in diesen eisigen Höhen, scheinbar bin ich als FrostbEule (hihi!) nicht für den Gipfelsturm geschaffen! Wie wäre es, wenn du einfach in meine Kapuze hüpfst und wir steigen dann gemeinsam den Berg runter?
    Die schneebedeckten Hänge lassen sich immer noch am schönsten betrachten, wenn man am Kamin mit einer heißen Tasse Schokolade sitzt…
    Also komm mit, frieren wir nicht mehr und lassen es uns in der Wärme gut gehen. Ich denke, nach so einem harten Aufstieg haben wir es uns beide redlich verdient!
    Und ich sollte vielleicht nicht mehr so laut herumbrüllen….ich glaube wir können jetzt im Moment keine Lawine gebrauchen…..oder gar einen schlecht gelaunten muffeligen Yeti, der aus seinem Schlaf geweckt wurde…
    Halte dich an mir fest, wir steigen jetzt ab und ich verspreche dir, dass ich dich unter keinem Umständen loslasse 🙂

  9. Unglaublich… hier hat sich ja die halbe Bergwacht Deutschlands versammelt, nur um ein paar unvorsichtigen Rentier-Eulen aus der Patsche zu helfen…

    Kompliment… ich bin tief beeindruckt….

  10. Was machst du denn auf dem Matterhorn liebes Eulchen? Ganz schön abenteuerlustig! Wenn du unbedingt klettern möchtest, kannst du dich gerne auf meinen meterhohen Bücherregalen austoben. Als Kameraden stehen dir Reginald, ein rosa Plüschhase, sowie mein lieber Herr Teddy zur Verfügung. Die lassen dich bestimmt nicht fallen. Hätte auch schon einen Namen für dich: Kraxlchen ☺

  11. Eulenrettung. 😉 Bevor man so einen Gipfel erklimmt sollte man sich eigentlich gut vorbereiten, das ist eigentlich nichts für kleine Ren-Eulchen. Ich hoffe dir geht es noch gut, und ich kann dich ganz schnell retten kommen. Ich werde ein Sprungtuch für dich ausbreiten, wo du fluffig und weich landest. Und darunter sind direkt meine Arme. 😉 Du bist ganz schön mutig kleine Eule, das muss man dir lassen!

  12. Also jetzt mal Klartext… Das war ein Notfall… Lawinegefahr, Höhenkoller, Sauerstoffmangel und ein gerissenes Seil und dann setzt hier ein Bergrettungstourismus ein, der beispiellos ist. Na danke…

    Jedenfalls habt ihr alle gemerkt, dass wir am Matterhorn feststecken. Und zwar genau im Buch von Reinhold Messner „Absturz des Himmels“, in dem es um die wahnsinnige Erstbesteigung dieses Berges geht:

    Und ich lebe nur noch, weil Cindy als Erste am Unfallort war. Schon ganz kurz nach dem Riss des Seils hat sie mich am Flügel gepackt und mich ganz lange ganz doll festgehalten und mir gut zugeredet. Und dann hat sie mich eingekuschelt und mich aufgepäppelt.

    Das werde ich ihr nie vergessen und mache mich gleich auf den Weg zu ihr, um mich nochmal persönlich zu bedanken. Wow… war hier was los. Ihr seid alle grandios, aber Cindy verdanke ich mein Leben.

    Kommt morgen wieder, dann erlebt ihr eine weitere Überraschung… Also aus meiner Sicht ist mein Geschwister-Eulchen ziemlich psycho… aber das ist halt nur meine Sicht. Schaut einfach im 8. Türchen nach. Bis dann…

    https://astrolibrium.wordpress.com/railway/advent-2015/

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